<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601</id><updated>2012-01-31T14:04:15.546+01:00</updated><category term='Seltsamkeiten'/><category term='in memoriam'/><category term='Rezension'/><category term='Selbstgespräche'/><category term='- Handwerk Schreiben'/><category term='- Schreibtechniken'/><category term='Photos'/><category term='Artikel'/><category term='- Überarbeitung'/><category term='Information zum Blog'/><category term='- Plotten'/><category term='Romanprojekt X'/><category term='Persönliches'/><category term='Didaktik des literarischen Schreibens'/><category term='- Figuren'/><category term='- Entwicklung einer Geschichte'/><category term='Romanprojekt Vika'/><category term='Essays'/><category term='- Bücher über das Schreiben'/><category term='Kreativität'/><category term='Autorenpartner Stefan Fischer'/><category term='Meinungsfreiheit'/><category term='- Stil'/><category term='- Autorenförderung'/><category term='Diverses'/><category term='Arbeitsproben und Texte dazu'/><category term='- Branche'/><category term='- Erfahrungen als Autor'/><category term='Romanprojekt Zwischenleben'/><category term='- Autorleben'/><category term='Monatsberichte'/><category term='Depressionen'/><category term='Essays zum Schreiben'/><category term='Romanprojekt Mitte'/><title type='text'>Zwischenlebenblog</title><subtitle type='html'>Ein literarische Tage- und Arbeitsbuch</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>782</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2676137627116859804</id><published>2012-01-16T01:40:00.001+01:00</published><updated>2012-01-16T01:40:44.883+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt Vika'/><title type='text'>Gedankendünger</title><content type='html'>Bisher habe ich meine Geschichten auf den leeren Seiten einer Geschichte ausgesäht, und bin meinem ersten Satz und einigen Ideen gefolgt. Nur leider war es dann bei Langtexten so, dass irgendwann die Figutren letztlich eine ganz eigene Geschichte erzählt haben- und diese mit dem klassischeb Spannungsaufbau nicht mehr viel zu tun hatte.&lt;br /&gt;Nun, ich hatte in den letzten Monaten wenig Zeitum zu schreiben, wenig Freiheit der Gedanken. Aber genug Augenblicke, um eine Geschichte langsam reifen zu lassen... die eigentlich in den Grudzügen schon lange da ist, aber noch ein wenig grün ist.&lt;br /&gt;Witzigerweise überlege ich nicht mehr, was das alles mit mir zu tun hat... was daraus werden könnte. Sondern entwerfe schon mal Hintergründe, Wissenswertes und die Figuren. Und werde morgen plotten, wenn ich die Entscheidung getroffen habe, welche Spannungshandlung am Besten meinen Figuren / den wichtigsten Romanelementen hilft- und die richtigen Dinge herausstellt. Im Prinzip habe ich schon längst eine Vorstellung, wie das funktionieren könnte... nur will ich noch einmal alles neu durchdenken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2676137627116859804?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2676137627116859804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2676137627116859804' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2676137627116859804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2676137627116859804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2012/01/gedankendunger.html' title='Gedankendünger'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-6509855423325757847</id><published>2012-01-10T18:47:00.000+01:00</published><updated>2012-01-10T18:47:44.395+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Altenpflege für den Hund</title><content type='html'>Unser Großer hat inzwischen das (für seine Rasse) biblische Alter von 15 Jahren erreicht, dank 23 Stunden Schlaf täglich von klein auf. Seit er im letzten Jahr, der alte Tollpatsch, beim Pinkeln abgeschmiert ist, ist der eine Meniskus hin. Ein Reißzahn ist dauerhaft vereitert- und er muss täglich seine Penicillintablette bekommen, natürlich schön "verpackt" (OP geht leider nicht mehr). Ein wenig Dement ist der Hund auch... er steckt manchmal minutenlang vor der Balkontür und weiß nicht, ob er rausmuss oder nicht (oder ob er schon war). Das hört sich nach Leidenszeit an... denn die früher wacker gehaltenen 17 Stunden ohne Pinkeln- siehe Schlaf) schafft er auch nicht mehr. Inzwischen muss man auch mal während der Nacht raus... Und auch die Hundehütte riecht ziemlich streng nach Schweißfüssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-d8ZUTImWvB8/TwmKcllQU3I/AAAAAAAAAiM/DpNcDTbvrww/s1600/IMAGE0019_20.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-d8ZUTImWvB8/TwmKcllQU3I/AAAAAAAAAiM/DpNcDTbvrww/s320/IMAGE0019_20.JPG" width="212" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der Große unter Decken... wie er es mag.&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also gibt es ein wenig Altenpflege: regelmäßige Sitzungen vor dem warmen Ofen oder der Gasheitzung, ein kuscheliges Heidschnuckenfell, regelmäßige Massagen und zwei Bockwürste am Tag für die Tabletten, gelegentliches Spazierengehen, wenn man gut drauf ist...&lt;br /&gt;Aber immer noch wird die Bockwurst gut gekaut, weil es ja mehr Wurst gibt, wenn man die Pille immer wieder ausspuckt. Wenn die Bockwurst etwas später kommt, gibt es ein langes wehleidiges Angestarre. Und wenn der Herr Hund irgendwie will, neigt er zur Beschleunigung (und dem gnadenlosen Überlaufen von allen Gegenständen, die im Weg sind). Und bei Hundemädchen kann man auch noch toben, rumspringen und spielen. Und bei Regen kann man immer noch mal schlafen gehen, zwei extra Stunden, falls es dann nicht mehr regnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht ihm also immer noch gut, sagt die Tierärztin, sagen wir. Wie ein fünfjähriger, sagt die Tierärztin (bis auf leichte Gedankenverlorenheit und Meniskus). Nur das Alter ist ganz schön lästig, vor allem beim Schlafen. Schmerzen hat er keine und die Demenz könnte auch nur Sturheit sein- schließlich ist der Hund bei Regen besonders Dement, wenn es ums pinkeln geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-6509855423325757847?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/6509855423325757847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=6509855423325757847' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6509855423325757847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6509855423325757847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2012/01/altenpflege-fur-den-hund.html' title='Altenpflege für den Hund'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-d8ZUTImWvB8/TwmKcllQU3I/AAAAAAAAAiM/DpNcDTbvrww/s72-c/IMAGE0019_20.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8843951052434173194</id><published>2012-01-08T10:14:00.001+01:00</published><updated>2012-01-09T02:43:11.797+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Goliath</title><content type='html'>Als wir Goliath bekamen, war das arme Ding ganz zerrupft und zerhackt, von Enten, einem ziemlich verliebten Hahn und anderen Hühnern; krank war es auch, etwas mit der Lunge. Nun, nachdem unsere Zwerghühner es dann auch bei uns noch vertrimmt haben, dachten wir, dass das große Huhn es wohl nicht schaffen würde.&lt;br /&gt;Den Namen Goliath (alt. Huhnzilla) bekam das Huhn für eine Eigenheit: Wenn es Futter gab, rannte das Huhn immer über quer am Zaun entlang und dabei über alle Zwerghühner drüber. Und wurde dann von einem Zwerghuhn dafür mit Kungfu-tritten verdroschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Wochen später war Goliath der Chef im Ring- nicht ganz so schwierig, wenn man fast doppelt so schwer wie alle anderen ist. Seitdem klopfte es an der Scheibe, wenn wir mit dem Futter nicht rechtzeitig nachkamen und "aus Versehen" wurden Blumenpötte abgeräumt. Das Huhn vertrimmte den kleinen Hund und trieb ihn in die Ecke. Es versuchte mit dem großen Hund ins Haus zu kommen, weil Trockenfutter für Hunde offensichtlich noch viel besser als Mais ist. Es guckte und war handzahm, und kam manchmal im Sommer ans Bett, um uns vorsichtig zu wecken... ich sage nur Futter (und Hundefutter).&lt;br /&gt;Das es als Kampfhuhn dafür sorgte, dass sich niemand den Zwerghühner näherte... geschenkt. Das es unser Punky (Federn nach oben "gelockt") immer auf Streifzüge mitnahm und trotz gestutzter Federn fliegen konnte,... Magie. Das es die Eier überall im Garten versteckt hat... Naja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur bekamen wir trotz aller Versuche das Röcheln nicht weg. Gestern Abend ist Goliath verstorben. Natürlich wird Goliath beerdigt.... was sonst. War ja auch nur ein Mensch, Huhn meine ich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8843951052434173194?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8843951052434173194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8843951052434173194' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8843951052434173194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8843951052434173194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2012/01/goliath.html' title='Goliath'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-7455159611020821968</id><published>2011-12-03T20:13:00.001+01:00</published><updated>2012-01-08T10:32:27.024+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt Vika'/><title type='text'>Die Gedanken kehren zurück...</title><content type='html'>An einem Romanprojekt arbeitet man dann, wenn die Gedanken in den unterschiedlichsten Momenten einfach erinnern und selektiv alles mögliche finden und erfinden, was zu diesem Projekt passt. Mein Projekt ist, was es ist und es zu bearbeiten, dient nur diesem Projekt- und ich will es "richtig" machen.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;In diesem Sinne versuche ich gerade mein Konzept an meine Ideen anzupassen. Und das bedeutet in diesem Falle einiges anders zu gestalten:&lt;br /&gt;Im eigentlichen Sinne hat mich einer meiner Lieblingsautoren auf diese Idee gebracht. Denn er hat einen Roman geschrieben, weil die "bösen TV-Sender" seine Lieblingssendung einfach eingestellt haben. Was ja gar nicht sein kann. Und hat in diesem Roman vieles von dem verarbeitet, was gerade diese Sendung ausgezeichnet hat und es mit dem verbunden, was er selber an einem Roman schätzt.&lt;br /&gt;Bei meinem Romanprojekt habe ich mich nun entschlossen, mich an einem Buch zu orientieren, dass ich sehr schätze, bzw. aus diesem Buch zwei Dinge zu entleihen. Dabei stehle ich nicht, weil es universale Konzepte des Schreibens sind. Ich versuche sie zu adaptieren, weil ich glaube, dass ich damit mein Projekt enorm bereichern kann.&lt;br /&gt;Und kaum habe ich daraus eine Grundidee adaptiert, ist mir ein Gedanke gekommen, der für mich persönlich eine wichtige Essenz meines Romans darstellt. Und ich habe einen Anfang, der ganz anders ist, als geplant- und ein wichtigen Baustein für meine Roman darstellt... und ganz anders ist, als geplant. Dafür auf eine gewisse Weise stärker und größer, als eigentlich geplant.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-7455159611020821968?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/7455159611020821968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=7455159611020821968' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7455159611020821968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7455159611020821968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/12/die-gedanken-kehren-zuruck.html' title='Die Gedanken kehren zurück...'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3411407527088065385</id><published>2011-11-25T09:45:00.001+01:00</published><updated>2012-01-08T10:32:08.003+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Über den übersinnlichen Krimi</title><content type='html'>Da ich gerade ein paar dieser Romane gelesen habe... &lt;br /&gt;Wer sich mit dem Schreiben von Büchern beschäftigt, wird man immer wieder auf kluge Sätze stoßen. Einer dieser klugen Sätze ist, dass es im Krimi gar nicht wirklich um den Kriminalfall geht. Es geht in einem Krimi um die Wiederherstellung der Ordnung, nachdem diese durch den Fall aus den Angeln gehoben wurde.&lt;br /&gt;In den Besprechungen von den Vampirromanen wie Stephanie Meyers "Twilight"-Roman und vielen anderen, wird immer wieder, siehe auch die Besprechungen zu der amerikanischen "Zombieserie" "The walking dead", hervorgehoben, dass es nicht um die Wesenheiten geht, die im Fokus der Geschichte zu stehen scheinen. Eigentlich ginge es um die Beziehung zwischen den Menschen, um den Umgang miteinander. Natürlich geht es auch um C.G.Jungs Theorie über den Schatten, um das&amp;nbsp; Victorianische Zeitalter (und bestimmte Vorstellungen zur Sexualität), um Blut und seine Symbolik, um Monster und vieles mehr. Bei übersinnlichen Krimis ist die Ordnung meist schon durch die Grundsituation gestört- und innerhalb der gestörten Ordnung lauert eine Bedrohung, die die Ordnung auf Dauer stören kann. Diese Bedrohung ist der Mittelpunkt der Geschichte. Die Beziehung der Figuren zueinander und zu sich selber bildet die Bedrohung ab- und dabei spielen interessanterweise die Narben und die Gewalt den Beleg für die Stärke der Gefahr. Dabei scheinen die Figuren im Sinne der Hauptfiguren immer auf eine besondere Weise beschädigt zu sein und letztlich trotzdem gerade deshalb besonders geeignet die Ordnung zu vertreten.&lt;br /&gt;Wer Charlaine Harris gelesen hat, bzw. in die deutlich bessere Serie "True Blood" einmal angesehen hat, kann sich eine Vorstellung machen, wie das gemeint ist. Obwohl die Figuren immer selber Teil der Monster sind, vertreten sie die Ordnung. Meist sind sie selber von den Monstern sowohl fasziniert wie abgestoßen, wobei zwischen dem Kriminalfall und dem Privaten getrennt ist- was leider auch dazu führt, dass viele Figuren sich in Vampire etc. verlieben. Was übrigens im gewissen Rahmen die Vielfältigkeit der Monster betont und sie gleichzeitig verniedlicht.&lt;br /&gt;Aber ich habe keine Zeit alle meine Gedanken durchzudenken, weil ich gleich arbeiten muss...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3411407527088065385?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3411407527088065385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3411407527088065385' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3411407527088065385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3411407527088065385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/11/uber-den-ubersinnlichen-krimi.html' title='Über den übersinnlichen Krimi'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-216216922094383957</id><published>2011-11-04T20:51:00.001+01:00</published><updated>2012-01-08T10:31:46.950+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Erfahrungen als Autor'/><title type='text'>Die Suche nach einer Geschichte</title><content type='html'>Seit knapp neun Jahren arbeite ich an einer für mich ganz wichtigen Frage: Welche Geschichte ist in mir und möchte erzählt werden. Natürlich habe ich viele Antworten auf diese Frage gefunden- manche waren genial, manche gut und eine ganze Menge war auch ein eher nicht oder nein. Überraschenderweise Dabei waren viele Antworten nicht immer leicht zu verstehen.&lt;br /&gt;Inzwischen habe ich eine ganze Menge über meine Geschichten gelernt und viele Fragen gewonnen. Denn Geschichten entstehen bei mir immer aus einer Frage, einem Gedanken und einer Überlegung. Und gerade habe ich eine Idee zu einer alten Geschichte, die ich schon lange erzählen möchte.&lt;br /&gt;Nur suche ich immer noch eine andere Geschichte... ich sammele, sammele und suche, weil ich im Prinzip schon weiß, was ich schreiben will: aber der Schlüssel, eine zentrale Idee, ein Konzept fehlt noch. Und genau das kann ich leider nicht erzwingen. Das muss von selber kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-216216922094383957?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/216216922094383957/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=216216922094383957' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/216216922094383957'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/216216922094383957'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/11/die-suche-nach-einer-geschichte.html' title='Die Suche nach einer Geschichte'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5866318170615891104</id><published>2011-11-04T20:48:00.001+01:00</published><updated>2012-01-08T10:31:20.923+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Schreibtechniken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt Vika'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Entwicklung einer Geschichte'/><title type='text'>Eine moderne Erzählweise</title><content type='html'>Gerade habe ich mal wieder auf dem Weg zur Arbeit viel Zeit, um meine Lieblingsbücher wieder einmal neu zu entdecken. Und gerade bei den Büchern, die einem besonders am Herzen liegen, kann man so einiges über sich als Autor lernen.&lt;br /&gt;Bei IVa Ibbotsen gibt es eine Menge über die Erzählstimme zu lernen, die bei ihr immer einen bestimmten Beiklang verwendet und obwohl scheinbar objektiv, immer wieder Dinge sehr kritisch und mit englischer Ironie betrachtet- wenn auch nicht bei den positiven Hauptfiguren. Bei Rebekka Gable kann man eine Menge über bestimmte Plotelemente lernen, die eigentlich immer funktionieren, wenn man es zulässt- ich verweise hier mal wieder auf den Masterplot von Ken Follett: Zwei Verwandte steigen auf, der eine auf rechtschaffendem Weg (mit vielen Hindernissen aus der eigenen Familie), der andere mit viel Hilfe, Intrigen und Glück, beide verlieben sich in die gleiche Frau, der Antagonist bekommt sie, in einer Leidenszeit muss sich der eine bewähren, während der andere schneller aufsteigt und ihm immer neue Steine in den Weg legt,...&lt;br /&gt;Und seit einigen Jahren (und dem Sender HBO) gibt es auch das multiperspektivische Erzählen (o.k., Brad Easton Ellis kommt wohl vorher), indem manche Geschehnisse aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt werden und so der Leser sich wirklich ein eigenes Bild machen kann/ bzw, das Bild des Leser so hinterfragt wird.&lt;br /&gt;Nun, gerade bei vielen Neuentdeckungen der letzten Jahre habe ich immer wieder dieses Erzählen gefunden, dass die Charaktere eines Romans jeweils eine eigene Dimension ihrer Geschichte gibt, eine Möglichkeit sich selber darzustellen und die Chance, jeden Charakter selber zu erleben- und kann eigentlich nicht anders, als von meiner Ich-Perspektive zu wechseln. Denn wechselnde Ich-Perspektiven sind doch recht anstrengend und ich möchte noch eine Erzählfigur unterbringen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5866318170615891104?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5866318170615891104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5866318170615891104' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5866318170615891104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5866318170615891104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/11/eine-moderne-erzahlweise.html' title='Eine moderne Erzählweise'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-501386500889783203</id><published>2011-10-25T22:54:00.000+02:00</published><updated>2012-01-08T10:30:49.767+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt Vika'/><title type='text'>Recherche</title><content type='html'>Für mein kleines Romanexperiment aus dem letzten Jahr recherchiere ich gerade ein wenig. Denn es gibt da einen Ort, unweit von meinem Heimatort, an dem sich viele Geschichtslinien kreuzen. Im frühen Mittelalter lag dieser Ort außerhalb der eigentlichen Stadtmauern Kölns und war ein Leprahaus (mit einer ganz eigenen Geschichte als Leprahausversteck einer Diebesbande "Die großen Siechenbande"), dort gab es einen Richtplatz (ein Rondell auf dem Rabenstein (einem anderen Namen für Melaten) indem auch einige Hexen hingerichtet wurden. 1767 entstand dann ein Zucht- und Arbeitshaus und im Rahmen der napoleonischen Besetzung Kölns der Melatenfriedhof, an dem viele berühmte Kölner und Nichtkölner ihr Grab gefunden haben: von der "Königin der Roma", über die Farinas (Kölnisch Wasser), Politikern, Malern, Schriftstellern (wie Konsalik, Irmgard Keun und Jon Sveinsson) bis hin zu den großen Sammlern und vielen anderen Kölner Prominenten.&lt;br /&gt;Eine ganze Menge Stoff für einen Roman wie den meinen, an einem Ort, der über eine ganz eigene Schönheit verfügt:&lt;br /&gt;"Transi Non Sine Votis Mox Noster"-&lt;i&gt; &lt;u&gt;Geh nicht vorbei ohne fromme Gebete zu sprechen, Du, der bald einer der Unsrigen sein wird.&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-501386500889783203?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/501386500889783203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=501386500889783203' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/501386500889783203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/501386500889783203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/10/recherche.html' title='Recherche'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-9172876591718428098</id><published>2011-10-18T22:41:00.000+02:00</published><updated>2011-10-18T22:41:06.519+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Das Haus der Gedanken</title><content type='html'>Jeder Mensch, und das sind wir Autoren auch, braucht ein bestimmtes Umfeld, um kreativ arbeiten zu können. Was bei vielen Vertretern der Zunft zu den schröcklichsten Ritualen führt, um die eigene Kreativität anzuregen- bei mir immer wieder zu anderen Ritualen. Denn Aberglaube gehört zum Zaubern nun einmal dazu.&lt;br /&gt;Nach knapp einem halben Jahr habe ich nun das erste Mal wieder mein Arbeitszimmer... und ich habe meine gesamten Bücher, und einen Raum für mich selbst- siehe V. Woolfs Ausführungen dazu. Denn ich brauche eine besonderen Ort, an dem die Ablenkungen keinen Raum haben. An dem es eine ganze Menge Inspiration gibt und an dem ich alle Dinge ansammeln kann, die ich für meine Rituale brauche. Wichtig ist es auch die lange Liste der Dinge, die unbedingt zu erledigen sind, sich langsam abbaut. Denn inzwischen ist die Sanierung des Hauses recht ordentlich fortgeschritten und es ist wieder Zeit für anderes da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde mich also bemühen den Blog wieder regelmäßig mit den Gedanken zu füllen, die ich nun wieder Zeit habe zu denken. Und werde wieder beim Schreiben reflektieren und im Haus meiner Gedanken spiegeln, Aber wichtig ist vor allem das Schreiben...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-9172876591718428098?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/9172876591718428098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=9172876591718428098' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/9172876591718428098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/9172876591718428098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/10/das-haus-der-gedanken.html' title='Das Haus der Gedanken'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2301999825316835647</id><published>2011-09-09T14:13:00.000+02:00</published><updated>2012-01-08T10:30:31.525+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Autorenförderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Erfahrungen als Autor'/><title type='text'></title><content type='html'>In den letzten Jahren gibt es eine zunehmende Zahl von Schreibseminaren und Ratgebern über das "Creative Writing".&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Irgendwie bin ich in den letzten Jahren bei Schreibseminaren (und anderen Dingen aus dem Bereich "Creative Writing" sehr skeptisch geworden und habe bei einem Gespräch mit einer lieben Kollegin viele Zweifel über das Grundkonzept von "Creative Writing" entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine der Grundannahme von "Creative Writing" ist die Behauptung, dass es eine bestimmte Zahl von Regeln gibt, die einen guten Text ausmachen. Wenn man sich an diese Regeln halten würde, würde der Text besser werden. &lt;br /&gt;Letztlich gibt es weit mehr als die im Text genannten "Regeln", die einen Text besser machen- nur macht keine dieser Regeln aus einem schlechten Text einen guten Text.&lt;br /&gt;Neben den Regeln gibt es eine unheimliche Menge an guten Ratschlägen, die helfen allerlei Dinge in einem Text neu zu überdenken: Dreidimensionale Figuren, Archetypen,... Dabei widersprechen sich viele Ratschläge und/ oder es gibt bestimmte Voraussetzungen, wann sie funktionieren und wann nicht- und sie funktionieren nicht immer.&lt;br /&gt;Und es gibt eine ganze Reihe von Ratschlägen, die weit weniger gut sind und/ oder überbewertet: die meisten Leser interessieren sich nicht für Inquitformeln und ob jemand spricht, grunzt,... ist ihnen völlig egal. Lektoren und andere bemerken sie aber sofort- weil sie darauf trainiert sind.&lt;br /&gt;Andere Ratschläge treffen gut auf einige Autoren zu und auf andere nicht: siehe das Plotten oder die präzise Exposeeplanung, bzw. die ausführliche Szenenplanung oder ähnliches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Seminaren gibt es generell gute und schlechte Seminare. Und wie beim meisten "Unterricht" dieser Art hängt vieles von den Seminarleitern ab. Und da ist es ein wenig wie bei den oben genannten Ratschlägen und Regeln. Der Seminarleiter und die Seminarbesucher müssen zusammenpassen, und natürlich auch die Seminarbesuche. Das klappt nur leider oft nicht, wie ich aus eigener Erfahrung einwerfen möchte.&lt;br /&gt;Dabei unterscheiden sich gute und schlechte Seminare oft dadurch, wie sie mit den Regeln und Vorschlägen umgehen. Dabei kann es sein, dass sehr "dogmatische" Seminare für Anfänger geeigneter sind und "offenere" Seminare für Fortgeschrittene. Aber auch das hängt sehr von den Ratsuchenden ab.&lt;br /&gt;Und manche Autoren sind generell eher ungeeignet für Seminare, weil sie dadurch entweder verunsichert werden (und sich versuchen immer an einem Seminarleiter/ Mentor oder ähnliches zu orientieren. Andere sind zu speziell für Seminare und lassen sich von Mehrheitsmeinungen verunsichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb habe ich inzwischen Bedenken. Denn bestimmte Dinge kann man bei Seminaren und aus den Büchern nicht lernen- das muss aus den Autoren selber kommen, sich entwickeln. Und manchmal gibt es da auch Dinge, die niemand beibringen kann und vielleicht sogar Dinge, die niemand lernen kann. Da bin ich mir noch unsicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also skeptisch sein und mutig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2301999825316835647?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2301999825316835647/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2301999825316835647' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2301999825316835647'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2301999825316835647'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/09/in-den-letzten-jahren-gibt-es-eine.html' title=''/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8441863928272563703</id><published>2011-08-31T01:32:00.000+02:00</published><updated>2011-08-31T01:32:58.002+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Manchmal passen unsere Pläne nicht zu unserem Leben</title><content type='html'>Eine der schönsten Dinge des Lebens ist es Pläne über die Zukunft zu machen: Denn in unseren Träumen sind wir alle Riesen. Vielleicht scheitern deshalb so viele Pläne und Träume, wenn unsere kleinen Händen sie gar nicht halten können. Vielleicht auch, weil wir in unseren Träumen nie mit einer Wirklichkeit zu tun haben (müssen), in der es Hindernisse gibt. Oft genug zerspringen sie einfach an anderen Dingen, ganz nebenbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Moment ist ein Traum zersprungen, erst ein kleiner Riss, dann ein Knacken, und irgendwann konnte nichts mehr den Traum halten. Nun muss ein neuer Traum her.&lt;br /&gt;Und vielleicht muss es ein Traum sein, indem ich schreibe. Weil ich das eigentlich in allen meinen Träumen tue.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8441863928272563703?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8441863928272563703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8441863928272563703' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8441863928272563703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8441863928272563703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/08/manchmal-passen-unsere-plane-nicht-zu.html' title='Manchmal passen unsere Pläne nicht zu unserem Leben'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-9133149376258585890</id><published>2011-07-18T22:40:00.000+02:00</published><updated>2011-07-18T22:40:16.212+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essays zum Schreiben'/><title type='text'>Selbstdefinition</title><content type='html'>In den letzten Monaten habe ich mir viele Fragen gestellt, die nicht immer schmeichelhaft für mich waren. Welche Bedeutung hat das Schreiben für mein Leben und auch für mein Berufsleben? Was möchte und was kann ich mit dem Schreiben erreichen? Welche Texte will und werde ich schreiben? Warum finde ich gerade keine Zeit zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine wichtige Erfahrung als Schriftsteller (oder wie man sich auch immer bezeichnen möchte) ist, dass man sich nur so bezeichnen kann, wenn man schreibt. Verhinderte Schriftsteller sind keine Schriftsteller. Schreiben braucht Zeit und Muße... bei mir zumindest.&lt;br /&gt;Was ich erreichen kann, kann ich einerseits wunderbar beurteilen, gleichzeitig aber auch nicht. Weshalb ich schon seit Monaten bei einer sehr wichtigen Frage für mich nicht weiterkomme. Und irgendwie bräuchte ich dazu Zeit und ein wenig Geld, um eine Antwort wirklich beim Schreiben finden zu können. Nun, man sucht immer das, was man nicht hat...&lt;br /&gt;Wenn sich das alles ein wenig kryptisch anhört, für mich ist es ein Krypttext, den ich letztlich noch nicht wirklich entschlüsseln kann. Ein wenig Mut fehlt mir, ein wenig Konsequenz und Zeit halt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-9133149376258585890?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/9133149376258585890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=9133149376258585890' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/9133149376258585890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/9133149376258585890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/07/selbstdefinition.html' title='Selbstdefinition'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-1711967714738201454</id><published>2011-07-04T17:32:00.000+02:00</published><updated>2011-07-04T17:32:26.888+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Eine weitere Zwischenmeldung</title><content type='html'>Der Umzug ist immer noch in vollem Gange. Das Wohnzimmer und das improvisierte Arbeitszimmer sind fertig, aber überall stehen noch Kisten und Möbel im Weg rum. Schließlich ist so ein Umzug letztlich etwas archaisches und auf eine befremdende Art schwer verstörend. Denn alle Dinge in unserem Leben und unserem Kopf müssen nun einen anderen Ort finden. Nun, in meinem Alter dauert das halt einen Moment.&lt;br /&gt;Seit zwei Tagen habe ich auch nun Internet... natürlich nicht über den deutschlandbekannten Anbieter mit dieser komischen Modefarbe, der gerade dafür Werbung macht, dass seine Mitarbeiter auch in anderen Bereichen gefördert werden. Denn dieser Anbieter hat es in 9 Wochen nur geschafft mich langsam und systematisch zur Verzweiflung zu bringen. Auf die gleichen Fragen gibt es jedes Mal eine andere Antwort, Versprechen und Zusagen werden manchmal eingehalten und auf Wut und Ärger reagiert man sehr professionell- nur auf den Rest halt nicht. Ein Ratschlag an alle: Man kann ein Behördenschild abschrauben, aber eine Behörde bekommt man einfach nicht so leicht aus den Köpfen hinaus.&lt;br /&gt;Ansonsten arbeite ich intensiv in meinem Brotjob und komme eigentlich neben Kleinigkeiten am Umzug zu gar nichts. Denn dieser Job ist ein Zeitfresser....&lt;br /&gt;Und dann ist da der Behördenkram, ein kleiner Yorkshireterrier, der sich beim Fallen auf die Zunge beisst, bevor er sich Streit mit einem riesenhaften Köter sucht, ein Autokauf, eine Urlaubsplanung (endlich Ferien....) und die leise klopfende Hoffnung, dass irgendwann das Schreiben wieder seine Zeit hat, haben muss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-1711967714738201454?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/1711967714738201454/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=1711967714738201454' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1711967714738201454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1711967714738201454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/07/eine-weitere-zwischenmeldung.html' title='Eine weitere Zwischenmeldung'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8032546130534719674</id><published>2011-05-22T01:38:00.000+02:00</published><updated>2011-05-22T01:38:46.487+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Umzug und so weiter</title><content type='html'>Zwischenstand:&lt;br /&gt;Bei einer Renovierung entdeckt man hinter jeder neuen Wand eine neue Welt. Es beginnt mit einer Kleinigkeit, aber die Kleinigkeiten werden immer größer und teurer. Und irgendwann hat man eine veritable Sanierung.&lt;br /&gt;Und klar, wenn man schon viel Glück bei der Renovierung hat, kommt dann auch noch Pech dazu. Ein Auto ist klar für die Presse, bei seinem "Ersatz" anderen fällt endgültig die Batterie aus (und muss ersetzt werden) und das dritte Auto meldet auch einen elektronischen Fehler. Dazu musste ein riesiger Vorrat an neuen Werkzeugen angeschafft werden, weil man schließlich eine Lammfellrolle braucht (und nun ein Lammfell an der weißen Decke hat), einen Winkelaufsatz für den neuen Akkuschrauber ...&lt;br /&gt;Und da ist noch der Zeitfaktor, wenn sowieso keine Zeit ist. Wenn alles schnell gehen muss, und um 3.30 Uhr immer noch Tapeten geklebt werden. Deshalb wird es wohl noch bis Anfang Juni hier eher ruhig zugehen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8032546130534719674?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8032546130534719674/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8032546130534719674' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8032546130534719674'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8032546130534719674'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/05/umzug-und-so-weiter.html' title='Umzug und so weiter'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-921629183896976199</id><published>2011-05-07T00:49:00.000+02:00</published><updated>2011-05-07T00:49:04.387+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Chaostage</title><content type='html'>Wer seinen Gedanken Buchstaben verleiht, lebt sein Leben zweimal, in gewisser Weise. Gerade bin ich aber vom Schreiben amputiert, weil mir einfach die Zeit fehlt. Neben der Arbeit habe ich einen Umzug, eine Sanierung (des neuen "Hauses"), einen alten Hund, der sich das Kreuzband gerissen hat und (still leidet) ein Auto mit Rostproblemen. Oder anders gesagt: Seitdem hat sich auch mein Fitnesstraining verbessert: Hund in den Garten tragen und ein Haus sanieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb nicht wundern, wenn es im Blog eher beschaulich zugeht. Schließlich muss der Hund unbedingt beschmust, getragen und geliebthabtwerden, und ein wenig Arbeit gibt es auch noch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-921629183896976199?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/921629183896976199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=921629183896976199' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/921629183896976199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/921629183896976199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/05/chaostage.html' title='Chaostage'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-4465267406660771449</id><published>2011-04-02T19:45:00.000+02:00</published><updated>2011-04-02T19:45:02.252+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Was ist dran an den Archetypen und der Heldenreise</title><content type='html'>Bei der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heldenreise"&gt;klassischen Heldenreise&lt;/a&gt;, dem sogenannten Mythos oder Monomythos, gibt es eine ganze Reihe von Stationen, die der Held auf seiner Reise erlebt. Je nach Variante beginnt das mit der besonderen Geburt, der besonderen Not, der Weigerung des Helden sich auf die Reise zu machen, dem Aufbruch, Prüfungen,... Im Prinzip orientiert sich die Heldenreise an den historischen Sagen des Altertums und soll, so z.B. die Psychoanalyse, eine bestimmte kollektive Erfahrung vermitteln.&lt;br /&gt;Wenn man sich heutige Romane ansieht, dann arbeiten viele Autoren immer noch mit der Heldenreise, weil das eine Romankonstruktion ist, die jeder Leser kennt. Teil der Heldenreise sind aber auch bestimmte Figuren, die sogenannten Archetypen, auf die der Held bei seiner Heldenreise trifft. Das ist der Mentor, der Schwellenhüter (erster Gegner, an dem der Held wächst), Herold, Schatten (das übertragene negative des Helden), der unberechenbare Gestaltwandler, der Trickser (als Teil der Entspannung). Bei anderen Autoren werden die Begriffe nicht so psychoanalytisch bezeichnet: als Held, Antagonist, Helfer des Antagonisten, die Geliebte, die gutherzige Hure, die dunkle Verführerin, der Mentor, der Begleiter des Helden, der Schelm, der gutwillige Tor, der Verführte, der Verräter,...&lt;br /&gt;Dabei bezeichnet diese Bezeichnungen die Grundfunktion der Figur für die Geschichte. Wie diese Archetypen ausgestaltet werden, ob Stereotyp oder dreidimensional, ist nicht festgelegt. Die Figuren werden nach ihrer Funktion besetzt &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist einerseits ein Vorteil: die Figuren erklären sich für die Leser selber und müssen deshalb nicht besonders ausgestaltet werden. Die Geschichte ist ebenfalls klar und berechenbar, was sich für viele Genregeschichten anbietet.&lt;br /&gt;Und der Autor hat trotzdem die Möglichkeit die Figuren und Geschichte sehr variiert auszugestalten, denn eine besondere Geburt oder eine dunkle Verführerin kann sehr viel bedeuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Nachteil ist, dass die Geschichte letztlich immer die gleiche ist, wenn auch in Variation. Die Figuren sind letztlich nur Elemente in der Geschichte und werden meistens nicht über die Funktion in der Geschichte hinaus ausgestaltet. Denn die Figuren erklären sich selber und müssen nicht erklärt werden. Deshalb werden oft Stereotypen verwendet. Letztlich hat man oft das Gefühl diese Geschichte schon einmal gelesen zu haben, weil eben wenig variiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb halte ich die Archetypen und die "Heldenreise" nur für begrenzt tauglich. Nur wenn mit beidem über das übliche hinaus gespielt und ordentlich verfremdet oder übertragen wird, kann daraus eine mitreißende Geschichte erzählt werden. Das bedeutet, dass z.B. die Figuren besonders gut ausgestaltet werden, ungewöhnliche Figuren als Archetypus besetzt werden,&amp;nbsp; mit deren Rollen gespielt wird oder die Heldenreise für diese Art Geschichten eigentlich selten oder gar nicht verwendet wird, bzw. man sie dort nicht erwartet. Manchmal reicht es aber auch, dass die Heldenreise eben unter einer reichen Geschichte fast verschwindet, die in ihrer Vielschichtigkeit überzeugt, so dass man gar nicht bemerkt, dass es eine Heldenreise ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-4465267406660771449?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/4465267406660771449/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=4465267406660771449' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4465267406660771449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4465267406660771449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/04/was-ist-dran-den-archetypen-und-der.html' title='Was ist dran an den Archetypen und der Heldenreise'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8311196271984914912</id><published>2011-03-19T13:06:00.000+01:00</published><updated>2011-03-19T13:06:43.343+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Selbstdiagnose..</title><content type='html'>Eine wichtige Zäsur für mein Schreiben war 2001 der Wechsel in ein neues Autorenforum. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ein wenig autistisch mein Schreiben nach und nach aus den wunderbaren Anfängen entwickelt, war aber letztlich gescheitert. Denn irgendwie hatte ich versucht das Schreiben aus mir und einem Schreibratgeber zu entwickeln, ohne Rücksicht auf mögliche Leser. Nicht das die Texte komplett furchtbar waren, aber wer Fantasy schreibt und keine Plots hinbekommt, hat wirklich ein Problem.&lt;br /&gt;In diesem Jahr habe ich einfach begonnen mich mit den Fragen zu beschäftigen, die mich beschäftigt haben. Nicht mit der recht üblichen Geschichte in einem High-Fantasy-Roman, der im grundsätzlichen konventionell bis hin zur Selbstaufgabe war.&lt;br /&gt;Nun, die neuen Text begannen mit einer entscheidenden Frage: Warum konnte ich nicht mit Hilfe eines Schreibratgebers ein ordentliches Buch schreiben?? Taugen die Ratschläge dort wirklich etwas? Und wie kommen solche Ratschläge zusammen.&lt;br /&gt;In den ersten Texten habe ich viel experimentiert, was ich heute noch mache, und habe nach meinen eigenen Antworten gesucht. &lt;br /&gt;Ich kann heute kaum beschreiben, was ich für mich alles über das Schreiben von Texten herausgefunden habe. Die erste wichtige Feststellung für mich war, dass die meisten Aussagen von Schreibratgebern auf bestimmten Annahmen beruhen, die nicht tragen. Die zweite Feststellung war, dass es aber wundervolle Ratschläge in solchen Büchern gibt, wenn man die richtigen Texte liest. Und die dritte Feststellung war, dass man aus Texten weit mehr lernen kann... wenn du etwas wunderbares findest, analysiere es.&lt;br /&gt;Noch wichtiger: für mich macht die Sprache einen wesentlichen Teil des Lesegenusses aus. Weil die deutsche Sprache in bestimmten Bereichen eben nichts nur der Verweis auf einen Verweis ist, ohne sich wirklich mit dem Thema zu beschäftigen. Und manchmal muss man mit der Sprache sehr genau arbeiten, um bestimmte Dinge auszudrücken.&lt;br /&gt;Eine weitere Feststellung war, dass die ausführliche szenische Gestaltung viel besser ist als die narrative Vorgehensweise, wenn es um Intensität geht. Nun, zwischenzeitlich habe ich selbst das unwichtige so ausgestaltet, und in meiner Ausgestaltung war ich so exzessiv, dass manche Szenen so aufgebläht waren, dass einem der Magen schon beim beilesen zu Platzen drohte.&lt;br /&gt;Nur das mit dem Plot habe ich immer noch nicht hin bekommen, wenn es um den langen Weg geht, den Roman. Meine Stärke war die Darstellung der Szene, die Intensität der Gefühle, die Gewalt der Szene und Sprache, die Sprachlosigkeit, die Atmosphäre. Gleichzeitig habe ich aber auch zwei, drei Texte geschrieben, wo der Plot geklappt hat- wo ich auf das übertrieben szenische verzichtet habe. Teilweise in der Intensität nicht zu ertragen, wenn es länger als 10 Seiten war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade arbeite ich an einem Plot, der sich zu einem Roman auswachsen soll- von der Idee her eine Urban-Fantasy-Geschichte. Das mich dieses Thema schon länger beschäftigt, ist für mich ein Grund sie zu schreiben. Aber genauso wichtig ist der Versuch einmal eine Geschichte wirklich geplottet zu erzählen.&lt;br /&gt;Deutlich ist hier aber eines: Ich kann mich bei der Sprache zurücknehmen und vieles an Sprache verwenden, was unauffällig oder vereinfacht ist. Aber niemand wird diesen Text mit einem der üblichen Genreromanen aus diesem Bereich verwechseln. Denn nicht nur bei der Sprache, sondern auch bei der Ausgestaltung orientiere ich mich an meinen literarischen Texten. Vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse: mein Schreiben ist durch die oben genannte Zeit geprägt und es hat sich etwas herausgebildet, hinter das ich nicht mehr zurücktreten werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ist durchaus klar, dass ich, wenn ich diesen Roman verkaufen möchte, deshalb in Nöte geraten werde. Denn die Landschaft für solche Romane ist in Deutschland nicht gerade blühend, weil beides zusammen, nicht gerade verkaufsfördernd ist: Zwischen E und U ist bei eigentlichen klassischen Genres, gerade neuen Genres, richtig schwierig. Aber deshalb schreibe ich diesen Roman auch nicht.  &lt;br /&gt;Für mich ist dieser Roman ein Experiment, wie es auch die Texte zwischen 2001 und 2005 sind. Denn ich muss das eine lernen, um irgendwann die Texte schreiben zu können, die ich auch schreiben möchte. Denn ich habe da eine Idee, die sich weit von meinen bisherigen Texten unterscheidet: Weiter, breiter, epischer. Nur brauche ich dafür das Plotten. Das andere habe ich schon gelernt, damit es ein E Roman wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8311196271984914912?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8311196271984914912/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8311196271984914912' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8311196271984914912'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8311196271984914912'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/03/selbstdiagnose.html' title='Selbstdiagnose..'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-7834428282874267117</id><published>2011-03-13T00:41:00.000+01:00</published><updated>2011-03-13T00:41:48.238+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Artikel'/><title type='text'>Georg Diez über den Kritiker (Richard Kämmerlings)</title><content type='html'>In seiner beim Spiegel erscheinenden Kolumne &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,750187,00.html"&gt;"Der Kritiker: Sie nennen es Literatur"&lt;/a&gt; zieht &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Diez"&gt;Georg Diez&lt;/a&gt; über das Sachbuch &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/35854.html"&gt;"Das kurze Glück der Gegenwart. Deutsche Literatur seit `89"&lt;/a&gt; des Germanisten Richard Kämmerlings her. Kurz gefasst wirft Diez Kämmerlings als Kritiker vor, die Deutsche Literatur wie eine "Kleingärtneranlage" zu betreiben. Die Deutsche Literatur als Blume, die von einem eifrigen Kleingärtner auf sein Niveau zurecht geschnitten wird.&lt;br /&gt;Die Argumentation Diez manändert dann durch eine Vielzahl von Vorurteilen über den deutschen Literaturbetrieb: Vom Studium in Mittelhochdeutsch für Schriftsteller, Lektoren und die anderen im Literaturbetrieb, das Stipendienprinzip, Klagenfurt.Interessant wird es, wenn Diez auf die "Great German Novel" zu sprechen kommt, die Kämmerlings von den Deutschen Autoren verlangt. Wer einmal nachlesen möchte, was Kämmerlings damit meint: in Welt Online findet sich hier sein Aufruf für die &lt;a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article10002216/Vom-Warten-auf-den-grossen-Roman-seit-20-Jahren.html"&gt;"Great German Novel"&lt;/a&gt;. Im Prinzip ist die Idee Kämmerlings richtig: Literatur braucht Bedeutsamkeit. Und ein Roman, der geeignet ist eine Zeit zu erklären und auf verschiedene Weise dessen Inneres zu erfassen, ist große Literatur, auch über die Zeit seiner Entstehung und der Beschreibung hinaus.&lt;br /&gt;Nur braucht man auch Autoren, die das können und wollen!! Und so einen Roman schreiben zu wollen, braucht ein riesenhaftes Ego und Konto.&lt;br /&gt;Richtig gut wird es, wenn Diez dann letztlich Kämmerlings Argumentation angeht:"Hü und Hott"wirft er ihm vor. Denn Kämmerlings fordert das eine, feiert aber das andere, so Diez. Er lehne sich immer nur so weit aus dem Fenster, dass keine Gefahr besteht wirklich zu fallen. Er feiere die Romane, die sich mit der Vergangenheit beschäftigten, fordere aber die Gegenwart in der Literatur. Letztlich fordere er die "Great German Novel", aber er entscheide sich in seinen Besprechungen für etwas anderes.&lt;br /&gt;Aus diesem Punkt endet Diez dort wo er anfängt: Er erklärt Kämmerlings zum "Kleingärtner" der Deutsche Literatur, der sich fragt, warum keine Wildblumen blühen. Eine interessante Frage. Unklar ist mir nur, warum Diez dafür die üblichen Topoi über die Deutsche Literatur anruft. Und mir ist auch unklar, ob Richard Kämmerlings der richtige Adressat für diese Polemik ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-7834428282874267117?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/7834428282874267117/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=7834428282874267117' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7834428282874267117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7834428282874267117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/03/georg-diez-uber-den-kritiker-richard.html' title='Georg Diez über den Kritiker (Richard Kämmerlings)'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-964189215592957356</id><published>2011-03-09T11:04:00.001+01:00</published><updated>2011-03-10T18:32:58.326+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Gender und Literatur</title><content type='html'>Gerade habe ich bei Petra van Cronenburg folgenden Blogeintrag gefunden: &lt;a href="http://cronenburg.blogspot.com/2011/03/fur-frauen-und-manner-literatur.html"&gt;"Für Männer und Frauen: Literatur"&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;In dem von ihr verlinkten Artikel aus dem Café Babel wird einfach festgehalten, dass die meisten Literaturpreise zum überwiegenden Teil von Männern gewonnen werden. Die Autoren dort meinen, dass dies u.a. darin liegt, dass die meisten Autorinnen von den Verlagen in den Bereich Chick-Lit verschoben oder gedrückt werden, ob sie dort nun hinein gehören, diese Art Texte schreiben wollen oder ob nur die Veröffentlichung über Bilder, Titel und ähnliches dort einsortiert wird.&lt;br /&gt;Petra van Cronenburg ergänzt, dass die Autorinnen eben nicht abgeschoben werden, sondern freiwillig in diesem Bereich veröffentlichen Als besonderes Schmankerl zitiert sie die Selbstentschuldigung von Asta Scheib, die verschiedene Gründe dafür findet, was sie einfach nicht getan hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, eine der zentralen Probleme sehe ich persönlich im Umgang mit Konflikten. Denn viele Frauen neigen meiner Erfahrung nach dazu ihre Konflikte möglichst in einem Konsenz auszuräumen, um eine direkte Konfrontation zu vermeiden. Diese Verhalten wird übrigens bis heute Töchtern gerne vermittelt, wenn ich mir die Situation in meinem Wahrnehmungsbereich ansehe. &lt;br /&gt;Männer werden dagegen eher darauf geschult immer ihre eigenen Meinungen zu vertreten, gegen alle Widerstände, um zu lernen sich durchzusetzen. Wobei gerade die Frauendominanz in Erziehungsberufen hier oft ein anderes Konfliktverhalten einbringt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei verschiedenen Diskussionen habe ich immer wieder gehört habe, übrigens überwiegend von Autorinnen (die sich auch eher dazu äußern), dass es keine Schande ist nach Genrevorgaben zu schreiben oder bitte darauf zu verzichten sich, seinen eigenen Stil, das eigene Interesse/ Thema ähnliches zu wichtig zu nehmen, weil das eigentliche Ziel der Leser ist. Das niemand sagen kann, was der Leser ist oder was er will, ist übrigens Teil des Problems. Im Prinzip wird etwas Abstraktes verabsolutiert und ein Teil des eigenen Schreibens ausgeschlossen. Die eigenen Themen haben nichts mit der Betroffenheitsliteratur zu tun. Es geht einfach darum sich mit dem in seinen Texten zu beschäftigen, was den Autor gerade beschäftigt oder interessiert. Meist kommt dann, dass man ja später freier arbeiten könnte, wenn man Erfolg hatte. Ein Trugschluss übrigens: Denn wenn eine Marke etabliert ist, die immer einen bestimmten Inhalt hat, wird es noch schwerer davon abzuweichen. Wenn die Marke schon immer etwas flexibler war, geht das dagegen.&lt;br /&gt;Dieses Konfliktproblem geht aber weit darüber hinaus. Denn wer schon vor dem Lektorat seinen Text auf mögliche Anmerkungen korrigiert, dann vor der Verkaufskonferenz weiter anpasst, der wird auch nicht den Mut haben sich an anderer Stelle durchzusetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von männlichen Autoren kommt übrigens dann oft, dass diese Autoren ihre eigenen Themen bearbeiten und sich freuen, dass die eigenen Themen so viele Leser finden. Oder das die Genrevorgaben ja gar nicht so streng seien und die Autoren verweisen darauf, dass sie schon von Anfang an Bücher etwas abseits des üblichen veröffentlicht haben. Denn wer von Anfang an mutig ist, wird sicherlich seine Anmerkungen bekommen- aber in einem anderen Umfang. Denn hier wird ein vorhandener Text nur überarbeitet, nicht nach fiktiven Vorgaben gestaltet, die für sich nur wenig sinnvoll sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Literatur geht es immer um Konflikte. Und Teil des Konflikts ist eben nicht nur der Inhalt, sondern auch die Art des Schreibens, der Stil, die Darstellungsweise, der Aufbau und vieles ähnliche. Das erfordert vor allem Durchsetzungsfähigkeit und Selbstvertrauen. Und je extremer und eigenwilliger ein Text wird, und damit oft preiswürdig, je mehr wird davon gebraucht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mir recht sicher, dass trotz aller gegenseitigen Beteuerungen, dass die Konfliktvermeidung/ Konsenzsuche in den letzten Jahren bei Männern und Frauen zunimmt- u.a. weil gerade die Teamarbeit in den letzten Jahren verabsolutiert wurde. Seltsamerweise passiert dies parallel mit dem Jeder-Kann-Alles-Mantra, die seit zwanzig Jahren irgendwie alles durchdringt. Beides führt zu einer Zunahme von bestimmten Konzepten: Dr. Oetker ist mit seinen Tütensuppen auch in der Literatur angekommen und trotz aller Beteuerungen, Glutamat ist durchaus nicht notwendig. Und die meisten Menschen schätzen auch andere Rezepte, die auf Vorbereitung, Zeit, Variation und Handwerkskunst beruhen.&lt;br /&gt;Gute Literatur entsteht durchaus in einer solchen Situation. Nur leider ist der kleinste gemeinsame Nenner eben nicht die Basis guter Literatur. Teamarbeit ist elementarer Teil guter Literatur, aber eben nicht als Nenner, sondern als Multiplikator. &lt;br /&gt;Und ganz ehrlich: Niemand muss Türen einrennen, die offen sind. Aber wer vor der Tür wartet, sollte auch klingeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-964189215592957356?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/964189215592957356/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=964189215592957356' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/964189215592957356'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/964189215592957356'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/03/gender-und-literatur.html' title='Gender und Literatur'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-6194217043220351325</id><published>2011-03-04T13:51:00.001+01:00</published><updated>2011-03-04T13:51:38.678+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt X'/><title type='text'>Erste Hindernisse</title><content type='html'>Das erste Kapitel meines Romans ist abgeschlossen und die auslösende Handlung beginnt. Deutlich merkbar ist die schwierige Umstellung von einem recht ausführlichen Schreibstil zu einem (für meine Verhältnisse) recht reduzierten Schreibstil mit vielen Halbszenen. Immer wieder muss ich wirklich abwägen, welche Elemente als Spiegel taugen und wie ich das genau haben möchte. (Spiegel in dem Sinne, dass die Elemente etwas über Handlung, Figuren, Situation zwischen den Figuren, Atmosphäre,... zeigen). Was bietet einen Mehrwert für den Roman und was ist nur netter Füllstoff. Nun, ich habe die Länge meiner Szenen deutlich reduziert und lasse deutlich mehr weg. Im Moment sind einige der Halbszenen und Szenen sehr gut gelungen, an anderen Stellen wirkt das alles noch etwas abgehakt und über bearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Einstieg in die auslösende Handlung fällt mir jedoch etwas schwer. Denn so logisch und konsequent das in meiner Planung geklungen hat, ist es beim Schreiben nicht. Denn ich habe alles mögliche geplant, aber offensichtlich einige wichtige Entwicklungsschritte ausgelassen. Nun muss ich vor dem harten Urteil meines Lektorichs eine überzeugende Lösung finden...&lt;br /&gt;Aber irgendwie kollidieren meine bisherigen Versuche ein wenig mit dem recht reduzierten (für meine Verhältnisse) Schreibstil. Denn so habe ich weniger Raum alles klarer zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Problem sind die für die Atmosphäre meiner Geschichte notwendige Ausschmückungen, die letztlich über die Atmosphäre hinaus eine Bedeutung für die Glaubwürdigkeit der gesamten Romanwelt hat. Da brauche ich immer wieder ein wenig, nicht zu viel, aber es muss letztlich weit von der Realität entfernt und nah dran sein. Ehrlich gesagt ein gigantisches Problemchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, ein weiteres Problem war bei der Planung schon klar, aber ich wollte es nicht lösen. Meine Geschichte ist in der gesamten Ideengestaltung recht komplex, während die Handlung im Grundprinzip eine mittelkomplexe Thrillerhandlung ist, von einigen Nebenhandlungen einmal abgesehen, die ihr einen besonderen Dreh geben. Nun bin ich gerade in der Überdenkung einiger der Handlungselemente der Thrillerhandlung.&lt;br /&gt;Denn an zwei Stellen dieses Handlungsstranges habe ich ein bestimmtes Motiv, dass ich seit meiner Planung in fünf- acht anderen Romanen gefunden habe. Es ist sozusagen gerade eines der beliebtesten Motive in diesem Thrillerbereich. Nun stellt sich aber für mich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist dieses Motiv weiter zu verfolgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-6194217043220351325?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/6194217043220351325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=6194217043220351325' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6194217043220351325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6194217043220351325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/03/erste-hindernisse.html' title='Erste Hindernisse'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-4113989364560151727</id><published>2011-02-25T23:53:00.000+01:00</published><updated>2011-02-25T23:53:21.887+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diverses'/><title type='text'>Verantwortung</title><content type='html'>Manchmal gibt es einen Zeitpunkt, an dem sich eine Entwicklung manifestiert. Das dieser nicht unbedingt mit dem Anfang einer Entwicklung übereinstimmt, liegt in der Sache begründet: Denn eine Entwicklung beginnt mit einer Einzelentscheidung, die aber erst durch eine Entwicklung wird, wenn immer mehr Menschen beginnen sich an einer solchen Entscheidung mit ihrem Verhalten zu orientieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unserer Gesellschaft erodiert das Bewusstsein Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu haben. Schon lange vor der Finanzkrise begannen immer mehr Menschen sich immer zu entschuldigen, statt Verantwortung zu übernehmen. Der Kölner Bürgermeister, der als Politiker die Verantwortung auch für eine nicht selbst getroffene Entscheidung, den Bau der unterirdischen Straßenbahnlinien, nicht übernehmen wollte, nicht die Verantwortung für die mangelnde Überwachung von öffentlichem Bauträger (KVB) und deren Überwachung durch das Bauamt, nicht für den Einsturz des Stadtarchivs oder für den Tod zweier Menschen dabei.&lt;br /&gt;Sein Argument waren die Fehler der Anderen, die nicht gemachten Meldungen, die nicht vorgenommenen Untersuchungen durch Untergebene. Denn eine juristische Verantwortung gab es für ihn nicht.&lt;br /&gt;In der Finanzkrise war es nicht die Verantwortung der Bankmanager, die diese Krise ausgelöst haben. Denn wenn etwas jeder macht, kann es sich ja nicht um einen Fehler handeln. Auch nicht, wenn man Milliarden Dollar in eine Hypothekenanleihe steckt, die auf dauerhaft steigende Immobilienpreise ausgerichtet war, und die ersten Warnzeichen erkennbar waren. Nur wenige Verantwortliche wurden entlassen. Die meisten zahlen nun einige Finanzhilfen zurück, um zu einer weiterhin nicht geregelten Finanzwelt zurückzukommen, in denen Milliardenbonis gezahlt werden.... Gewinne werden privatisiert, Verluste verstaatlicht.&lt;br /&gt;Oder ein Bürgermeister, der eine Großveranstaltung politisch durchsetzt, auf der viele Menschen sterben- und der sich nun darauf beruft, dass er keine juristische Schuld trägt. Trägt er vermutlich auch nicht, aber wer eine solche Entscheidung durchsetzt, hat eine politische Verantwortung.&lt;br /&gt;Ich könnte Hunderte anderer dieser Ereignisse in den letzten Jahren benennen, wo genauso reagiert wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch macht der Fall des Verteidigungsministers mich besonders wütend. Ich habe aber als Student immer wieder die Vorschriften für das wissenschaftliche Arbeiten gelesen und penibel darauf geachtet, nicht dagegen zu verstoßen. Trotzdem halte ich es für möglich, dass ich an einer Stelle vielleicht unwissentlich dagegen verstoßen habe. Das ich einen fremden Gedanken nicht gekennzeichnet habe oder bei einer Formulierung unbewusst auf eine Vorlage zurückgegriffen habe. Zitate habe ich aber immer ausgewiesen.&lt;br /&gt;Wenn man den Umfang und die Menge der ihm vorgeworfenen Zitate mal genau betrachtet, kann auf alle Beteuerungen verzichten, dass dies unabsichtlich geschehen ist. Denn Umfang und Menge der Zitate sprechen für sich, genau wie die aktualisierten Zitate, bei denen die Fußnote vergessen ist. Denn wenn ich eine Stelle in einer Arbeit fände, wo die Jahreszahlen nicht zu meiner Arbeit passen, würde ich alles noch einmal sorgfältig prüfen. Außerdem habe ich immer alle gelesenen Texte im Literaturverzeichnis direkt notiert, da man gerade bei längeren wissenschaftlichen Arbeiten leicht die Übersicht verliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Verteidigungsminister reagiert, wie es modern geworden ist zu reagieren. Nur zugeben, was andere einem schon bewiesen haben und den Rest abweisen. Übrigens so, dass man Handlungsoptionen behält- im ersten Fall wurde hier so formuliert, dass Gutenberg im nächsten Schritt entweder den Titel zurückgeben kann (ohne das Recht auf eine erneute Arbeit zu verlieren) oder ihn behalten (die Zitate ersetzen nicht die eigenen Gedanken).&lt;br /&gt;Im zweiten Schritt, wenn weitere Vorwürfe kommen unbedingt die eigene Handlungsfreiheit erhalten, indem man vorgreift (man gibt freiwillig den Doktortitel zurück, bevor man ihn aberkennt bekommt). So kann man dann die meisten Vorwürfe erledigen und es sieht zumindest so aus, als wäre man Schuldbewusst. Gleichzeitig spielt man das eigene Vergehen runter und bringt etwas in die Diskussion, was da nicht rein gehört (Der Angriff auf die deutschen Soldaten in Afghanistan). In diesem Fall betont man die eigene Notwendigkeit und behauptet, dass das eigene Vergehen eigentlich gar nicht so wild waren und es doch wichtigeres gäbe.&lt;br /&gt;Perfide an der gesamten Sache ist jedoch, dass gerade dieser Verteidigungsminister eben immer sofort Andere entlassen hat, die einen Fehler oder vermeintlichen Fehler gemacht haben. Und das sein eigener Anspruch "Leiten durch Vorbild" letztlich eben konterkariert wird.&lt;br /&gt;Somit sind wir wieder an dem Punkt, wo man von Anderen etwas fordert, dass man nicht einhält. Durch das erste ist Gutenberg übrigens so beliebt geworden und durch das zweite wird er sich durchmanövrieren.&lt;br /&gt;Gutenberg und seine Verteidiger dividieren den Menschen Gutenberg vom Uniabsolventen, vom Verteidigungsminister und behaupten, dies habe nichts miteinander zu tun. Gleichzeitig instrumentalisierte der Freiherr genau diese Teile immer wieder, um seine Popularität zu steigern. Und ganz ehrlich, so richtig lässt sich das nur begrenzt teilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht mehr entscheidend, ob der Verteidigungsminister nun zurücktritt, ein gewisser OB bei der nächsten Wahl nicht mehr antritt, ein anderer noch einmal ein öffentliches Amt bekleidet, oder ob gewisse Verantwortliche von Banken in ihrer Biographie irgendwann einräumen: "War ein Fehler".&lt;br /&gt;Denn der eigentliche Schaden ist längst entstanden: Wie möchte die Politik noch die Menschen in Deutschland auffordern selber die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen, wenn man Verantwortung nur auf juristische Verantwortung reduziert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-4113989364560151727?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/4113989364560151727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=4113989364560151727' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4113989364560151727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4113989364560151727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/02/verantwortung.html' title='Verantwortung'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2951620358555669687</id><published>2011-02-14T14:00:00.000+01:00</published><updated>2011-02-14T14:00:38.927+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezension'/><title type='text'>"The War" von Ken Burns</title><content type='html'>Einer der einflussreichsten amerikanischen Dokumenarfilmer der Gegenwart ist &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Burns"&gt;Ken Burns&lt;/a&gt;. Im Gegensatz zu den meisten Dokumentarfilmern verzichten Ken Burns auf nachgestellte Bilde, sondern verwendet bis auf wenige Ausnahme nur historische Filmaufnahmen, Briefe, Fotografien. Es gibt aber auch keinen einzelnen Narrator, wie das in Deutschland meistens üblich ist, sondern Ken Burns besetzt einzelne Rollen mit Schauspielern. Berüchtigt ist der Ken-Burns-Effekt: Da Ken Burns in seinen Dokumentationen oft Fotografien oder Bilder verwendet, schwenkt Burns oft die Kamera und geht in den Zoom und macht so aus einem Standbild ein bewegtes Bild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_War"&gt;"The War"&lt;/a&gt; berichtet Ken Burns über den Zweiten Weltkrieg aus der Sicht von vier amerikanischen Provinzstädten. Somit bilden die Briefe, Tagebücher, Augenzeugenberichte der Bewohner dieser Städte und deren Angehörigen der Fokus, durch den Burns den Zweiten Weltkrieg betrachtet. In vierzehn Folgen beschäftigt sich Burns mit dem Zweiten Weltkrieg, der für die Amerikaner im Dezember 1941 beginnt.&lt;br /&gt;Bei dieser Dokumentation stehen die Erlebnisse der Soldaten und ihrer Angehörigen aus den vier amerikanischen Provinzstätten im Mittelpunkt der Handlung. Allein das unterscheidet diese Dokumentation stark von den meisten anderen Dokumentationen über den Zweiten Weltkrieg. Denn hier steht die Geschichte der Soldaten im Mittelpunkt, nicht die Geschichte von Generälen, Staaten, Ländern- also das genaue Gegenteil von den Knoppschen Dokumentationen, die sich meistens an Einzelpersonen oder Systemelementen ausrichten.&lt;br /&gt;So entsteht eine Überschau, die in ihrer Breite und Sichtweise nahezu einmalig ist: denn Ken Burns nimmt die Veränderungen in Amerika mit in seine Dokumentation. Ob nun die Internierung der Japaner, die wirtschaftliche Entwicklung durch den Krieg in den Provinzstädten, von schwarzen Soldaten und vielem mehr. In über 700 Minuten kann der Zuschauer eben auch die Angehörigen kennenlernen und den Schmerz und das Leid, dass die Soldaten und ihre Angehörigen erleiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist aber nicht die Länge, die Perspektive der vier Provinzstädte, die Hineinnahme der Entwicklungen in Amerika, der Verzicht auf Spielszenen, die diese Dokumentation so einmalig machen. Es ist die Zusammenstellung von all dem, verbunden mit der vielen akribischen Arbeit von Ken Burns und der selbst gesetzten Anspruch, der aus "The War" wohl die beste und sehr beeindruckende Dokumentation über den Zweiten Weltkrieg macht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2951620358555669687?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2951620358555669687/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2951620358555669687' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2951620358555669687'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2951620358555669687'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/02/war-von-ken-burns.html' title='&quot;The War&quot; von Ken Burns'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-1276515591893748514</id><published>2011-02-11T23:48:00.000+01:00</published><updated>2011-02-11T23:48:05.234+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Plotten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Eine Lektion über das Schreiben</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;          &lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;   In meinem Brotberuf lerne ich gerade den besonderen Wert des genauen Planens kennen. Denn ich bin mit dem ungefähren Planen dort ein wenig auf die Schnauze gefallen, gerade weil es dort so viele Dinge gibt, die ich nicht beeinflussen kann. Denn bei einer ungefähren Planung berechnet man nur einen Teil der Möglichkeit, meist ohne bestimmte anderen Perspektiven einzunehmen.&lt;br /&gt;In einem chaotischen System gibt es einige Hundert von Dinge, die alle den weiteren Verlauf beeinflussen, die aber nur zu einem Teil beeinflussbar sind. In einem gewissen Rahmen sind aber viele dieser Dinge berechenbar und können durch eine geeignete Planung somit das System stabilisieren, wenn dieses System flexibel genug ausgelegt ist. Eine Dinge können weder geplant, noch beeinflusst werden- die meisten können jedoch durch eine Flexibilisierung in der Planung und Gelenkstellen integriert werden. Und den Rest kann niemand irgendwie berechnen oder einbauen, sondern nur darauf reagieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit einigen Wochen arbeite ich wieder an meinem Roman, bei dem ich eine recht flexible Planung habe, die aber mit einigen Gelenkstellen letztlich ungefähr 60% des Romans umfasst. Offen sind in der Planung jedoch zwei wichtige Punkte, die ich so, am Anfang, noch nicht entscheiden konnte. Denn auch wenn ich vermutlich die Planung an einem gewissen Punkt des Romans noch umstellen muss- es war einfach für mich nicht anders möglich.&lt;br /&gt;Ich habe eine genaue Vorstellung, wie die Romanwelt sein wird und soll. Ich habe eine Idee, wie ich das gestalten werde und wohin es gehen wird. Aber ich habe auf den ersten 10 Seiten Manuskript schon eine wichtige Änderung eingeführt, die letztlich nur wenig Auswirkungen auf den Plot hat. Und ich bin mir ganz sicher, dass noch viele kleine Änderungen rein kommen, aber auch einige, für die ich den Plot leicht anpassen muss. Denn mir fehlt einfach noch die Erfahrung, um diese Dinge alle schon in der Planungsphase berechnen zu können bzw. erahnen zu können.&lt;br /&gt;Aber irgendwie kann ich über eine gewisse Romandistanz nur planen und brauche, je weiter die Planung geht, einfach die Möglichkeit recht flexibel zu sein.&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-1276515591893748514?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/1276515591893748514/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=1276515591893748514' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1276515591893748514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1276515591893748514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/02/eine-lektion-uber-das-schreiben.html' title='Eine Lektion über das Schreiben'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8681079834606775292</id><published>2011-02-04T23:27:00.000+01:00</published><updated>2011-02-04T23:27:27.661+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Die Platte hat einen Sprung, die Reifen auch...</title><content type='html'>Der Winter hat mich in diesem Jahr einen Reifen gekostet, eine lange Schraube einen zweiten, übrigens am gleichen Tag. Ein kleiner Ausblick auf die besondere "Glückssträhne", die mich nun schon seit einigen Monaten freundlich begleitet und mir Bein um Bein stellt... "Stürzen ist nicht schlimm", hat Winston Churchill mal gesagt, "Nur Aufstehen muss man danach wieder." Nun ja, das ist eine der großartigen Lektionen der letzten Jahre. Ich habe wunderbar gelacht, als es an einem Tag zwei Reifen erwischt hat. Denn irgendwie liegt im übertriebenen Drama immer eine absurde, innenliegende Komik, die aber manchmal seine Zeit braucht, um hervorzukommen. Übrigens sind in den Tagen davor drei Elektrogeräte aus dem Dienst geschieden und, nicht zu vergessen, da gab es noch drei, vier andere Katastrophen.&lt;br /&gt;Nun, die Katastrophen und der neue Job erweisen sich seit einigen Monaten als Zeitkiller... Mein Roman muss immer wieder weichen, in die wenigen Stunden, an denen ich nicht arbeite, Katastrophendienst leiste, schlafe oder wichtige Notwendigkeiten erledige. Leider...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8681079834606775292?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8681079834606775292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8681079834606775292' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8681079834606775292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8681079834606775292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/02/die-platte-hat-einen-sprung-die-reifen.html' title='Die Platte hat einen Sprung, die Reifen auch...'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-6628109942745767250</id><published>2011-01-17T22:11:00.000+01:00</published><updated>2011-01-17T22:11:47.899+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Moderne Zeiten im Krimi... das Handy und der Computer</title><content type='html'>Die ARD hat an den letzten drei Sonntagen drei, von unterschiedlichen Regisseuren gedrehte, Filme über den "Yorkshire Ripper" ausgestrahlt, wie immer zu später Abendzeit. Denn um welche andere Uhrzeit sollte man denn auch drei Filme ausstrahlen, bei denen in Mittelpunkt der Erzählung nur Vordergründig die eigentlichen Ermittlungen und der Fall des "Yorkshire Ripper" stehen, und eigentlich mehrere Mordfälle, ein Journalist, mehrere Ermittler, Korruption und Hoffnungslosigkeit.&lt;br /&gt;Ein Film über einen heutigen Kriminalfall würde ganz anders aussehen. Denn die moderne Technik hat die Ermittlungen verändert. Kriminaltechnik und DNA-Tests bilden nur eine von diesen Veränderungen ab. Fast entscheidender ist der Einsatz von Computern, ob nun beim Vergleich von Spuren an Tatorten, noch wichtiger gerade bei komplizierten Fällen durch die Möglichkeit in den Unterlagen nach Stichpunkten zu suchen, in Formularen einzelne Bereiche zu kennzeichnen, Querverweise zu suchen, jederzeit auf alle Berichte und Informationen zu greifen zu können. Nicht zu vergessen auch die Verbindungen unterschiedlicher Behörden, Länder und die enormen Informationen und der Informationsaustausch übers Netz.&lt;br /&gt;Gerade bei komplizierten Fällen ist es so viel leichter den Überblick zu behalten, wichtige Informationen jederzeit wiederfinden zu können und passende Mordfälle bei Ähnlichkeiten zu suchen.&lt;br /&gt;Deshalb mussten sich viele Krimis und Thriller einfach verändern. Nicht immer zu ihrem Vorteil, wenn nun der "Deus-ex-Machina" in der Form von DNA-Tests und Faserspuren daherkommt. Denn viele Autoren vergessen einfach die Atmosphäre und bleiben bei den weichgezeichneten CSI-Bildern. Andere verzichten auf den sinnvollen Einsätze dieser Geräte oder der Möglichkeiten durch diese Geräte einfach, oder konstruieren die Fälle zu den "Übersuperserienkillern".&lt;br /&gt;Schade.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-6628109942745767250?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/6628109942745767250/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=6628109942745767250' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6628109942745767250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6628109942745767250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/01/moderne-zeiten-im-krimi-das-handy-und.html' title='Moderne Zeiten im Krimi... das Handy und der Computer'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8216626550186897595</id><published>2011-01-15T02:10:00.000+01:00</published><updated>2011-01-15T02:10:58.534+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Finden, ohne zu suchen</title><content type='html'>Ich habe an zwei Stellen meines Lebens ein Geschenk bekommen, dass ich weder erwartet, noch erbeten habe: Das Schreiben. Noch heute bin ich völlig verwundert, wie das Geschenk mich gefunden hat. Und ich bin immer noch über irritiert, wie es sich selber ausgepackt hat. Im ersten Fall hat eine Lehrerin in der Grundschule mir ein paar vorgegebene Zeilen geschenkt, und ich habe in diesen Zeilen erst eine Geschichte und dann eine Welt gefunden. Im zweiten Fall war ich in einem Literaturkurs, und jemand hat mich gebeten eine Geschichte über eine (Selbst-)verwandlung zu schreiben.&lt;br /&gt;In beiden Fällen hatte ich eine Idee, und dann verschwimmt vor meinen Augen die Zeit, nicht die Erinnerung. Und waren Stunden vergangen und ich hatte eine Geschichte vor mir liegen, an deren Entstehung ich mich nur noch in Bildern erinnern kann, nicht an die Arbeit daran. Denn vielleicht das erste Mal in meinem Leben, bin ich hinter etwas verschwunden ist, das größer war als ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt es daran, dass ich mich immer wieder mit dem Schreiben, ob nun praktisch, theoretisch, philosophisch und auf Hundert andere Arten beschäftigen muss. Denn irgendwie gibt es etwas an Geschenken, was mich manchmal verrückt macht. Das sie meistens ohne eine besondere Gegenleistung verschenkt werden, aber in ihnen eine gewisse Verpflichtung steckt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8216626550186897595?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8216626550186897595/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8216626550186897595' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8216626550186897595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8216626550186897595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/01/finden-ohne-zu-suchen.html' title='Finden, ohne zu suchen'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2588650000853398569</id><published>2011-01-11T23:42:00.000+01:00</published><updated>2011-01-11T23:42:38.109+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Plotten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt X'/><title type='text'>Ein Plot für alle Fälle....</title><content type='html'>Ehrlich gesagt war ich unheimlich skeptisch: Plotten. Als "Bauchschreiber" habe ich versucht, mich an meiner Grundidee und den bisherigen Seiten zu halten und daraus einen Roman zu entwickeln. Nun, für meine Kurzgeschichten ist das eine ideale Methode, weil ich die Geschichte letztlich schon kenne, auch wenn ich das noch nicht weiß, wenn ich beginne sie zu schreiben. Und klar, natürlich verändert sich jede Geschichte beim Schreiben, weil ich so viel Raum habe, um neue Ideen einfließen zu lassen.&lt;br /&gt;Bei meinen Romanmanuskripte bin ich auf die gleiche Weise vorgegangen. Ich habe mir eine Idee überlegt, und aus dieser Idee eine Atmosphäre und eine Handlung abgeleitet, ohne zu wissen, wie die Geschichte konkret weitergeht. Natürlich fehlte mir dann eine klare Linie über die Manuskriptlänge. Das wäre durch Überarbeiten sicherlich zu korrigieren. Leider fehlte aber etwas anderes, wesentliches: Die Geschichte kreiste irgendwie um eine kaum erkennbare Handlung herum. Weil ich die einfach vernachlässigt habe, über Atmosphäre und Grundidee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe inzwischen meine im Sommer geplottete Geschichte begonnen. Die erste Erfahrung ist, dass der Grundplot sicherlich an einigen Stellen in die Überarbeitung muss- denn schon im ersten Kapitel spielt sich eine Nebenfigur in die Handlung herein, die eine Hauptfigur sinnvoll ergänzt und charakterisiert.&lt;br /&gt;Auch gibt es eine Stelle in meinem Plot, an dem die Geschichte nach 2/3 der Handlung einen Dreh hat, mit dem ich noch nicht zufrieden bin. Da müssen zwei Szenen getauscht werden, damit das mit dem Höhepunkt klappt. Und noch gibt es eine wichtige Frage, die für mich selber nicht geklärt ist.&lt;br /&gt;Das war ehrlich gesagt zu erwarten: Meine Geschichte entwickeln sich und müssen sich entwickeln, weil ich beim Schreiben von längeren Texten immer eine geniale Idee, ein paar gute und unglaublich viele mittlere und schlechte Ideen habe. Und gute und geniale Ideen nicht zu verwenden, wäre fahrlässig.&lt;br /&gt;Deutlich wird aber auch etwas anderes: Die klaren Plotstrukturen helfen mir enorm mich auf das Wesentliche zu konzentrieren und allerlei unnötigen Zierrat und Nebenschauplätze zu streichen. Bei der ersten Überarbeitung wird aber noch genügend Zierrat zum kürzen übrig bleiben, keine Sorge. Noch wichtiger ist aber, dass die Szenen nun aber einen anderen Drive haben, weil sie immer auf ein Ziel hinführen.&lt;br /&gt;Das habe ich bei meinen "Bauchscheiber"-Manuskripten eben nicht immer hin bekommen. Zudem hilft mir der Drive ein wenig eingespielte Manierismen zu entdecken. Da hat sich so einiges eingeschlichen, was in der Häufung ziemlich störend ist... ich habe es nur nicht mehr gesehen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2588650000853398569?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2588650000853398569/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2588650000853398569' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2588650000853398569'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2588650000853398569'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/01/ein-plot-fur-alle-falle.html' title='Ein Plot für alle Fälle....'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-9117174758843957407</id><published>2011-01-10T11:29:00.000+01:00</published><updated>2011-01-10T11:29:00.276+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Branche'/><title type='text'>Kinder- und Jugendbuchfiguren als Marken</title><content type='html'>Im Börsenblatt findet sich heute der Artikel &lt;a href="http://www.boersenblatt.net/396970/template/bb_tpl_thema_artikel/"&gt;"Markenfiguren im Buchhandel. Klassiker mit Kultstatus"&lt;/a&gt;. Wer in den letzten Jahren einmal in einem Spielzeugladen oder Kinderbuchladen war, am Besten mit einem Kind oder einem Jugendlichen, wird ein Lied über das Merchandising mit Kinderbuchfiguren singen können. Alternativ reichen natürlich auch Berichte über besondere Kinobesuche von Harry Potter, Disney, Herr der Ringe oder den Vampirromanzetten von S.Meyer als Nachweis. Denn seit Star Wars ist Merchandising inzwischen ein eigener Berufszweig in der Vermarktung von Filmen, in den Buchbereich ist das alles auch darüber irgendwann eingezogen.&lt;br /&gt;Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach, so der Artikel: Über einen Roman oder einen Film wird eine Identifikationsmöglichkeit des möglichen Kunden mit einer Figur (und deren "Lebenswelt" erzeugt, die dann über die Merchandiseartikel erschlossen werden kann. Wer einmal die Freude eines Fünfundzwanzigjährigen über eine nachziehbare Tigerente gesehen hat, oder einen Dreissigjährigen im Musikalfranchise zu einem Disneyfilm, wird verstehen, wie viel Geld damit gemacht werden kann. Und heute können diese Erlöse aus dem Merchandising durchaus bis 50% der Gesamterlöse bei Kinder- und Jugendbuchverlagen ausmachen.&lt;br /&gt;Mehr im obigen Artikel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-9117174758843957407?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/9117174758843957407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=9117174758843957407' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/9117174758843957407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/9117174758843957407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/01/kinder-und-jugendbuchfiguren-als-marken.html' title='Kinder- und Jugendbuchfiguren als Marken'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3834021124968680567</id><published>2011-01-08T15:12:00.001+01:00</published><updated>2011-01-08T15:12:00.281+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt Vika'/><title type='text'>Ein Anfang ist gemacht (Umsetzung des Plots)</title><content type='html'>Nachdem ich nun einige Monate die gesamte Grundgeschichte zu ungefähr 2/3 durchgeplottet habe, war es einfach Zeit (da ich gerade das auch habe, Zeit) in die eigentliche Geschichte einzusteigen. Also habe ich die ersten fünf Seiten runter geschrieben, um einen ersten Dreh in den eigentlichen Plot zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Erfahrung aus der Umsetzung ist, dass ich die eigentliche Geschichte noch nicht ganz im Griff habe. Denn die Hauptfigur ist nun vorgestellt, zwei wichtige Figuren erwähnt und ein erster Einblick in die Stimmung der Figuren und die Atmosphäre geschafft. Gleichzeitig bleiben die Beschreibungen noch etwas oberflächlich und bei der Grundsituation muss ich noch ein wenig arbeiten, um straff oder relativ straff dem Plot folgen zu können. Insgesamt muss ich wohl noch einiges ordnen, ein wenig kürzen und mir mehr Gedanken machen, wie ich szenischer arbeiten könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im kreativen Bereich ist es aber wundervoll- da die Handlung klar ist, habe ich deutlich mehr Zeit und Raum, um allerlei spinnerte Ideen einzusetzen und den Rahmen kreativ auszugestalten. Schließlich soll das Schreiben ja auch Spaß machen. Gleichzeitig muss ich mich aber konzentrieren bei all dem klar dem Plot zu folgen und nicht zu ausschweifend zu werden. Wundervolle Ideen zu verwerfen, weil es notwendig ist, macht nicht gerade Spaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sprachlich muss ich mich ein wenig immer korrigieren, um das Sprachniveau der Geschichte anzupassen und das spielerische Element nur eine Randrolle zuzuweisen. Denn sprachliche Spiele machen unglaublich Spaß. Ich neige zudem zu einem verkomplizierenden Satzbau mit einigen manieristisch eingerissenen Konjunktionen, die nun raus müssen. Schließlich geht Klarheit bei dieser Geschichte vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt aber ein interessanter Anfang&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3834021124968680567?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3834021124968680567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3834021124968680567' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3834021124968680567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3834021124968680567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/01/ein-anfang-ist-gemacht-umsetzung-des.html' title='Ein Anfang ist gemacht (Umsetzung des Plots)'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-4329305607653939732</id><published>2011-01-06T14:00:00.003+01:00</published><updated>2011-01-06T20:18:52.395+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meinungsfreiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Branche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Artikel'/><title type='text'>Über das N-Wort und Mark Twains "Huckleberry Finn"</title><content type='html'>In der amerikanischen Literaturgeschichte gibt es eine Literatur vor und nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Huckleberry_Finn"&gt;"Huckleberry Finn"&lt;/a&gt;. Denn &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Twain"&gt;Mark Twain&lt;/a&gt; hat die amerikanische Literatur mit diesem Roman nachhaltig verändert. In "Huckleberry Finn" tauchen das erste Mal regionale und subkulturelle Dialekte auf, die es zum ersten wirklichen amerikanischen Roman machen. Eine Art eigene Verfasstheit, getrennt von englischen Vorlagen und europäischen Vorbildern, gleichzeitig aber in einer eigensinnigen Folge, ist Basis dieses großen amerikanischen Romans. Gleichzeitig ist es aber auch ein homerischer Epos, eine eigene, amerikanische Geschichte, ein Road- und/oder Buddymovie und eine großartige Geschichte, der als Jugendbuch einen Wert (abseits der Bedeutung für die Literaturgeschichte) besitzt, der kaum zu bemessen ist. Denn ohne "Huckleberry Finn" ist das heutige Jugendbuch und viele großartige "Erwachsenenbücher" kaum denkbar.... das Kinder und ihre Lebenswelten ernst nimmt, nicht erzieherisch, sondern entdeckend die Welt betrachtet und diese für Kinder und Jugendliche größer, reicher und bunter macht- und gleichzeitig ihre Augen für Ungerechtigkeit, Rassismus, Unterdrückung und vieles mehr öffnet und ein kritisches Abbild einer Gesellschaft abbildet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, eigentlich ist kein Grund vorstellbar, warum dieser Roman nicht in der Schule besprochen werden sollte- aber genau das geschieht seit einigen Jahren in der USA, wie Wieland Freunds in seinem Artikel in der Welt ausführt: &lt;a href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article12000314/Sprachforscher-will-N-Wort-mit-Sklave-ersetzen.html"&gt;"Debatte um Mark Twains "Huckleberry Finn". Sprachforscher will das "N-Wort" durch "Sklave" ersetzen"&lt;/a&gt;. Denn Teil der regionalen und subkulturellen Dialekte aus seiner Entstehungszeit in der 1880er Jahren ist das N-Wort (als Euphemismus für "Nigger"), das 219 Mal in dem Roman vorkommt. Auch entspricht die Darstellung von Jim, dem ehemaligen Sklaven, nicht gerade heutigen Standarts. Denn obwohl er seinem "pursuit of happiness"/ Streben nach Glück nachgeht, wirkt Jim ungebildet (wie auch Huck), treu und nur wenig intelligent.&lt;br /&gt;Die Debatte über das "N-Wort" ist seit Jahrzehnten eine wichtige Debatte für das gesellschaftliche Miteinander in Amerika, siehe z.B. die Seite &lt;a href="http://www.abolishthenword.com/"&gt; "Abolish The "N" Word"&lt;/a&gt;. Denn über das Wort "Nigger" zu sprechen, bedeutet auch über die mit diesem Wort verbundene Geschichte in Amerika, über Rassismus, ungleiche Gesellschaft, Apartheit, über Jim-Crow-Gesetze, Ministrals, Kukluxclan und vieles mehr zu sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ganz klar, sicherlich ist es für eine Schule schwierig über dieses Wort im Unterricht zu sprechen, wenn man den Roman liest. Es mag manche Schüler verletzten in einem Roman ein solches Wort zu lesen. Daraus abzuleiten, dass man den Roman nicht mehr in der Schule liest, ist aber ein Kurzschluß. Denn damit verzichtet man auf den literarischen Reichtum über "Huckleberry Finn" zu lesen und über die Diskussion über den Roman auch über das "N-Wort" zu sprechen und über die Darstellung von Jim. Auch das Wort durch "Sklave" zu ersetzen, wird das grundsätzliche Problem nicht lösen. Denn das eigentliche Problem ist nicht die Verwendung des N-Wort bei Mark Twain, sondern die Situation der Afroamerikaner in der Zeit Mark Twains. Und über die sollte gesprochen werden, genau wie über das N-Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier übrigens ein Artikel aus der Zeit von David Hugendick &lt;a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-01/twain-neue-edition-kommentar"&gt;"Mark Twain: Bloß nicht das N-Wort"&lt;/a&gt;, der das ähnlich wie ich sieht und doch auch anders. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich mich frage, ist, was Mark Twain dazu sagen würde: Ich denke, er würde lächeln und etwas sagen wie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;u&gt;"Ein Klassiker ist ein Buch, das die Leute loben, aber nicht lesen" (Following the Equator, Kapitel XXV.) &lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-4329305607653939732?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/4329305607653939732/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=4329305607653939732' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4329305607653939732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4329305607653939732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/01/uber-das-n-wort-und-mark-twains.html' title='Über das N-Wort und Mark Twains &quot;Huckleberry Finn&quot;'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-1673954846204557224</id><published>2011-01-05T00:13:00.000+01:00</published><updated>2011-01-05T00:13:56.070+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Figuren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Charakterisierung durch Spiegelung</title><content type='html'>In den meisten Büchern über das "kreative Schreiben" fehlt eine wichtige Passage, die die Könner von den meisten weniger guten Autoren unterscheidet. Denn wie beim Plot gibt es auch bei der Charakterisierung verschiedene Ebenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. &lt;i&gt;In der ersten Ebene finden sich die Aussagen und Gedanken einer Figur, in denen die Absicht klar und deutlich geäußert wird. Dazu gehören auch die Handlungen, die sich aus den Aussagen und Gedanken direkt ergeben und die ausgedeutete Mimik und Gestik: schaute verdutzt, lächelte nachsichtig.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. In der zweiten Ebene finden sich dann die Aussagen und Gedanken einer Figur, die noch unklar sind oder missverständlich. Die Dialogzeilen sind dann z.B. indirekt, d.h. die Figur sagt etwas ironisch, in einem Wortspiel, deutet etwas an, wird sarkastisch oder ähnlich. Die Gedanken sind noch ungeordnet, nur eine Tendenz ist erkennbar ohne das sich daraus eine logisch folgende Konsequenz ergibt und die Handlungen folgen nicht einem klar erkennbaren Muster. Dazu gehören auch die zehn Standartgestiken und -mimiken, Geruch und sprachliches (Stottern,...), die aber nicht ausgedeutet sind, sondern minimale Interpretation des Betrachters benötigen: Mit weit aufgerissenen Augen,...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. &lt;i&gt;In der dritten Ebene finden sich dann die Handlungen, die sich aus Gefühlen ergeben und die Gefühle einer Figur, die eben per Definition nicht logisch sind. (Logische Gefühle eines Autisten sind ausgenommen). Gestik, Mimik, Gerüche und sprachliche Kennzeichen gehören hier rein, wenn sie nicht sofort eindeutig sind. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind die drei Ebenen, die sich in den meisten Büchern finden, ergänzt um ein Mittel, dass wohl auch in die erste Ebene gehört: Die merkwürdigen Wetterphänomene in Texten, die immer die Gefühlslage des Prot. symbolisch spiegeln: Verwirrung/Horror= Nebel; Trauer/ Verzweiflung= Regen; Glück/ Erfolg = Die Wolken verschwinden für klaren Sonnenschein. Ich verzichte nur darauf es zu erwähnen, weil es in der reinen Form eigentlich verboten gehört- und trotzdem oder gerade wegen der leichten "Verständlichkeit" in bestimmten Texten immer wieder auftaucht.&lt;br /&gt;Neben den drei Ebenen, die direkt aus der Figur abgeleitet sind, gibt es jedoch weitere Ebenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. &lt;i&gt;In der vierten Ebene werden die Figuren gespiegelt, was nichts weniger heißt, als dass Situationen, Gefühle oder Stimmungen im Umfeld der Figuren gespiegelt werden. Auf das Wetter sollte man verzichten, zumindest wenn man das so subtil wie eine Eisenbahnschwelle gestaltet, aber das kochende Wasser bei einem Streit ist noch zu ertragen, besser ist der Rasenschnitt des Ehemannes mit Negelschere, während seine Frau sich nach Freiheit sehnt. In diesen Bereich gehören auch die Reaktionen anderer Figuren auf eine Figur hinein, wenn diese eben nicht Eisenschwellenartig geschildert sind, sondern etwas subtil. Oder auch die Untermalung einer Szene mit Musik, die Darstellung von nicht direkt relevantem für die Handlung, das die Figur aus einer anderen Sichtweise beleuchtet. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. In der fünften Ebene geht es darum, dass der gesamte Hintergrund und die Atmosphäre eines Romans darauf zugeschnitten ist. S. King geht z.B. soweit, dass die gesamte Handlung in eine bestimmte Atmosphäre eingebettet wird, die immer wieder auf die Handlung und auf sich selber zurückweist. Indem er z.B. eine Kleinstadt auswählt, die mit einem bestimmten Figureninventar bestückt (relig. Fanatiker, Redneck, mehrere Außeinseiter, Cheerleader, Sportler an der Schule, ...), dies mit bestimmten typischen Verhaltensweisen ergänzt, manches dann übersteigert, und das alles in bestimmte Farben, in bestimmte Vernachlässigungsgrade und Stereotypen einbettet, und dann im normalen den Wahnsinn sucht, wird alles zum Spiegel der Figuren. Wer das wirklich verstehen möchte, sollte sich mal Kubricks S. King Verfilmung "Shining" ansehen, wo Kubrick King weiter spinnt, indem er all diese Bezüge verwendet und einige ergänzt. Da geht es um die Sprache einer Figur, um deren Ängste (die immer wieder angedeutet werden) und die Bedrohung durch den darin enthaltenen Wahnsinn, die Farben und Ausgestaltung des Hintergrunds, um den Bezug der Figuren untereinander, die langsam stetig steigende Spannung, die sowohl in der Handlung, in den Dialogen, in den Bildern, im Wetter außen (hier auch als Rahmen der Handlung), in der Eskalation, in einer Vorgeschichte immer wieder auftauchen. Alles ist mit allem verbunden- jede Zimmerausstattung, jede Farbe und jede Dialogzeile hat Referenzen im Text, wird auf eine andere Weise zitiert oder wieder aufgegriffen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-1673954846204557224?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/1673954846204557224/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=1673954846204557224' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1673954846204557224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1673954846204557224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/01/charakterisierung-durch-spiegelung.html' title='Charakterisierung durch Spiegelung'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-4601112619108834130</id><published>2011-01-03T00:35:00.001+01:00</published><updated>2011-01-03T00:37:08.004+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Artikel'/><title type='text'>Die literarischen Zwiegespräche der Gebrüder Mann</title><content type='html'>In der Zeit findet sich heute ein längeres Essay von Michael Maar &lt;a href="http://www.zeit.de/2011/01/Gebrueder-Mann?page=1"&gt;"Thomas und Heinrich Mann. Die größte Liebe ihres Lebens, der größte Hass"&lt;/a&gt;. Darin geht Maar einem Element der Geschichte der Familie Mann nach, die Breloer in seinem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Manns_%E2%80%93_Ein_Jahrhundertroman"&gt;"Die Manns - Ein Jahrhundertroman"&lt;/a&gt; immer wieder aufgreift und die einen wichtigen Ankerpunkt seiner Dokumentation bildet.: Die Konkurrenz der beiden Brüder Heinrich und Thomas Mann. Diese zeigt sich in den stets wandelnde Beziehungen beider zueineinander, die Bewunderungen für den anderen, der Neid, der Druck über den anderen obsiegen zu wollen, der Aufstieg beider und der "Sieg" des Jüngeren. Den meisten Lesern wird all das in Grundzügen bekannt sein.&lt;br /&gt;In den literarischen Texten beider begibt sich Maar auf eine Spurensuche und kann verschiedene Bezugs- und Wendepunkte heraus finden, die sowohl die wechselhaften Beziehungen der beiden Brüder zeigen, das Zwiegespräch über Verweise auf Gespräche und literarische Texte, und einen Einblick in die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten. Ich finde das alles spannend wie einen Krimi, aber ich bin sicherlich auch etwas verrückt....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-4601112619108834130?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/4601112619108834130/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=4601112619108834130' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4601112619108834130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4601112619108834130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2011/01/die-literarischen-zwiegesprache-der.html' title='Die literarischen Zwiegespräche der Gebrüder Mann'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5747825584222867455</id><published>2010-12-30T16:19:00.000+01:00</published><updated>2010-12-30T16:19:39.407+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Im Rückblick ist der Winter immer weiß...</title><content type='html'>Immer am Ende eines Jahres kann man Bilanz ziehen, kurz vor der Steuererklärung, um sich an das Gute und Schlechte des letzten Jahres zu erinnern. Man muss aber nicht. Denn eine Bilanz zu ziehen ist eine ziemlich buchhalterische Ansicht der Welt... aber gleichzeitig auch eine schöne Art sich noch einmal zu erinnern.&lt;br /&gt;Als Schriftsteller ist es wichtig sich zu erinnern. Denn Schriftsteller sind die Chronisten ihres Lebens und ihrer Zeit, wenn auch in einer sehr subjektiven, eigenwilligen Form. Sie versuchen das Eigene in Worte zu fassen, um in dem Eigenen das Allgemeine zu finden. Ihr Arbeitsmittel ist die Sprache, das Raunen der Worte, die sich stetig wandelnde Bedeutung der Sprache, die neuen und alten Worte. Vielleicht muss deshalb eine Bilanz eines Schriftstellers vor allem aus Worten bestehen, die sich mit der Niederschrift verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als das Jahr begann, war es nicht nur der Schnee in den Gärten, die es mit aus dem vorherigen Jahr brachte. Allerlei Dinge waren für mich offen geblieben, in meinen Gefühlen, aber auch in den Plänen für das Jahr.&lt;br /&gt;Mein Studium hatte ich schon Monate vorher abgeschlossen, mir einen Nebenjob gesucht, in Erwartung und Befürchtung des Berufseinstiegs, der sich immer weiter heraus zögerte, eine weitere Warteschleife. Mein Großvater war im Oktober 2008 gestorben, und für mich, mehr als nur der Mann, sondern auch eine ganz eigene Welt untergegangen, deren Überrest mein Großvater in den letzten Jahren geworden war. In seinen Akten, Unterlagen, Photos habe ich so viele Dinge gefunden, die meiner Welt so fern waren. Und die doch notwenig waren, um ihn zu verstehen. Und auch persönlich hatte sich vieles in den letzten Monaten des Studiums verändert. Deshalb war dieses Jahr irgendwie mit Hoffnungen und Befürchtungen so beladen, wie die Dächer im Februar im Schnee. &lt;br /&gt;Irgendwie hat das Jahr beides erfüllt. In den ersten Monaten schien alles erstarrt, auf eine wenig schmeichelhafte Weise für mich. Nach und nach hat sich dann das Gefühl durchgesetzt, dass das Studium zu Ende ist und eine neue Zeit anfängt, eine neue Chance. Gerade das Gefühl einer Chance war eine große Veränderung. Nach und nach bin ich dann ein wenig aus meinem bisherigen Ich heraus gewachsen. Eine recht befremdliche Erfahrung, um ehrlich zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur welche Bedeutung hat das alles für das Schreiben. Das war mir in dieser Zeit nicht wirklich klar. Denn wenn der Autor sich verändert, muss das Schreiben dies auch. Nur gibt es da eine kleine Gemeinheit. Was der Verstand weiß, braucht immer noch eine Zeit, damit es sich in der Arbeit umsetzt.&lt;br /&gt;Also habe ich eine recht lange Zeit weiter an einem Romanprojekt gearbeitet, indem die Dinge der vorherigen Jahre irgendwie auftauchten, aber meine Veränderung noch nicht. Nicht unbedingt ein Kompliment für den Schriftsteller in mir. Und wie es bei den letzten Projekten schon war, irgendwie muss ich mehr planen.&lt;br /&gt;Mitte des Jahres schien es dann so, als würde mein Leben (wieder einmal) eine weitere Warteschleife drehen. Dann, recht plötzlich, wurde die Warteschleife abgesagt und vieles kam viel schneller als erwartet. Keine Zeit zu schreiben, sondern zu staunen und mit voller Kraft zu arbeiten.&lt;br /&gt;Naja, gerade als es etwas ruhiger wurde, dann ein harter Schlag, persönlich, privat und kaum begreifbar. Wie es immer ist, wenn etwas passiert, was weder erwartet, noch befürchtet wurde. Nach drei Monaten habe ich es immer noch nicht wirklich begriffen. Etwas ist in diesem Leben dadurch verloren gegangen, was unwiderbringlich nicht mehr wieder kommen wird. Und neben diesem viele weitere privaten Probleme, viele Krankheiten im Familienkreis.&lt;br /&gt;Nun, der Enkelhund meiner Eltern ist seit Monaten krank und wird nur gesunden, wenn er einen Schneidezahl selber verliert. Nur der sitzt genauso fest, wie so manche Erinnerung in unserem Verstand. Nun, er hat durch den harten Schlag Gesellschaft bekommen: Wir sind stolze Besitzer zweier Zwerghühner, einem Seidenhuhn und einem Schneeball, sowie einem Yorkshireterrier. Der übrigens eine Nebenbeschäftigung in der Altenpflege aufgenommen hat.&lt;br /&gt;Vielleicht ist es aus den vielen unterschiedlichen Gründen so, dass viele Erfolgserlebnisse und der wunderbare Ausklang dieses Jahres noch nicht wirklich zu mir durchgedrungen sind. Naja, Vielleicht schon durchgedrungen sind, aber irgendwie noch von den vielen, anderen Dingen überlagert werden. Aber das wird sich ein wenig ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht habe ich auch einfach noch nicht die Zeit gefunden, all das durch meine eigene Worte zu erfassen, wie ein Schriftsteller das nun einmal tut. Indem er verändert, verwandelt und spiegelt, umstellt und in andere Geschichten verwandelt. Nun, die Arbeit wird im nächsten Jahr nicht weniger. Aber vielleicht finde ich ein wenig Zeit, um all das ein wenig in meine Geschichten zu verwandeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5747825584222867455?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5747825584222867455/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5747825584222867455' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5747825584222867455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5747825584222867455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/12/im-ruckblick-ist-der-winter-immer-wei.html' title='Im Rückblick ist der Winter immer weiß...'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8075780636068296199</id><published>2010-12-04T21:49:00.000+01:00</published><updated>2010-12-04T21:49:35.768+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt X'/><title type='text'>Manchmal braucht es die richtige Stimmung</title><content type='html'>Vor einigen Tagen habe ich einen Anfang mit meinem Roman gemacht. Und auch wenn ich seitdem kaum dazu gekommen bin, weiß ich genau, dass ich den Ton für den Roman gefunden habe. Denn in diesem Anfang steckt wie in meinen Anfängen ein bestimmtes Versprechen für all das Kommende.&lt;br /&gt;Das dazu ein besonderer Tag und eine besondere Stimmung notwendig ist, dürfte bei einem Menschen wie mir klar sein. Denn ich habe seit Wochen für genau diese Stimmung gesucht und sie bei einem alten Musikklassiker gefunden. In mitten von Menschen, die alle irritiert waren, dass ich mit dem Schreiben begonnen habe. Aber an solche Seltsamkeiten muss man sich wohl bei mir gewöhnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8075780636068296199?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8075780636068296199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8075780636068296199' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8075780636068296199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8075780636068296199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/12/manchmal-braucht-es-die-richtige.html' title='Manchmal braucht es die richtige Stimmung'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-7402251993098324606</id><published>2010-12-04T21:30:00.000+01:00</published><updated>2010-12-04T21:30:13.303+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Abwesenheit</title><content type='html'>In einem neuen Job gibt es immer eine ganze Menge zu lernen, Da gibt es die Theorie, die mir durch das Studium bekannt ist, die andere Theorie, die irgendwie nicht im Studium dran kam, es gibt die Gerüchte, die sich oft genug als das herausstellen, was sie sind, Gerüchte, und es gibt die Praxis. Und da man neu ist, braucht man viel, viel länger für alles, als die erfahrenen Kollegen,&lt;br /&gt;Eine gewisse Frustrationstoleranz ist übrigens wie beim Schreiben einfach notwendig. Denn auch wenn die Lage an meinem Arbeitsplatz bei weitem nicht so schlecht ist, wie immer behauptet, gibt es da das enorme Problem, dass man zwar weiß, wie es richtig sein müsste- aber eine große Menge an Dingen funktioniert einfach mangels Erfahrung noch nicht. Dazu kommen viele Überraschungen: Wie genau richte ich meine Arbeit auf meine "Kunden" aus, wie gestalte ich meine Arbeit mit den vielen Möglichkeiten, wie reagiere ich auf bestimmte Probleme.&lt;br /&gt;Das alles frisst natürlich an den eigenen Kräften... und enorm an der Zeit. Manche Berge sind viel höher, als erhofft. Manchmal ist man nur noch erledigt. Aber eines ist schon klar: Es ist der richtige Job für mich. Nur ist noch nicht klar, ob ich der richtige Mann für den Job bin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-7402251993098324606?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/7402251993098324606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=7402251993098324606' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7402251993098324606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7402251993098324606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/12/abwesenheit.html' title='Abwesenheit'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-7327745580152733638</id><published>2010-11-23T21:45:00.000+01:00</published><updated>2010-11-23T21:45:11.264+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essays'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Branche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Artikel'/><title type='text'>Ideologie, Phantasie und eine besonders wichtige Literaturgruppe der 50er Jahre</title><content type='html'>Schon am 21.11 ist in der Welt der Artikel &lt;a href="http://www.welt.de/print/wams/kultur/article11100746/Jim-Knopf-und-die-wilden-Achtundsechziger.html"&gt;"Jim Knopf und die wilden Achtundsechziger"&lt;/a&gt; von Wieland Freund erschienen, indem es um eine besondere Autorenvereinigung geht: Die Kinderbuchautoren &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/James_Kr%C3%BCss"&gt;James Krüss&lt;/a&gt; (Timm Thaler und das verkaufte Lächeln; Sängerkrieg der Heidehasen;...), &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Ende"&gt;Michael Ende&lt;/a&gt; (Jim Knopf, Momo, Die unendliche Geschichte;...), &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Kruse_%28Autor%29"&gt;Max Kruse &lt;/a&gt; (Urmel aus dem Eis; Der Löwe ist los;...)und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otfried_Preu%C3%9Fler"&gt;Otfried Preußler&lt;/a&gt; (Die kleine Hexe; Krabat;...) lernen sich nach und nach über Maria Torris, Kinderbuchfürstin beim Cecilie Dressler Verlag, kennen und beginnen sich regelmäßig zu treffen.&lt;br /&gt;Wer einmal den Kinderbuchschrank in seiner Erinnerung öffnet, wird alle diesen Autoren nur zu gut kennen und einige ganze Reihe ihrer Werke unter seinen Kindheitserinnerungen einsortiert haben (und vermutlich einige immer noch in seinem Bücherschrank). Ich habe nur zur Erinnerung an ihre Geschichten je zwei Werke an ihre Namen angeheftet, weil mir ihre Geschichten immer noch etwas näher sind, als die Autoren. Was für mich gesprochen, ein großes Kompliment ist.&lt;br /&gt;Nun, wer sich mit den Fünfzigern Jahren einmal beschäftigt hat, kann sich sicherlich vorstellen, was es bedeutet in dieser Zeit zu schreiben. In der Vorstellung vieler deutscher Kinderbuchautoren waren Kinder Wesen, die noch geistig unentwicklelt, in die richtige Richtung zu prägen waren- und nicht nur in der Nazizeit durch ideologisierende Jugendbücher. Sicherlich gab es auch andere Autoren, die eben nicht nur belehren oder prägen, sondern auch Kinder zu begeistern suchten, ihnen einen eigenen Weg zum Erwachsenwerden finden helfen wollten. &lt;br /&gt;Denn die Vorstellung für Kinder zu schreiben und nicht Kinder prägen zu wollen, ist einer der großen Verdienste dieser (und anderer) Autoren und kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Sicherlich sind diese Autoren nicht die Ersten, die diesen Weg gegangen sind. Aber in jeder gut sortierten Buchhandlung wird man nachvollziehen können, wie die Werke dieser Autoren von Generation zu Generation weiter gereicht worden sind. Und in jeder Buchhandlung kann man auch nachvollziehen, wie prägend dieser Ansatz für die Kinder- und Jugendbücher geworden sind.&lt;br /&gt;Bei diesen Autoren findet sich aber noch etwas weiteres, bedeutsames. Alle diese Autoren haben sich der Phantastik bedient und damit gerade bei den Achtundsechzigern dem Vorwurf der Kindertümelei oder des Eskapismus.&lt;br /&gt;Die Vorwürfe waren mehr als hart, sie waren fast so ideologisch wie so manches anderes, was die Achtundsechziger hervor debattiert haben. Diese Vorwürfe waren aber auch blind: Ich habe in meiner Rezension zum &lt;a href="http://zwischenleben.blogspot.com/search?q=Krabat"&gt;"Krabatfilm"&lt;/a&gt; und dem &lt;a href="http://zwischenleben.blogspot.com/2008/12/michael-ende-jemmy-button-und-charles.html"&gt;Blogeintrag&lt;/a&gt; zu dem bemerkenswerten Artikel von Julia Voss &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub71E8665493FD4CB29D4E0759DF21C32C/Doc%7EE63B66F19501A41828F6A22377304DC05%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;"Jim Knopf rettet die Evolutionstheorie"&lt;/a&gt; auf die vielen alternativen Deutungsmöglichkeiten dieser beiden Werke hingewiesen. Denn eine realistische Darstellung ist nur eine Möglichkeit, sich mit grundlegenden, menschlichen Phänomenen zu beschäftigen. &lt;br /&gt;Wer Krabat einmal anders liest, als Erwachsener, der kann durchaus die Situation Krabats in der schwarzen Mühle in einen Kontext mit der Nazizeit bringen. Man kann auch Jim Knopf als Heilung in der Kunst verstehen, wenn der Imperialismus und die verdrehte Darwinübertragung auf die Rassentheorie umgedeutet werden und aus anderer Sichtweise betrachtet.&lt;br /&gt;Gleichzeitig bleiben beide Werke aber nicht dabei stehen, sondern stellen über diesen Kontext hinausreichende, grundlegende Entwicklungsschritte der beteiligten Personen vor, die Überwindung dieser Dinge und, wie oben schon erwähnt, die Heilung in der Kunst- auch wenn sie halt nur im Rahmen eines Kinder- oder Jugendbuchs geschieht. Wobei: das "halt nur" ist überflüssig: Kunst macht sich nicht an der Zielgruppe fest. Kunst, die sich an Kinder richtet, ist ebenso große Kunst.&lt;br /&gt;Vielen Dank ihr vier und der edlen Dame, die diese Menschen zusammengebracht hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-7327745580152733638?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/7327745580152733638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=7327745580152733638' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7327745580152733638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7327745580152733638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/11/ideologie-phantasie-und-eine-besonders.html' title='Ideologie, Phantasie und eine besonders wichtige Literaturgruppe der 50er Jahre'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5016116765897578274</id><published>2010-11-21T02:10:00.000+01:00</published><updated>2010-11-21T02:10:47.565+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Über Literatur und Vorurteile...</title><content type='html'>In vielen Diskussionen über das leidige Thema E und U findet man immer wieder das Vorurteil, dass der Unterschied darin liegt, dass bei dem einen Sprache und bei dem anderen Spannung im Mittelpunkt steht. Dieses Vorurteil oft zu wiederholen, macht es nur nicht wahrer oder richtiger. Und es macht die eine Richtung nicht besser oder schlechter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden liegt darin, dass E Literatur Fragen stellt und die Antwort an manchen/ vielen Stellen den Leser überlässt. Somit verweist E Literatur immer über sich selber hinaus und benötigt die Beschäftigung des Lesers mit dem Text&lt;br /&gt;In den inzwischen weiten Grenzgebiet zwischen E und U gelingt es Texten eben genau dies zu tun, wenn auch in einem kleineren Umfang, und gleichzeitig das entscheidende Kennzeichen der U Literatur zu erfüllen: &lt;br /&gt;U Literatur ist konsumierbar- d.h. letztlich muss der Leser nur über den Text nachdenken und keine Fragen für sich beantworten. Dabei steht ein bestimmtes schon von Aristoteles vertretene Prinzip im Mittelpunkt: Katharsis, die Seele wird durch die Schilderung in vielerlei Weise aufgewühlt und eine Reinigung durch eine glückliche Auflösung erreicht. Denn in den meisten U Romanen geht es darum aus einem sicheren Zustand (alles ist in Ordnung) in einen unsicheren Zustand zu geraten, bevor dann am Ende die alte Ordnung wiederhergestellt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das hat mit Sprache und Spannung nur in einem zweiten oder dritten Stadium zu tun. Denn wenn ein E Roman über sich selber hinaus verweist, indem er Fragen stellt, bildet die Sprache letztlich den Bezugsraum: Schließlich kann man nur denken, was man in Sprache abbilden kann.&lt;br /&gt;Wenn ein Roman konsumierbar sein soll, dann muss Sprache vor allem präzise sein und leicht verständlich. &lt;br /&gt;Spannung spielt in der E Literatur eine ebenso wichtige Rolle wie bei der U Literatur. Aber der Unterschied liegt im Konzept, wie Spannung erzeugt wird. Denn die Hauptspannung in der E Literatur entsteht aus der Entwicklung der Figuren, während in den meisten U Romanen letztlich die Spannung von äußeren Handlungen abhängt. Dementsprechend arbeiten viele U Romane mit Archetypen, aus deren Handlungen nur wenig Spannung entstehen kann. Wobei diese Archetypen natürlich dafür wenig von extrinsischer Spannung ablenken. &lt;br /&gt;Ich persönlich empfinde die extrinsische Spannung im ersten Augenblick stärker, nur bleibt so gut wie nichts übrig, wenn sie vorbei ist. Dafür bleibt die andere Spannung länger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das soll übrigens kein Werturteil sein. Denn ich liebe die eine Literatur so wie die andere und ja, einen Menschen wirklich gut zu unterhalten halte ich auch für eine große Kunst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5016116765897578274?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5016116765897578274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5016116765897578274' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5016116765897578274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5016116765897578274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/11/uber-literatur-und-vorurteile.html' title='Über Literatur und Vorurteile...'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5314413916867598580</id><published>2010-11-06T01:32:00.002+01:00</published><updated>2010-11-06T01:35:02.216+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeitsproben und Texte dazu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Branche'/><title type='text'>Bekenntnisse eines Schriftstellers</title><content type='html'>Zwei getrocknete Schweineohren, drei Pfund Sülze, zwei gepökelte Schweinebäckchen, 6 Nackenkoteletts, eine dicke Rippe, 12 Koteletts, einskommadrei Kilo Filet, fünf Kilo Schweinebauch, 6 große Schnitzel, zwei Vorderschinken, zwei Parmaschinken, vier Eisbeine, 4 Schweinefüsse, ein Schweineschwanz, drei große "Kalbsleber-"würste, sieben Kilo Blutwurst, drei Kilo Wellfleisch, acht Kilo Wurstaufschnitt, sieben Kilo Rostbratwurst (inkl. Wurstschnecke), achtzehn Dosen Hundefutter, achtundzwanzig Tüten Gummibärchen, vierzehn Paar billige Schuhe und vier Gürtel, fünfzehn Kilo Knochenmehl gestehen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vermarktung läuft viel besser. Aber als Schwein war es irgendwie schöner.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5314413916867598580?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5314413916867598580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5314413916867598580' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5314413916867598580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5314413916867598580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/11/bekenntnisse-eines-schriftstellers.html' title='Bekenntnisse eines Schriftstellers'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8862207110216433470</id><published>2010-11-06T00:32:00.001+01:00</published><updated>2010-11-06T00:33:48.379+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Branche'/><title type='text'>Lebensabschnittgefährte Verlag</title><content type='html'>Heute regt sich Elmer Krekeler in der Welt über den "Sittenverfall" in der Literatur auf, &lt;a href="http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article10744291/Der-Verlag-als-Lebensabschnittspartner.html"&gt;siehe "Der Verlag als Lebensabschnittgefährte"&lt;/a&gt;, wenn internationale Bestsellerautoren und ihre sittenverfallenen Agenten zu einem anderenVerlag wechseln, wenn der deutlich mehr zahlt. In diesem Fall geht es um den Nobelpreisträger Vargas Llosa, der von Suhrkamp zu Rowohlt wechselt. Das der Suhrkamp Verlag nicht mehr der gleiche Verlag ist, zu dem Vargas Llosa gewechselt ist, müsste Krekeler klar sein. Immerhin erwähnt er, dass die "Frontfrau Michi Strausfeld" für Südamerikanische Literatur vor zwei Jahren zu einem Ableger von Rowohlt gewechselt ist. Das viele Autoren gerade "sittentreu" ihren Lektoren nachwechseln, wird aber nicht erwähnt. Nein, die Agenten von Vargas Llosa und der amerikanische Agent Andrew Wiley sind natürlich Schuld, dass eine Ära zu Ende geht und bald nur noch große Verlagsketten (und keine unabhängigen Verleger) diese "Großschriftsteller" vermarkten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da ist es wieder, die entscheidende Frage: war das Ei des Kolumbus zuerst da oder das Huhn des Kolumbus... Mal eine kurze Antwort meinerseits:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann in den 70er Jahren haben die Verlage bewusst im Bereich Film, Buch und Musik auf internationale Blockbuster gesetzt, um die Vermarktung zielgerichteter ausrichten zu können. Lokale Märkte waren dann in den 90er Jahren oft wenig interessant, da wurde auf standardisierte amerikanische Kost gesetzt. Schnelldreher machen mehr Profit, Werbung ist klarer einzusetzen, weniger Verkäufer,.... Zudem wollten die Verlage lieber Übersetzungen von Schnelldrehern, als eigene Autoren aufzubauen, weil das billiger war.&lt;br /&gt;Das alte Verlegermodell von z.B. Suhrkamp wurde von den meisten Verlagen aufgegeben: also erfolgreiche Bücher zu machen und gute Bücher verkaufen zu können, mit engen Verbindungen Autor-Lektor/ Verleger. Die Verlagsarbeit wurde ausgelagert und alles auf eine hohe Gewinnmarge ausgelegt. Zudem kauften einige Verlage immer mehr Konkurrenten auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wurden große Handelsketten freudig begrüßt, weil sie feste Mengen abnehmen und diese bezahlen, weniger Außenhandelvertreter, keine Remittenden, klare Margen, Schnelldreher. Nur mussten dann erfolgreiche Autoren teuer eingekauft werden, um neben diesen auch andere Nebenbücher zu verkaufen. Dafür wurden viele Autoren aussortiert, die nur mittelmäßig oder schlecht verkauft haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland haben die Verlage in Deutschland auf die Agenten gesetzt, um die eigene Manuskriptprüfung reduzieren zu können und weiter im Lektorat abbauen zu können. Parallel wurden die Anforderung an Manuskripte rauf gesetzt, um die Lektoratsarbeit reduzieren zu können. Die Zahl an ausländischen Übersetzungen nahm stark zugenommen. Dazu wurden die Autoren aufgefordert sich zu professionalisieren: Also selber Bücher zu verkaufen, sich zu vermarkten und dem Verlag Arbeit abzunehmen/ diese Arbeit kostenlos zu ergänzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wurden die großen Handelsketten immer rabattsüchtiger und die Verlage finden an über sie zu klagen. Es wurde dann wieder mehr auf deutsche Autoren gesetzt, weil die Übersetzungen teuer geworden sind und es sich wieder rechnet, selber Autoren aufzubauen, vom Profit her. Inzwischen gab es die Liga der 10-Millionen-verkaufte-Auflage von Buch xy-Autoren, die sich das sehr gut bezahlen liessen. Neue, junge Verlage erschienen, die wieder auf das Suhrkampmodell setzten, die wurden ausgezeichnet, aber irgendwie sind sie kaum in Buchhandlungen gekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann drohte das E-Book und die arg benachteiligten Verlage sicherten sich mit dem Korb zum Urheberrecht neue Rechte. Gleichzeitig reduzierten sie die Laufzeit der meisten Romane auf drei Monate aktiver Verkauf, Verramschung nach 12-18 Monaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen standen die Verlage ungläubig vor den Forderungen der großen Buchhandelsketten und wollen die Rabatte von den Urhebern mittragen lassen, siehe die Buchverträge mit den Prozenten auf die um den Buchhandelsrabatt reduzierten Preis oder die bei einigen großen Verlagen reduzierten Mindestvorschuss. Mit der schlechten Finanzlage wurde die weitere Verlagerung von Kernkompetenzen wie Lektorat und Korrekturat begründet... denn die Leser merken es doch sowieso nicht. Und es gibt ja Autoren, die druckreif schreiben. Große Verlage haben dann Amazon und anderen die Vermarktung von E-Books überlassen, Google das Monopol über alte Bücher, weil sie nicht gelernt haben, dass der Player letztlich die Käufe zieht... siehe I-Pod, Kindle, I-Pad.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und je nachdem, was für ein Tag ist, sind entweder die großen Buchhandelsketten, Amazon und Google, die dreisten Bestsellerautoren oder die Agenten Schuld, dass es das Modell Suhrkamp heute nicht mehr gibt. Die Verlage sind aber nie Schuld...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer das Sittenverfall nennt oder das Ende einer Ära: Für die Verlage ist das alles längst Geschichte, aber eine, die sie gerne aufwärmen, wenn es um ihren Profit geht. Denn böse, das lehrt die Geschichte, sind immer nur die Anderen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8862207110216433470?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8862207110216433470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8862207110216433470' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8862207110216433470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8862207110216433470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/11/lebensabschnittgefahrte-verlag.html' title='Lebensabschnittgefährte Verlag'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5025734235657640812</id><published>2010-11-02T23:02:00.000+01:00</published><updated>2010-11-02T23:02:39.516+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='in memoriam'/><title type='text'>Eva Ibbotson verstorben</title><content type='html'>Die britische Schriftstellerin &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Ibbotson"&gt;Eva Ibbotson&lt;/a&gt; ist am 20. Oktober 2010 in Newcastle upon Tyne verstorben. Die gebürtige Wienerin emigrierte vor der Verfolgung durch die Nazis und die Austrofaschisten 1933 aus einem Wiener Kinderheim nach Schottland zu ihrem geschiedenen Vater, während ihre deutsche Mutter, die Schriftstellerin &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Gmeyner"&gt;Anne Gmeyner&lt;/a&gt;, erst aus Wien nicht mehr nach Deutschland zurückkehrte, wo ihre Bücher verboten worden waren, bevor sie ebenfalls nach Großbritanien emigrierte und dort ein neues Glück fand. Dort heiratete sie und begann nach dem Auszug ihrer Kinder mit dem Schreiben von Kinder- und Jugendbüchern, von einigen Ausflügen in romantische Erwachsenenromane einmal abgesehen.&lt;br /&gt;Ihre phantastischen und phantasiereichen Kinder- und Jugendromane fanden eine besondere Würdigung, als J.K.Rowling den Zug nach Hogwarts auf Gleis neundreiviertel dicht an Gleis 13 ansiedelte, von dem sich alle neun Jahre ein Tor zu Insel der Gügel öffnet (Siehe &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Geheimnis_von_Bahnsteig_13"&gt;Das Geheimnis von Bahnsteig 13&lt;/a&gt;). Aber ihre Kinder- und Jugendbücher sprechen einfach für sich, siehe die Vielzahl von Preisen, von Rezensionen, der Übersetzung in über 80 Sprachen.&lt;br /&gt;Wer keine Angst vor gut geschriebenen, romantischen Erwachsenenromanen hat, kann in ihren Werken wunderbar geschriebene Romane entdecken, in denen es immer um Liebe geht, aber mindestens genauso um andere Themen.&lt;br /&gt;In "Die Morgengabe" geht es um eine englischen Landadligen und Professor,&amp;nbsp; um die Emigration einer jüdischen Akademikerfamilie aus Wien zur Nazizeit, um Studienbedingungen für Emigranten, die Liebe zur Deutschen Sprache und vieles mehr.&lt;br /&gt;In "Sommerglanz" geht es um einen bankrotten englischen Landadligen und eine emigrierte russische Gräfin, die als Dienstmädchen arbeitet, um den englischen Landadel, eine reiche Engländerin und Freundin der Eugenik, um Welten russischer Emigration in England, um Haushaltsbücher und vieles mehr.&lt;br /&gt;In meinem Bücherschrank stehen eine ganze Reihe ihrer Bücher, vielen Dank an die edle Spenderin für den ersten Roman, weil in ihnen ein besonderer Zauber wohnt, wie sonst nur in wenigen Romanen, sowohl in den Kinder- und Jugendbüchern, als auch in den romantischen Romanen.&lt;br /&gt;Ich werde es vermissen nach neuen Romanen von ihr zu fragen.... und wieder in den Alten stöbern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5025734235657640812?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5025734235657640812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5025734235657640812' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5025734235657640812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5025734235657640812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/11/eva-ibbotson-verstorben.html' title='Eva Ibbotson verstorben'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3593330373625868602</id><published>2010-11-02T20:56:00.001+01:00</published><updated>2010-11-02T20:58:34.092+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezension'/><title type='text'>Ungekürzt: Mark Twains über sein Leben</title><content type='html'>Die meisten Autobiographien sind eher Hagiographien, geschönte Selbstdarstellungen, um die Deutungshoheit über das eigene Leben (zurück) zu gewinnen.&lt;br /&gt;Mark Twain hat sein eigenes Leben immer wieder mythisiert und verklärt, gerade in den Anfangsjahren, siehe auch den berüchtigt (und gleichsam wunderbar verklärten) Film von Frederick March). Aber in seinem Spätwerk, nachdem er wegen erfolgloser (freundlich ausgedrückt) Investments das eigene Vermögen aufgebraucht hatte und um seine Schulden abzuzahlen Vortragsreisen durch die Welt machte, hat er seinen berühmten Ton und seine tiefen Wahrheiten um Einsichten in die Welt und sein eigenes Leben erweitert- gerade verbunden mit den vielen tragischen Ereignissen in seinem Leben. &lt;br /&gt;Seine Autobiographie ist bereits mehrfach erschienen, aber nie ungekürzt, nie ganz dicht an seinen eigenen Gedanken. Dafür hatte er eine Sperrfrist von 100 Jahren festgelegt, so dass nun eine um 50% erweiterte Autobiographie in drei Büchern erscheint, &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc%7EE727B9D4ED676475897D96A875BE8AC6F%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;siehe die Meldung der FAZ&lt;/a&gt;, die hoffentlich bald auch auf Deutsch erscheint. Wo man den großen Mann der amerikanischen Literatur, dem Hemingway ins Buch schrieb, alle amerikanischen Romane würden auf "Huckleberry Finn" zurückgehen, ungekürzt, in seiner respektlosen Ruppigkeit vor sich und anderen, den tiefen, humorvollen und gleichzeitig tragischen Worten eines besonderen Mannes lauschen kann, der viel früher als andere den Kolonialismus erkannte, die Börse und so vieles mehr.&lt;br /&gt;Leider ist mein Bücherbudget gerade etwas ausgedünnt, aber ich werde das Orginal lesen... Denn eine solche Stimme sollte man so lesen, nicht anders.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3593330373625868602?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3593330373625868602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3593330373625868602' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3593330373625868602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3593330373625868602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/11/ungekurzt-mark-twains-uber-sein-leben.html' title='Ungekürzt: Mark Twains über sein Leben'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2037125936193152211</id><published>2010-10-29T22:45:00.000+02:00</published><updated>2010-10-29T22:45:56.966+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezension'/><title type='text'>Kalix. Fluch der Werwölfe</title><content type='html'>Im Leben von&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.martinmillar.com/"&gt;Martin Millar&lt;/a&gt; gibt es eine ganze Menge Erlebnisse, die ihn dazu gebracht haben &lt;a href="http://www.amazon.de/Kalix-Werw%C3%B6lfin-London-Martin-Millar/dp/3596184967/ref=pd_sim_b_3"&gt;"Kalix. Werwölfin aus London&lt;/a&gt;", den Vorgänger des neuen Roman, zu schreiben. Ob nun das Brixtoner Led Zepplin Konzert, die Entstehung der Punk Bewegung (und deren Attitüde: "Mach die Dinge für dich selber und vertraue deinen Meinungen), der große Erfolg seines Romans "Die Feen von New York", die Probleme einen Verlag zu finden (trotz großer Erfolge), das Ende von Joss Whedons Serie "Buffy- im Bann der Dämonen" oder auch Martin Millars Leidenschaft für Mangaserien.&lt;br /&gt;Vielleicht war es auch das Vorwort von Neil Gaimen zur Neuveröffentlichung von Martin Millars "Die Elfen von New York" vor einigen Jahren, die Kalix bei der Geburt geholfen haben. Neil Gaimen schrieb: "Millar writes like Kurt Vonnegut might have written, if he'd been  born fifty years later in a different country and hung around with  entirely the wrong sort of people". Übrigens, seit der Erstveröffentlichung von "Die Elfen von New York" ist dieses Buch in Deutschland nie aus dem Druck gekommen. &lt;br /&gt;In meiner Rezension, &lt;a href="http://zwischenleben.blogspot.com/2009/07/kalix-werwolfin-aus-london-von-martin.html"&gt;siehe hier&lt;/a&gt;, habe ich eine ganze Reihe von Gründen gefunden, warum man den ersten Teil der Geschichte über Kalix MacRinnalch lesen sollte. Es handelt sich um die Geschichte eines ungebildeten, Laudanumsüchtigen Werwolfmädchens, dass wegen Vatermordes aus seiner Familie ausgeschlossen wurde und in London sein Glück versucht. Immer verfolgt von den eigenen Brüdern, einer Gruppen von Kopfgeldjägern aus einem Werwolfstamm und menschlichen Werwolfjägern. Sie findet Unterschlupf bei zwei Studenten, Daniel und Moonglow, die durch Kalix ein wenig in ihre Welt hineinschnuppern. Aber in Martin Millars Büchern gibt es eben nicht immer nur eine Hauptfigur: Es geht auch um den Kampf zwischen ihren beiden Brüdern Serapen und Markus um die Nachfolge des Vaters, um die Werwolfzauberin Thrix, die als Modedesignerin in London ihren Weg sucht, um Kalix Jugendliebe Gareth, um die Königin der Feuergeister Malveria und ihren Kampf um die modische Herrschaft in der Welt der Feuergeister, deren Nicht, Vex, mit ihrer Leidenschaft für einen punkigen Kleidungsstil in einer vermodeten Welt, um Werwolfjäger, zwei drogenkonsumierenden, punkrockspielende Werwolfschwestern und wo man heutzutage noch Laudanum her bekommt.&lt;br /&gt;Ich habe damals geschrieben, dass Martin Millars Romane als "Kultroman" bezeichnet werden, weil es wirklich schwer ist seine Romane einzuordnen. Neil Gaimen scheint da meiner Meinung zu sein, wenn man sein Zitat sich einmal im Gehörgang trommeln lässt. Denn eigentlich handelt Kalix natürlich von Werwölfen und ihrem schwierigen Versuch in einer oft absurd anmutenden Welt ihren eigenen Platz zu finden. Aber es ist gleichzeitig Literatur. Und richtet sich an Jugendliche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht war es deshalb einfach auch notwendig mit &lt;a href="http://www.amazon.de/Kalix-Fluch-Werw%C3%B6lfe-Martin-Millar/dp/3841421024/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1288383630&amp;amp;sr=1-1"&gt;"Kalix. Fluch der Werwölfe."&lt;/a&gt; eine Fortsetzung zu schreiben. Denn es gibt einfach niemand anderen, der solche Bücher schreibt. Und irgendwie hätte ich nicht leben wollen, ohne zu wissen, wie es weitergeht, mit Kalix MacRinnalch, London, ihrer Selbstfindung und gut Einhundert anderen Linien aus dem ersten Roman. Der Titel dieses Romans bezieht sich auf den Fluch der Frauen aus dem Haus MacRinnalch, nie mit einem Mann glücklich zu werden. Und irgendwie zieht sich dies leitmotivisch durch den gesamten Roman.&lt;br /&gt;Kalix ist immer noch Laudanumabhängig, ihre Jugendliebe im ersten Band verstorben, und irgendwie lernt sie gerade auf dem College mit Vex, der punkig gesteilten Nichte der Feuerkönigin Malveria das Lesen und Schreiben. Das Leben läuft also mal wieder ein wenig schief, sie ist wieder abgemagert, beginnt sich zu schneiden und auf dem Weg nach den Mördern ihrer Jugendliebe zu machen. Aber da ist auch eine weitere Feuerprinzessin, die ihren Geliebten (und Werwolffürstanwärter) Serapen rächen möchte, zwei Werwolfjäger, die sich in die Damen des Hauses MacRinnalch verlieben, die sie umbringen wollen, ein Aufstand im Reich der Feuerkönigin Malveria, das Problem die passenden und limitierten Schuhe zur Lieblingstasche zu bekommen, ein alter Zauberspruch, zwei immer noch drogensüchtige Schwestern und ihre Punkband, ein Werwolffürst, der gerne Frauenkleider trägt, und die depressive Schwester Thrix, die sich in die Jugendliebe der Schwester verliebt hat und ihn dann verloren hat, bevor er starb.&lt;br /&gt;Es gibt also wieder eine ganze Reihe von Problemen, die nicht immer werwölfisch sind, eine ganz Reihe werwölferische Probleme, Liebe und alles andere, was ein Leben in London und in den Highlands ausmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich kann in einem zweiten Band den ersten Band einer Reihe nicht neu erfinden, und ganz sicher nicht, wenn der erste Roman von Martin Millar geschrieben wurde. Auch wenn Martin Millar die Fortsetzung selber schreibt. Deshalb gibt es natürlich nicht so viele neue Plotlinien und eine dezente Verschiebung von den beiden menschlichen Hauptfiguren Daniel und Moonglow hin zu den drei verfluchten Werwölfinnen aus dem Haus MaxcRinnalch, Kalix, Thrix und Dominil und deren Verehrern (und Jägern). Aber dieses Buch ist genauso skurril und eigenwillig, wie es alle Bücher von Martin Millar sind.&lt;br /&gt;Ich bin mir nicht sicher, ob ich den zweiten Band so grandios finde, wie den ersten. Aber ich kenne keinen anderen Autoren, der so ein Gespür für Humor, Tragik, Timing und absurde Episoden entwickelt hat, wie Martin Millar. Keinen Autor, der so präzise und kurz seine Plotlinien führen kann und trotzdem starke Figuren entwickelt. Und irgendwie keinen Autor, der es schafft, dass ich bei einer Rezension immer wieder lachen muss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2037125936193152211?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2037125936193152211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2037125936193152211' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2037125936193152211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2037125936193152211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/10/kalix-fluch-der-werwolfe.html' title='Kalix. Fluch der Werwölfe'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5942296314497513350</id><published>2010-10-24T23:15:00.000+02:00</published><updated>2010-10-24T23:15:20.989+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Plotten'/><title type='text'>Unsicherheit beim Plotten</title><content type='html'>Als "Bauchschreiber" habe ich es bisher vermieden, meine Geschichten komplett durch zu plotten. Nun, nach einer kleinen Wette mit meinem Autorenpartner habe ich dann doch angefangen zu plotten und sitze jetzt schon eine halbe Ewigkeit dran... weil ich sehr ausführlich plotte und mir irgendwie die Zeit momentan ein wenig fehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, wie immer bei der Ausgestaltung einer längeren Geschichte habe ich dann meinen schwersten Fehler gemacht. Weil ich mir unsicher war, ob der Plot wirklich hält (und gerade ein neues Buch meines Lieblingsautoren heraus gekommen ist), habe ich dann zwei Bücher aus meiner Manuskriptrichtung gelesen. Die erste Geschichte war noch in Ordnung, weil sie im Prinzip nicht wirklich andere Elemente enthält- nur in einer deutlich anderen Gewichtung- und ich jede Menge Zusätzliches hinzugefügt habe. Ich habe dann ein paar Ideen gerade aus dem Vergleich der beiden Romanplots gewonnen, gerade weil ich über die Unterschiede eine Ahnung bekommen habe, was unsere Texte unterscheidet und wie ich das betonen kann.&lt;br /&gt;Der Roman meines Lieblingsautoren war dagegen ein Schlag: Die Geschichte ist eine Art Werwolfsoap, sehr humorvoll, sehr brutal, mit einer ganzen Hand voll Hauptdarsteller, Erzählstränge, Handlungen, alles sehr elegant und lustig ineinander verbunden. Irgendwie verunsichert dieser Roman mich, weil mein Lieblingsautor und Ich zwei ganz grundsätzlich unterschiedliche Zugänge gewählt haben, mit gleichzeitig vielen Gemeinsamkeiten. Irgendwie fehlt nun etwas in meinem Plot, scheinbar. Und ich habe ein wenig zu sehr den unterschiedlichen Zugang genossen, so dass meiner mir an manchen Stellen nun zu simpel vorkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lektion: Nie meinen Lieblingsautoren konsultieren, wenn ich meine Texte schreibe. Nie Äpfel und Birnen vergleichen und feststellen, dass ich eigentlich Äpfnen möchte. Und nie die Vorstellung annehmen, ich könnte alles gleichzeitig machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5942296314497513350?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5942296314497513350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5942296314497513350' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5942296314497513350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5942296314497513350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/10/unsicherheit-beim-plotten.html' title='Unsicherheit beim Plotten'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-6804015169083087848</id><published>2010-10-18T22:26:00.000+02:00</published><updated>2010-10-18T22:26:00.952+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Figuren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Persönlichkeit...</title><content type='html'>Im letzten Beitrag habe ich ein wenig über den "Female Charakter Flowchart" geschrieben, mit dem ein Autor die grundlegende, zweidimensionale Einordnung seiner Frauenfiguren überprüfen kann. Über die im Flowchart enthaltenen Fragen kann er sich den Frauenfiguren annähern und die Stärken und Schwächen entwickeln, die aus einer Frauenfiguren eine starke Frauenfigur machen.&lt;br /&gt;Aber die eigentliche Grundlage einer starken Figur ist Persönlichkeit: sowohl die Persönlichkeit des Autors als auch die Persönlichkeit, die er seinen Figuren zugesteht. Und genau an diesem Punkt enden all das "Jeder kann einen verdammt guten Roman schreiben". Denn das ist einfach objektiv falsch. Es gehört ein geschultes Auge und eine langjährige Arbeit an den Ausdrucksmöglichkeiten dazu, um eine Figur mit einer Persönlichkeit auszustatten. Aber genauso auch die Fähigkeit sich in andere Menschen weit über das normale Mal einzufühlen. All das basiert aber nicht nur auf Fähigkeiten eines Autors, sondern auch auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung.&lt;br /&gt;Natürlich kann man einem Autor auch eine ganze Reihe von Möglichkeiten durch Regeln mitgeben, wie persönliche Stärken und Schwächen aus einer Schablonenfigur letztlich eine starke Figur machen. Von Thomas Mann kann man lernen über den Namen einer Figur seine Widersprüchlichkeiten zu verdeutlichen und nach einer ersten Beschreibung mit nur einem Satz dieses Bild immer wieder aufzurufen, Von Phillip Roth kann man lernen, dass gerade die eigene Widersprüchlichkeit eine starke Figur ausmacht. Von Günter Grass, wie gerade das Absurde und Groteske oft viel näher an eine Wahrheit herankommt, als das Realistische. Von Franz Kafka, dass das Umfeld einer Figur letztlich immer auch das Innenfeld einer Figur spiegelt und verändert und dies auf ungewöhnliche Weise verdeutlicht werden kann. Von Orhan Pamuk, dass unbeseelte Dinge manchmal die Persönlichkeit ihrer Umgebung aufnehmen und mit sich tragen, auch wenn diese Menschen nicht mehr da sind. &lt;br /&gt;Aber selbst wenn ein Autor alle diese Ratschläge von großen Autoren befolgt, macht ihn das nicht zu einem großen Autor. Denn die Kunst des Schreibens ist es nicht den Fußstapfen dieser Autoren zu folgen, also zu kopieren, sondern alles gelungene zu stehlen und sich zu eigen zu machen, es weiter zu denken und etwas eigenes daraus zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich in den letzten Jahren die meisten Romane nicht viel getaugt haben, dann liegt das vor allem an einem entscheidenden Grund: Jeder angehende Autor sucht nach seinem Königsweg, um möglichst schnell einen Roman zu veröffentlichen, einen Vertrag abzuschließen und Geld zu bekommen. Und ja, es könnte dann auch ein guter Roman sein.&lt;br /&gt;Aber vielleicht geht es beim Schreiben eben nicht nur darum. Es geht vielleicht nicht darum, einen Roman zu schreiben. Es geht darum als Schriftsteller zu seinen Ansprüchen an einen Roman hin zu wachsen und sich so lange an seinen Wünschen und Hoffnungen an einem Roman zu reiben, zu scheitern, zu versagen, zu lernen, sich weiterzuentwickeln, bis irgendwann dann der Autor und sein Schreiben so gewachsen ist, dass letztlich Romane wachsen, statt entwickelt zu werden. Aber vielleicht ist das auch Quatsch. Vielleicht geht es wirklich nur um die Veröffentlichung und Geld. Aber dann müsste ich aufhören zu schreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-6804015169083087848?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/6804015169083087848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=6804015169083087848' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6804015169083087848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6804015169083087848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/10/personlichkeit.html' title='Persönlichkeit...'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-1995908211737135183</id><published>2010-10-14T15:00:00.000+02:00</published><updated>2010-10-14T15:00:46.038+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Figuren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Der "Female Character Flowchart" auf Overthinking it</title><content type='html'>Auf &lt;a href="http://www.overthinkingit.com/"&gt;"Overthinking It"&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.overthinkingit.com/2008/08/18/why-strong-female-characters-are-bad-for-women/"&gt;beschäftigte sich Shana Mlawski&lt;/a&gt; sich im August mit der Vorstellung einiger männlicher Autoren über starke Frauenfiguren. Am Beispiel Transformers belegt sie, dass Megan Fox alles mögliche in diesem Film ist, stark, gutaussehend, gut in ihrem Beruf, aber keine starke Figur. Sie ist auch nicht schwach, weil sie als "Damsel in Mistress" letztlich vom Helden gerettet werden muss, denn das alleine macht eine Figur nicht stark oder schwach. Letztlich ist es ihre Funktion als Projektionsfläche, die sie zu einer schwachen Figur macht: Denn sie ist nur eine Funktion im Film, weil ihrer Figur keine Schwächen zugeordnet werden. Sie ist nur ein Wunschvorstellung und die haben mit echten Frauen (und Männern) nur sehr wenig gemeinsam.&lt;br /&gt;Eine wirkliche starke Figur besteht aus ihren eigenen Stärken und Schwächen. Und im Gegensatz zu den lustigen Nebenfiguren, leidet eine starke Figur an ihren Schwächen, beschäftigt sich mit ihnen und bemüht sich sie zu überwinden. Das bedeutet nicht, dass es ihr gelingen muss. Aber gerade dies macht sie menschlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Artikel und einigen weiteren hat Mlawski nun den &lt;a href="http://www.overthinkingit.com/2010/10/11/female-character-flowchart/"&gt;"Female Character Flowchart"&lt;/a&gt; entwickelt, mit Unterstützung eines netten Kollegen. Dieses Schaubild ist eine Hilfe für Autoren ihre eigenen Frauenfiguren zu überdenken oder sie mit Hilfe des Charts zu entwickeln. Natürlich kann man mit Hilfe des Schaubilds nur zweidimensionale Figuren entwickeln. Aber in diesem Schaubild muss sich der Autor mit einer ganzen Mengen Fragen an seine Figuren beschäftigen. Und, wie ich immer wieder in diesem Blog ausführe, entsteht gerade aus den Fragen eine ganze Menge an Antworten und wenn nicht Antworten, dann Möglichkeiten.&lt;br /&gt;Aus den Schaubildfiguren kann man leicht eine starke Figur gestalten, indem man Schwächen ergänzt und sich die vielen, gelungenen Figuren aus dem Schaubild als Vorbild nimmt. Eine gute Sache.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-1995908211737135183?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/1995908211737135183/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=1995908211737135183' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1995908211737135183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1995908211737135183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/10/der-female-character-flowchart-auf.html' title='Der &quot;Female Character Flowchart&quot; auf Overthinking it'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3693794548264670693</id><published>2010-10-13T11:12:00.001+02:00</published><updated>2010-10-13T11:15:17.902+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Über das Leben</title><content type='html'>"Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist Pläne zu machen." John Lennon in "Beautiful Boy (Darling Boy"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über viele Jahre habe ich sehr wenige Pläne gemacht, weil mir das Leben immer irgendwie dazwischen gekommen ist. Vielleicht einer der Gründe, warum das mit mir und meinem Schreiben manchmal schwierig geworden ist. Inzwischen mache ich wieder Pläne, auch wenn das Leben sie immer wieder über den Haufen wirft.&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich meinen Urlaub damit verbringen zu schreiben. Auch dieser Plan ist am Leben zerschellt oder genauer gesagt, an dem, was John Lennon in seinem Zitat vergessen hat:&amp;nbsp; Tolstoi Bahnhöfe- Ebenen des Übergangs (in einem über Tolstoi hinaus reichenden Rahmen). In diesem Sinne für meine "Schwiegermutter"... Weil manchmal Musik unsere Worte besser trifft, gerade wenn die Worte noch in uns wachsen. (Auch wenn die Worte des Liedes natürlich nicht genau passen...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="505" width="640"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/K-qThnGw_64?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/K-qThnGw_64?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3693794548264670693?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3693794548264670693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3693794548264670693' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3693794548264670693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3693794548264670693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/10/uber-das-leben.html' title='Über das Leben'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-1675420208441495285</id><published>2010-10-04T17:19:00.001+02:00</published><updated>2010-10-04T17:22:23.802+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essays zum Schreiben'/><title type='text'>Über den Stil und seine Bedeutung für die Gegenwartsliteratur</title><content type='html'>Erst vor einigen Tagen hat Richard Kämmerling in der Welt &lt;a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article10002216/Vom-Warten-auf-den-grossen-Roman-seit-20-Jahren.html"&gt;die "Great German Novel"&lt;/a&gt; verlangt, um eine Epoche über einen Roman zu erschließen, eine Sache, die so Kämmerling, seit 20 Jahren aussteht, siehe den Blogeintrag vom 02.10. Die etwas eigenwillige Wunschvorstellung Kämmerlings erschien jedoch schon bei MRR etwas antiquiert, als dieser von den deutschen Autoren den "Wenderoman" einforderte. Denn die Aufgabe der Kritik kann es nicht sein, die Zukunft der Literatur zu gestalten. Die Aufgabe des Kritikers ist es Literatur zu vermitteln und zu kritisieren und somit auf den Gestaltungsprozess einzuwirken. Zudem stelle sich eine wichtige Frage, die Kämmerlings nicht beantwortet: Wie zeitgemäß ist die Vorstellung einer "Great German Novel" in unserem Zeitalter und was macht eine solche "GGN" aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist endlich der Artikel von Iris Radisch&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.zeit.de/2010/40/Gegenwartsliteratur?page=1"&gt;"Deutsche Romane. Zur Lage der Literatur"&lt;/a&gt; online gegangen, in dem sich Radisch ebenfalls an einer Bestandsaufnahme der Gegenwartsliteratur versucht. Sie führts den Erfolg der deutschen Gegenwartsliteratur vor allem auf den stilistisch recht einfach gehaltenen "Platterton"zurück, der, wie Radisch an einigen Beispielen belegt, nicht einmal annähernd an die stilistische Vielfalt der Vorgänger erinnert. Und, wie erwartet, hält Radisch von den Vorstellungen einer "Great German Novel" nicht sonderlich viel. Denn es ist nicht der Plot und die unterstellte geselltschaftlichen Bedeutung, so Radisch, die die Werthaltigkeit eines Romans ausmacht, sondern sein Stil und die weltaufschließende Kraft.&lt;br /&gt;In einer solchen Vorstellung ist die Lesernähe, das "Nicht Stören"/ "Ernüchterungsstil"/ "Tiefflug" nach Radisch, letztlich das vorweggenommenen Scheitern dieser Romane. Die Realität abzubilden stellt eben keine literarische Kategorie dar, ein gelungener Plot ist für sich auch keine. Die Bearbeitung der Realität durch künstlerische Mittel ist die Grundbasis, zumindest nach Radisch, für einen Gegenwartsroman. alles andere ist verhandelbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kehrt man nun zu einigen von Richard Kämmerlings genannte Autoren der "Great American Novel" zurück, dann gibt es dort durchaus große Stilisten. Nur fallen einige davon mit den betreffenden Werken gar nicht unter die "Great American Novel",&amp;nbsp; weil ihr Zugang eben ein anderer war. Und die Zukunft der Literatur an einem solchen Thema zu verhandeln, finde ich unheimlich vereinfachend.&lt;br /&gt;Iris Radisch andererseits ist in ihrem Urteil auch schwierig. Denn die deutschsprachige Literatur der 70er bis zu den 90er war durch große stilistische Versuche geprägt, viele große Romane sind daraus aber nicht entstanden. Weil Stil und Stilistik hier zu einem Selbstzweck aufgeblasen wurde, der nur wenig Raum für den eigentlichen Text und andere Elemente gelassen hat. Das bedeutet aber nicht, dass Radisch Unrecht hat. Es bedeutet nur, dass auch dieser Blickwinkel möglicherweise zu eng ist und nur ein Kriterium darstellt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-1675420208441495285?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/1675420208441495285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=1675420208441495285' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1675420208441495285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1675420208441495285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/10/qualitatsjournalismus.html' title='Über den Stil und seine Bedeutung für die Gegenwartsliteratur'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-4365612468092238467</id><published>2010-10-02T13:13:00.000+02:00</published><updated>2010-10-02T13:13:17.281+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Über die "Great German Novel"</title><content type='html'>In der Welt hat Richard Kämmerlings den Artikel &lt;a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article10002216/Vom-Warten-auf-den-grossen-Roman-seit-20-Jahren.html"&gt;"Deutsche Literatur. Vom Warten auf den großen Roman- seit 20 Jahren"&lt;/a&gt; geschrieben, in dem er einer der großen Wunschträume eines Kritikers nachgeht: Den unwissenden Autoren zu erklären, was sie eigentlich zu schreiben haben. Und es darf natürlich nicht ein Stück kleiner sein, als die "Great German Novel". Also einen großen Roman, der letztlich den Schlüssel zur Entdeckung einer ganzen Epoche bietet.&lt;br /&gt;In Amerika geht es für die Autoren schon seit Jahrzehnten immer genau darum: einen solchen Roman zu schreiben, um damit ihren Anspruch auf den amerikanischen Schriftstellerolymp zu sichern. In Deutschland gibt es immer wieder den Wunsch der Kritiker nach solchen Büchern, siehe MRR Wunsch nach dem großen Wenderoman. Bei den Autoren ist dieser Wunsch etwas geringer: Denn hinter der Vorstellung des "Great German Novel" steckt ein Anspruch, den Einzulösen nur wenigen Autoren überhaupt gelingen kann. Und Scheitern mag sehr produktiv sein, aber nicht unbedingt ermutigend. Und noch eins unterscheidet Deutschland und Amerika in dieser Hinsicht. Deutsche Kritiker wollen wirklich eine ganze Epoche über einen solchen Roman erschließen, die amerikanischen Autoren machen dies nur für ein bestimmtes Umfeld in einer bestimmten Zeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-4365612468092238467?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/4365612468092238467/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=4365612468092238467' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4365612468092238467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4365612468092238467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/10/uber-die-great-german-novel.html' title='Über die &quot;Great German Novel&quot;'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-4692956958520212240</id><published>2010-09-29T14:13:00.072+02:00</published><updated>2010-09-29T14:13:00.227+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essays'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Artikel'/><title type='text'>Wem gehört Kafka?</title><content type='html'>Die NY Times hat am 22.September den Artikel&amp;nbsp; &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Elif_Batuman"&gt;"Kafka`s Last Trial"&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Elif_Batuman"&gt;Elif Batuman&lt;/a&gt; veröffentlicht, der sich sehr ausführlich mit den kafkaesken Verwickelungen um den Prozess über den Nachlass von Franz Kafka geht. Der hatte seinen Nachlass an Max Brod zur Vernichtung überlassen, der diesen wieder verschiedenen israelischen Organisationen überlassen wollte, gleichzeitig aber auch seiner "Sekretärin" und vermeintlichen Geliebten Esther Hoffe vererben wollte, die diese zum Teil verkauft hat (aber halt nicht an das Israelische Nationalbibliothek, die Anspruch auf das Erbe erhebt). Nach dem Tod von Ester Hoffe, die Kafkas Papiere wieder an ihre Tochter vererbt hat (, die diese nun ans &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Literaturarchiv_Marbach"&gt;Deutsche Literaturarchiv Marburg&lt;/a&gt; verkaufen will), fechtet nun die Israelische Nationalbibliothek das Testament von Esther Hoffe an, indem sie auf Briefe und Zusagen von Max Brod verweist, genau wie die Tochter von Esther Hoffe. Es geht um viele bekannte und einige möglicherweise unbekannte Kafkamaterialien, es geht um vierzig bis einhundert Katzen der Tochter von Esther Hoffe, um Kafkas angeblichen Zionismus, der aber genauso zweifelhaft und nachweisbar belegt ist wie andere Deutungen des Werkes, um Max Brod Versuch Kafkas Werk ein wenig zu instrumentalisieren, um Versprechen, Zusagen, ein halbes Dutzend Anwälte pro Partei, das Gefühl der Tochter von Esther Hoffe "vergewaltigt" zu werden, wenn auf Anweisung der israelischen Gerichte die Wohnung und diverse Schließfächer in mehreren Ländern gesichtet werden, und die Aussage des Deutschen Literaturarchiv Marburg, dass sie den Kafka Nachlass besser und mit mehr Erfahrung verwalten und archivieren könnten als die Israelische Nationalbibliothek, wozu ein emeritierten Prof. der Hebräischen Uni von Jerusalem kommentiert: "Nun gut, die Deutschen haben keine sehr gute Vergangenheit sich um Kafkas Dinge zu kümmern. Sie passten nicht gut auf seine Schwester auf." (Alle drei Schwestern Kafkas wurden von den Deutschen deportiert und ihre Spur verliert sich in Konzentrationslagern und Ghettos). Der betreffende Prof. traf in Theresienstadt eine Schwester Kafkas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies schildert Elif Batuman viel ausführlicher und verwicklungsreicher als die vergleichbaren Artikel aus deutschen Tageszeitungen, ein Beispiel, was Zeitungen alles können, wenn sie wollen. Besonders aberwitzig ist die kafkaeske Situation, die letztlich in einer Fragestellung mündet: Wer hat Anspruch auf Franz Kafka (und sein Werk und Nachlass)? &lt;br /&gt;Eine Nachfrage, die nur schwer ein Gericht beantworten kann....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-4692956958520212240?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/4692956958520212240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=4692956958520212240' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4692956958520212240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4692956958520212240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/09/wem-gehort-kafka.html' title='Wem gehört Kafka?'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-6536866791011893872</id><published>2010-09-28T21:32:00.000+02:00</published><updated>2010-09-28T21:32:03.513+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Autorenförderung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Josef Haslinger vom "Deutschen Literaturinstitut Leipzig" über die Schriftstellerausbildung</title><content type='html'>In der Zeit findet sich heute das Interview &lt;a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-09/interview-haslinger?page=1"&gt;"Die jungen Schriftsteller wollen alte Romane lesen"&lt;/a&gt; mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Haslinger"&gt;Josef Haslinger&lt;/a&gt;, der am &lt;a href="http://www.uni-leipzig.de/dll/"&gt;DLL&lt;/a&gt; in Leipzig die Schriftstellerausbildung leitet. Interessanterweise begründet Haslinger letztlich die Ausbildung der Autoren am DLL mit dem Bedeutungsverlust von literarischen Gruppen und Verbänden, so dass bestimmte literarische und poetische Diskussionen keinen Raum mehr im öffentlichen Autorenleben haben. Diese Diskussionen aufzufangen und dort weiter zu führen, stellt sozusagen eine Grundlinie des DLL da. Dies ergänzt auch seine Bemerkung, die für den Titel des Interviews ausgewählt wurde: Es geht also beim DLL um die Fortsetzung dieser "abgerissenen Diskussionen", weshalb das DLL letztlich Menschen auswählt, die schon veröffentlich haben und schreiben können- und dort die titelgebenden alten Bücher lesen, um an die Traditionen/ Diskurse von früher anschließen. Somit handelt es sich also nach Haslinger beim DLL um ein Fort- bzw. Weiterbildungsinstitut für Schriftsteller, nicht um ein Ausbildungsinstitut. Bescheiden ist dagegen die Aussage, dass durch die "Weiterbildung" am DLL und Anderenorts die Bücher nicht besser geworden sind, sondern weniger schlechte Bücher veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ehrlich gesagt bin ich ein wenig über dieses Interview überrascht. Denn Haslingers Ausführungen nähern sich bedenklich den verschiedenen Vorwürfen gegen das DLL an. Denn irgendwie geht es beim Schreiben von Gegenwartsliteratur um die Entwicklung eigener Diskurse, aber diese zu lernen ist halt etwas anderes, als sie selber zu entwickeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-6536866791011893872?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/6536866791011893872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=6536866791011893872' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6536866791011893872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6536866791011893872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/09/josef-haslinger-vom-deutschen.html' title='Josef Haslinger vom &quot;Deutschen Literaturinstitut Leipzig&quot; über die Schriftstellerausbildung'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8206493934240848040</id><published>2010-09-23T21:31:00.002+02:00</published><updated>2010-09-23T21:31:23.097+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Figuren'/><title type='text'>Warum gebrochene Helden...</title><content type='html'>In einer Geschichte gibt es verschiedene Spannungen: Die von außen auf den Helden einwirkenden Ereignisse (Aktionspannung), die Spannungen zwischen den Figuren (ob nun Liebeshandlung (sexuelle oder erotische Spannung), Feindschaft, ,...), die "Geheimnisspannung" (wer ist der Täter/ wie wird das ausgehen/... aber auch was wird passieren/ wird das noch einmal wichtig,...), die Atmosphäre(nspannung) (was ist das für eine Welt), Gewaltpornographie (ob Andeutungen oder ausführlich), sprachliche Dynamik und einige weitere.&lt;br /&gt;In diesem Rahmen gehört auch die innere Spannung innerhalb einer Figur, die sich in verschiedener Weise zeigen kann: im Wachsen des Helden an seinen Aufgaben, im Wachsen des Helden an seinen Konflikten (äußerlich wie innerlich), im Scheitern des Helden bzw. indem der Held seine Erfahrungen in seinem Charakter spiegelt und so ihre Bedeutung verstärkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb werden so gerne gebrochene Helden verwendet, weil sie eine weitere Ebene bieten, um die Grundsituation zu spiegeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8206493934240848040?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8206493934240848040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8206493934240848040' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8206493934240848040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8206493934240848040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/09/warum-gebrochene-helden.html' title='Warum gebrochene Helden...'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-7688590131138582930</id><published>2010-09-20T17:15:00.000+02:00</published><updated>2010-09-20T17:15:45.242+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Plotten'/><title type='text'>Spiel mit Legosteinen... neun Tage lang</title><content type='html'>Einen Genreroman zu plotten, hat wirklich etwas vom Spielen mit Legosteinen: Es gibt einen Packung mit Bauplan, auf der Thrillerplot draufsteht, die man dann sorgfältig zusammenpuzzeln muss. Da aber der Thrillerplot alleine keinen Roman macht, muss man in seine großen Spielkisten greifen, und in Gedanken den Bauplan Thrillerplot völlig umgestalten, während man gleichzeitig die Steine doch irgendwie unterbringen muss.&lt;br /&gt;Ehrlich gesagt ist es ziemlich frustrierend für mich, dass ich irgendwie ein Bauplannichtleser bin und meistens nur mal draufsehe, bevor ich dann erst einmal zusammenbaue. Bei meinem Vampir-Werwolf-irgendwas Thriller bedeutet das, dass ich zwar alles nur kurz anreiße, aber nach und nach immer neue Ideen in den Plot bringe und so immer wieder den Bauplan umbaue... während ich längst mit dem Schreiben anfangen wollte.&lt;br /&gt;Anders gesagt: Ich bin ein ziemlich chaotischer Mensch und entwickele meine Romane offensichtlich in einem großen, manchmal mir selbst unheimlichen Fraktalchaosplan. Das dauert offensichtlich viel zu lange, bringt dann aber interessante Ergebnisse. Denn ich brauche Genauigkeit. Also reicht es für meine Planung nicht aus, die Planung in Kurzsätzen oder Stichworten anzureißen, sondern ich muss manches ausformulieren und viele wichtigen Infos, Ergänzungen und ähnliches dazu vorwegnehmen.&lt;br /&gt;Besonders interessant wird es aber beim Schreiben: Kann ich meinen Text wirklich ausschreiben, oder werde ich mich an meiner eigenen Planung aufhängen?? Spaß hat es auf jeden Fall gemacht. Und ich setzte mir Ende der Woche als Deadline. Denn auch wenn die Planung noch nicht ganz fertig sein sollte, es drängt in mir nach dem Schreiben. Denn ich träume schon vom Schreiben meines Textes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-7688590131138582930?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/7688590131138582930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=7688590131138582930' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7688590131138582930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7688590131138582930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/09/spiel-mit-legosteinen-neun-tage-lang.html' title='Spiel mit Legosteinen... neun Tage lang'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2957709338048607046</id><published>2010-09-11T21:23:00.000+02:00</published><updated>2010-09-11T21:23:18.702+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Schlafmangel</title><content type='html'>Falls sich jemand über die wenigen Beiträge der letzten Tage und Wochen wundert... Ich habe in der letzten Augustwoche eine neue Stelle angetreten, wie ich ja schon kurz angedeutet habe. Die Arbeitsbelastung und die Umstellung ist enorm, obwohl die Stelle eben weit mehr als nur ein Brotjob ist. Da muss das Schreiben leider (wieder einmal) zurück stehen.... und der Blog sowieso.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2957709338048607046?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2957709338048607046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2957709338048607046' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2957709338048607046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2957709338048607046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/09/schlafmangel.html' title='Schlafmangel'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-7335406260146313335</id><published>2010-09-06T20:59:00.000+02:00</published><updated>2010-09-06T20:59:19.872+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Figuren'/><title type='text'>Ein fremdes Leben (über Figuren)</title><content type='html'>Jede Biographie ist immer der Versuch sich einem Menschen anzunähern. Die Arbeit eines Biographen ist es die Fülle (oder Nichtfülle) an Material von und über eine Person zu sichten und daraus die Person zu rekonstruieren- indem man seine Spuren folgt und versucht deren Haltungen, Meinungen und Entschlüsse (und noch viel mehr) nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;In einem Roman entwirft der Autor eine Figur, die er dann wieder in Material von und über eine Person aufteilt- so dass jeder Leser im Prinzip als Biograph diese Figur wieder für sich erschließt.&lt;br /&gt;Nur gibt es ein grundlegendes Problem, was sich weder bei Biographien, noch bei Romanen auflösen lässt: Die Persönlichkeit eines Menschen verändert sich im Leben der Person immer wieder- und auch wenn ein Mensch sich verändert hat, behält er bestimmte Meinungen und Haltungen aus früheren Phasen bei. Somit bleiben bei aller Annäherung in der Biographie immer Leerstellen und Fragen zurück, weil man eben keine Persönlichkeit in ihrer gesamten Fülle rekonstruieren kann. Zudem sollte man nicht unterschätzen, wie sehr die emotionale Nähe (im positiven, aber auch im negativen) zu einem Menschen das erschaffene Bild dieser Person prägen kann- genau wie eine fehlende Nähe.&lt;br /&gt;Für eine Roman werden aber der homo fictus verwendet, eine besondere Persönlichkeit, die nur bei guten Autoren erkennbare Bruchstelle an ihrer Persönlichkeit hat- die aber trotzdem immer begründet von einem gezeigten Bild abweicht. Dieses Vorgehen führt zu dynamischen Persönlichkeiten. Übrigens ist es nicht nötig, dass eine Figur sich während eines Romans weiterentwickelt- denn dieses Privileg ist nur der Hauptfigur anzuraten. Alle anderen Figuren werden oft so gelassen, wie sie sind, um nicht von der Hauptfigur abzulenken. Denn dann sind sie klarer abgrenzbar und einzuordnen. Wieso übrigens der Hauptfigur anzuraten: Weil diese Entscheidung sehr viel über den Roman aussagt: Eine Hauptfigur, die sich während eines Textes nicht verändert, wird zwangsläufig scheitern. Und deshalb rate ich allen Hauptfiguren sich zu ändern. Nur den Autoren rate ich das nicht. Schließlich haben sie gute Gründe, warum sie die Hauptfigur ausgewählt haben, die sie ausgewählt haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-7335406260146313335?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/7335406260146313335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=7335406260146313335' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7335406260146313335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7335406260146313335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/09/ein-fremdes-leben-uber-figuren.html' title='Ein fremdes Leben (über Figuren)'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3578163468414506854</id><published>2010-09-02T21:22:00.000+02:00</published><updated>2010-09-02T21:22:21.935+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diverses'/><title type='text'>Leguanhaut</title><content type='html'>Gerade habe ich einen Roman angelesen, der mir lauwarm von jemanden empfohlen wurde. Ich glaube, die Autorin versuchte mit jede Menge erotischen Andeutungen (und mehr) eine bestimmte, schwitzige Stimmung zu schaffen, ein leichtes Brummen im Kopf, eine Gänsehaut. Irgendwie ist aber nur Leguanhaut übrig geblieben, weil die Autorin irgendwie eine ziemlich altertümliche Vorstellung von Erotik hat... die nur von gelegentlicher harter Pornographie unterbrochen wird, und irgendwie ist dieser Wechsel: Leguanhaut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3578163468414506854?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3578163468414506854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3578163468414506854' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3578163468414506854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3578163468414506854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/09/leguanhaut.html' title='Leguanhaut'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5618840893330972747</id><published>2010-08-30T23:49:00.000+02:00</published><updated>2010-08-30T23:49:16.335+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Erfahrungen als Autor'/><title type='text'>Die Legende vom Leser</title><content type='html'>Autoren, Verlagen, Agenten und die vielen anderen Beteiligten am Literaturbetrieb haben alle ihre Vorstellung, wie ein Roman aussehen (und sich lesen lassen) muss, damit er seine Leser findet. Und irgendwie haben alle diese Personen auch eine Vorstellung, welche Vorlieben eine bestimmte Lesegruppe haben muss- für die dann schnell ein Roman zusammen gestrickt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Historische Romane brauchen eine weibliche Hauptfigur und eine Liebesgeschichte....&lt;br /&gt;Literarische Romane in die einzigen Romane, die kein Happy End haben dürfen, die anderen müssen ein Happy End haben.&lt;br /&gt;Der Serienkiller in einem Thriller muss immer ein Spiel mit der Polizei treiben und es muss zu einer körperlichen Auseinandersetzung/ Bedrohung für den Ermittler kommen.&lt;br /&gt;Bei einer Liebesgeschichte müssen immer Scheinhindernisse der Liebe im Weg stehen, die sich aber irgendfast fast selbständig im Nichts auflösen- und emanzipierte Frauen träumen von ihrer Entemanzipierung.&lt;br /&gt;Ein All-Ager ist ein Roman, der sich an die Gedankenwelt von Teenagern und an ihren Problemen orientiert, aber als Beiwerk für die erwachsenen Leser Verweise enthält, eine komplexere Struktur und eine Metaebene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles ist nicht wirklich falsch: Richtig ist es aber nicht. Denn auch wenn das eine Erfahrung mit erfolgreichen Romanen aus den letzten Jahren ist, ist es halt nur eine Erfahrung. Was die Leser möchten, wissen die meisten Leser noch nicht einmal. Denn die Vorstellung, dass jemand ich nach den obigen Kriterien ein Buch aussucht, ist genauso aussagekräftig wie die meisten Blurbs. (* Exkurs :Ein Blurb ist der freundliche Satz, den ein netter Autorenkollege au Bitten der Agenten für eine Präsentation auf dem Buchdeckel raushaut: Eine Fantasywelt, die sich mit der von J.R.R. Tolkien messen kann).&lt;br /&gt;Deshalb sollte man als Autor diesen Sätzen ungefähr so viel Achtung zugestehen, wie man ihnen zugestehen möchte. Eine Momentaufnahme hat ihren Wert, aber wenig Aussagewert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist bis heute in der Buchbranche nicht gelungen Bestseller nach einem bestimmten Rezept nachzukochen, wenn nicht gerade ein "Prominenter" seinen Ruhm Nebenerwerbstechnisch im Buchbereich nachkocht, von Bohlen bis Madonna, oder Ken Follet sich selber kopiert. Denn Marketing allein macht keinen Erfolgsroman und die Thaliatische funktionieren am Besten, wenn die Leser über Graswurzelmarketing einen Roman sowieso schon entdeckt haben.&lt;br /&gt;Deshalb kann man übrigens auch nicht für den "Leser" oder die "Leser" schreiben- denn was die wirklich wollen, suchen die sich und nur wenig ist planbar (von einigen handwerklichen Grundbedingungen einmal abgesehen). Man kann immer nur überlegen, was andere gute Romane ausmacht, für den Autoren als Leser, und was man immer mal gerne gelesen hätte. Und daraus etwas kochen, was möglicherweise anderen auch schmeckt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5618840893330972747?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5618840893330972747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5618840893330972747' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5618840893330972747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5618840893330972747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/die-legende-vom-leser.html' title='Die Legende vom Leser'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-1286650471158768006</id><published>2010-08-25T22:01:00.000+02:00</published><updated>2010-08-25T22:01:39.904+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Gute Füße brauchen keine Strümpf</title><content type='html'>Wieder einmal muss das Schreiben ein wenig warten, da ich meine bisherige Tätigkeit aufgegeben habe und in ein besonderes "Dienstverhältnis" getreten bin- passend zu meinem Studium. Nun lerne ich mal wieder vieles Neues und werde bald vielleicht darüber berichten. Dann aber auf einer anderen "Plattform".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-1286650471158768006?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/1286650471158768006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=1286650471158768006' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1286650471158768006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1286650471158768006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/gute-fue-brauchen-keine-strumpf.html' title='Gute Füße brauchen keine Strümpf'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-1883048256951282307</id><published>2010-08-23T12:11:00.000+02:00</published><updated>2010-08-23T12:11:01.173+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diverses'/><title type='text'>Schwellenreiz... "Die Klasse" von L. Cantet</title><content type='html'>Anscheinend ist die Programmplanung im Fernsehen inzwischen eine so feste Institution, dass es gar keine Möglichkeit mehr gibt, davon abzuweichen. Die öffentlichö-rechtlichen Sender versenden also besondere Filme im Nachtprogramm, weil sie keinen anderen Ort mehr finden.&lt;br /&gt;Gestern Abend kurz nach 23.35 wurde in einer Reihe zum französischen Film &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Klasse"&gt;"Die Klasse"&lt;/a&gt; Laurent Cantet versendet, ein französischer Kinofilm, der auf dem autobiographischen Buch "Entre les murs" von Francois Bégaudereau beruht. Das dieser Film 2009 die Goldene Palme gewonnen hat und der französische Beitrag zum "Besten Film" bei der Oscarverleihung war, konnte nicht verhindern, dass er wie einige andere Filme so versendet wird: Nächsten Sonntag teilt dieses Schicksal die Comicverfilmung &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Persepolis_%28Film%29"&gt;"Persepolis"&lt;/a&gt;, die auf künstlerischer Weise die Machtergreifung der Ayatollahs im Iran thematisiert und ebenfalls verschiedene Preise erhalten hat.&lt;br /&gt;In "Die Klasse" (Entre les murs ist wesentlich präziser) geht es um die Geschehnisse in den Mauern einer Schule, die im 20. Arrondissement in Paris steht. Die offensichtlich desillusionierten Lehrer aus der französischen Mittelschicht treffen dort auf eine zu großen Teilen aus Migranten und den Kindern von Migranten bestehende Schulklasse. Im Zentrum des Films steht der Versuch der Lehrer mit Disziplinarstrafen eine Disziplin aufrecht zu erhalten, die ihre eigentliche Bedeutung längst verloren hat, weil im Vordergrund nie der Unterricht, sondern nur die Disziplin bei diesen Strafen steht. Denn die Schüler sind zum Teil nie in dem Frankreich angekommen, das diese Form der schulischen Disziplin ersonnen hat, und fühlen sich diesem Frankreich fern.&lt;br /&gt;Das die Schüler in Frankreich nicht angekommen sind, liegt aber nicht an den Schülern selber: Die Schule und der Unterricht richten sich an weiße, französische Schüler aus der Mittelschicht und die Schüler leben im 20. Arrondissement, dass nur wenig Ähnlichkeit mit der Vorstadtmittelstandswelt der Lehrer hat. Die Bus- und Metrolinien zwischen diesen beiden Bereichen funktionieren in Frankreich (und nicht nur dort) zwar, aber für die Schüler ist es nicht nur finanziell schwer diese Strecke zu überwinden. Die Vorurteile der Lehrer und deren immer wieder aufkeimende passive Aggressivität steht einer durchaus ebenbürtigen passiven Aggressivität der Schüler und derer Eltern gegenüber, die ihre eigenen Vorurteile pflegen.&lt;br /&gt;In "Die Klasse" gelingt es nur beim Fußballspiel diese Grenze zu überwinden, ansonsten scheitert das System Schule im Prinzip für beide Seiten. Eine Schülerin bekennt am Ende im ganzen Jahr nichts gelernt zu haben, eine andere Schüler überwindet die Vorurteile des Lehrers, indem sie Platons "Der Staat" liest, obwohl er seinen Schülern kaum einfachen Lesestoff zutraut. Und der engagierte Lehrer zwischen den desillusionierten Lehrern scheitert an seinen Wünschen und Vorstellungen, weil er seine Vorurteile nicht überwinden kann... und immer wieder aggressiv wird, wenn er eigentlich zuhören müsste.&lt;br /&gt;Letztlich geht es in "Die Klasse" um das Scheitern der Schule, die auf einem Scheitern aller Beteiligter beruht, von Staat, Lehrern, Eltern und Schülern. Nicht gerade leichte Kost. Der Film ist an seinen besten Stellen ein Zeugnis für dieses Scheitern, indem er recht schonungslos das Versagen zeigt und wenig Hoffnung lässt. Das unterscheidet ihn übrigens von den vergleichbaren Hollywoodproduktionen mit ähnlichem Thema, in denen letztlich immer eine Lehrerin (zumindest in den letzten Jahren) das Licht der Bildung in die Köpfe ihrer Schüler trägt. Denn in "Die Klasse" steht nicht ein perfekter Lehrer im Mittelpunkt, sondern ein sehr menschlicher Lehrer. &lt;br /&gt;An manchen Stellen ist es bemerkenswert, wie sehr man als Zuschauer das Scheitern des Systems erkennt und bestimmte Gründe erleben kann, die aber offensichtlich weder in der Schule noch bei anderen Verantwortlichen bekannt sind. Auch das spricht für den Film, genau wie die Beobachtung der unterschiedlichen Lehrerpersönlichkeiten.&lt;br /&gt;Wer sich in Deutschland fragt, warum das deutsche Schulsystem gerade bei Migranten oder den Kindern von Migranten versagt, bekommt hier mehr als nur einen Anhaltspunkt. Auch wenn es nicht gerade angenehm anzusehen ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-1883048256951282307?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/1883048256951282307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=1883048256951282307' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1883048256951282307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1883048256951282307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/schwellenreiz-die-klasse-von-l-cantet.html' title='Schwellenreiz... &quot;Die Klasse&quot; von L. Cantet'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-9050831846484127953</id><published>2010-08-18T01:00:00.000+02:00</published><updated>2010-08-18T01:00:24.509+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Gedankensplitter über das Phantastische (und das Allegorische)</title><content type='html'>Eines der größten Irrtümer über Stephanie Meyers "Biss zum ..."-Triologie ist die Behauptung, es ginge um Werwölfe und Vampire. Denn Vampire und Werwölfe dienen in diesen Romanen nur dazu bestimmte Gefühle der Figuren und der Gesellschaft aufzunehmen und über die phantastischen Figuren zu spiegeln. Im Prinzip betritt ein junges Mädchen, Bella, aus dem Raum der Kindheit hinaus in die Pubertät. Sie trifft dort auf einen Mann (und später einen Zweiten), einen triebhemmenden und triebgehemmten Vampir, der ihr die Ewigkeit (der Liebe und der jugendlichen Körper) verspricht. Der Vampir ist wie Bella ein Außenseiter, jenseits der allgemeinen Ordnungsregeln der Schule, und ist eine Art Marlon Brando Rebell. Der später hinzukommende Werwolf ist der Schulschwarm, der Sportler, der für das ewig animalische steht, jedoch auf die meyersche klinisch saubere Variante.&lt;br /&gt;Tief in diesem Konstrukt versteckt zeichnet Stephanie Meyer eine "Schul"- Gesellschaft, in der die Mädchen bis zur Hochzeit jungfräulich und ewig sechzehnjährig sein sollen (und im weiteren Romanverlauf auch darüber hinaus als Mütter), schuldbeladen über die eigene Sexualität, triebgehemmt und gleichzeitig schwer sexualisiert.&lt;br /&gt;Letztlich beruht der Erfolg von S. Meyers Triologie (noch Trilogie mit Ergänzungsband) auf einer Coming-of-age Geschichte, in der bestimmte Standarttypen klassischer Schulgeschichten durch die Verwandlung in phantastische Figuren einerseits eine zusätzliche allegorische Qualität erhalten und bestimmte Muster der klassischen Coming-of-age Geschichten hinterfragt werden- wenn mal aus der Hinterfragung bestimmter Lebensbilder (ewig jung), mal als naive Zustimmung oder aus der Sicht der verweigerten Auslebung der Sexualität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei Harry Potter findet sich als Grundelement der Handlung die Figur eines Kindes, Harry, der als ungeliebtes Ziehkind bei Verwandten lebt und dort seine eigene Besonderheit entdeckt. Letztlich eine Empfindung, die viele Menschen in ihrer Identitätsfindung machen, auch wenn sie weder Ziehkind, noch bei Verwandten leben. Denn dieses Gefühl nirgends zu zugehören gehört zu dem Prozeß des Erwachsenwerdens (bzw. der Entwicklung der eigenen Identität). Dies wird ergänzt durch das Motiv des Besonderen, des Auserwählten- was eine besondere Verlockung enthält: Es gibt einen Grund, warum das alles geschehen ist und die eigene Identitätsfindung wird mehr als nur erfolreich enden.&lt;br /&gt;In diesen Raum gehört auch der Konflikt zwischen "reinblütigen" und "misch-/ muggelblütigen" Zauberkundigen, das ebenfalls eine weitere Plotebene öffnet- über die Bedeutung von Herkunft als Einstellungsmerkmal für etwas besonderes und die Qualität der eigenen Leistung: Diese Frage wird gleich auf mehreren Ebenen von Rowling bearbeitet, mit Valdemort und Harry Potter als Auserwählten und ihre Ähnlichkeit, mit Hermine und Hagrid als "Mischblütige", über Draco M. und seine Freunde und Harry und Freunde, über die vier Schulbereiche und vieles mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Untersuchung ließe sich problemlos auf viele weitere phantastische Texte ausweiten, in denen bestimmte phantastische Elemente eben nicht nur phantastisch, sondern auch allegorisch sind. Gerade die Mischung beider Elemente bietet eben an manchen Stellen einen Mehrwert- weil das phantastische eben bestimmte Grundmuster verbildlicht, allegorisiert und dabei mehr als nur das Grundmuster mit nimmt, sondern dies um den Bedeutungsinhalt des Phantastischen ergänzt.&lt;br /&gt;Das gilt natürlich nicht generell für alle diese Texte, wie an einigen meiner Anmerkungen zu S. Meyers Trilogie (mit Ergänzungsband) deutlich wird. Denn diese zusätzlichen Inhalte müssen nicht nur in den Text hinein genommen werden, sondern dann mit "Leben" (im Sinne von Plot) ausgestattet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem der Fantasyromane im klassischen Sinne, also High Fantasy, wird ebenfalls an dem Problem deutlich: Denn die Neuerschaffung einer Welt und deren komplexe Ausgestaltung (inkl. Anlehnung an reale Welten) kann durchaus interessant sein- sie ist aber in den meisten Fällen nur ein blasses Spiegelbild der wirklichen Welt und es fehlt das allegorische Element, weil dies meistens in der reinen Fantasywelt eben nicht allegorisch ist. Zudem leidet die High Fantasy darunter, dass letztlich gerade das Weltenumfassende und oft Überkonturierte (weiß-schwarz) letztlich zu der Wirklichkeit der Leser nicht mehr oder nur schlecht passt.&lt;br /&gt;In der Urbanfantasy geht es um eine verstädterte Umgebung, die einen zerrissenen Ausschnitt der Wirklichkeit darstellt, in der es kein schwarz oder weiß gibt, in der richtig und falsch schwer oder nicht zu erkennen sind. Weshalb diese Geschichten besser funktionieren- wobei hier das allegorische seine eigene Wirkungsfläche erhält, wenn es gut gemacht ist, und über das fantastische viel Spielfläche vorhanden ist.&lt;br /&gt;In der Phantastik geht es immer um das Allegorische, denn es gibt nur einen Riss in der Wirklichkeit, durch die das phantastische in diese abgebildete Wirklichkeit dringt- gerade hier ist das allegorische von Anfang an als eigene Ebene vorgesehen und Teil des Romangeschehens. Deshalb funktioniert hier das Allegorische leichter als in den anderen Texten- während gleichzeitig die Möglichkeiten kleiner sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-9050831846484127953?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/9050831846484127953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=9050831846484127953' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/9050831846484127953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/9050831846484127953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/gedankensplitter-uber-das-phantastische.html' title='Gedankensplitter über das Phantastische (und das Allegorische)'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5485621226175024393</id><published>2010-08-13T14:09:00.000+02:00</published><updated>2010-08-13T14:09:48.255+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Plotten'/><title type='text'>In Romanen heißt die Umleitung bei Stau Zufall</title><content type='html'>Gestern Abend habe ich mich intensiv mit den ersten 10 Seiten Romanplanung beschäftigt, die ich insgesamt grandios finde... und wer glaubt, Selbstlob stinkt... ich gehe gleich in die Badewanne. Denn grandios beschreibt nicht die eigentliche Planung, sondern das ich diesmal überhaupt so weit gekommen bin und so viele Ideen hatte. &lt;br /&gt;Mir ist übrigens ein großer Dickens aufgefallen: also ein Zufall, der die eigentliche Romanplanung völlig aus dem Ruder und dem Gleichgewicht bringt. Der eigentlich recht gradlinige Plot (mit kleinen Ausflügen der Nebenfiguren) biegt sozusagen an einer Stelle einfach ab und irgendwie erscheint es mir als Leser zu früh zu sein und zu zufällig.&lt;br /&gt;Also muss ich ab einer gewissen Stelle die Planung wieder umarbeiten, bevor ich dann weiterarbeiten kann.&lt;br /&gt;Denn ein Zufall ist ein ziemlich unzuverlässiger Helfer in einem Roman.&amp;nbsp; Denn wenn nicht die Fähigkeiten einer Figur die Lösung bringen, sondern ein Zufall, oder wenn die eigentlichen Schwierigkeiten sich durch einen Zufall auflösen, dann entwertet der Zufall entweder die Fähigkeiten der Figur oder die Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;In meinem Fall ist das noch nicht der Fall, aber es könnte im weiteren Romanverlauf drohen... und das kann und werde es nicht zulassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur muss ich nun den Plot wieder etwas umgestalten, damit es nicht der Zufall ist, der zu diesem Ort führt (der für meinen Roman sehr wichtig ist), sondern die konkrete Arbeit meiner Hauptfiguren. Das wird nicht ganz einfach, aber auch nicht sonderlich schwierig- weil ich nur durch den Zufall etwas vorgezogen habe, was sowieso geplant war. Nur habe ich durch das Nachvorneziehen notwendige Elemente nicht vor diesem Ereignisse gebracht, sondern im Nachhinein. Oder anders gesagt: Plotten ist ganz schön anstrengend&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5485621226175024393?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5485621226175024393/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5485621226175024393' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5485621226175024393'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5485621226175024393'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/in-romanen-heit-die-umleitung-bei-stau.html' title='In Romanen heißt die Umleitung bei Stau Zufall'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-304653517986692692</id><published>2010-08-10T23:01:00.000+02:00</published><updated>2010-08-10T23:01:47.003+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt Vika'/><title type='text'>Inspiration im Schlaf und Werwölfe</title><content type='html'>Ich knurre im Schlaf...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-304653517986692692?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/304653517986692692/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=304653517986692692' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/304653517986692692'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/304653517986692692'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/inspiration-im-schlaf-und-werwolfe.html' title='Inspiration im Schlaf und Werwölfe'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-7240164402568119723</id><published>2010-08-09T00:59:00.000+02:00</published><updated>2010-08-09T00:59:24.366+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Figuren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Gedanken über Antagonisten</title><content type='html'>In Hollywood gibt es sieben klassische Varianten, um einen Antagonisten zu entwerfen:&lt;br /&gt;1. Der Schatten: In Bram Stokcrs "Dracula" ist Dracula letztlich das düstere Spiegelbild von J. Harker. Während Harker in der Rolle seiner Zeit als Gentleman gefangen ist, einem Rollenbild aus einer demokratischen Gesellschaft mit aristokratischen Einschlägen, stammt Dracula aus einer tyrannischen Alleinherrschaft, für den nicht einmal Gott noch als moralische Instanz geblieben ist- und der deshalb seine Triebe ungehindert ausleben kann. Seine Triebe sind letztlich Verdrehungen der sexuellen Vorstellungen von J. Harker, bzw, deren Übersteigerung: Die Verführung der geliebten Frau, ihre Unterwerfung unter seine Begierden und die Umgestaltung der angebeteten Frau zum sexuell aggressiven Vamp.&lt;br /&gt;2. Der Spiegel: In vielen Werken sind die Helden und Antagonisten letztlich in ihrem Werdegang ähnlich oder gleich, nur dass der Antagonist im Gegensatz zum Helden aus einer Erfahrung an einem bestimmten Punkt von diesem Weg abweicht. Im Prinzip ist der Antagonist eine gefallene Heldenfigur. Dabei handelt es sich meistens um eine moralische Entscheidung- Luke Skywalker und Anakin/ Darth Vader haben sich beide für einen bestimmten Lebensweg als Jedi entschieden. Darth Vader wechselt die Seiten, als er erkennt, dass er die seinen nicht schützen kann, vor allem seine geliebte Frau- und man ihm vermittelt, dass die andere Seite ihm das ermöglichen könnte. Luke Skywalker verzichtet darauf sich oder die seinen zu schützen, um nicht auf die dunkle Seite zu wechseln. Er bleibt bei seinem ursprünglichen Weg.&lt;br /&gt;3. Der Superschurke: Der Superschurke ist ein Antagonist, der in seinem Bereich überragend ist: Er ist brillanter Mutant, brillanter Wissenschaftler oder Supergehirn, der schon lange ausserhalb von Recht, Ordnung, Moral lebt- Letztlich trifft er auf einen Helden, der an ihm wachsen muss, um ihn zu überwinden. Viele Gemeinsamkeiten gibt es mit dem Helden aber nicht.&lt;br /&gt;4. Mylady de Winter: Dieser Antagonist ist immer eine Person aus dem Umfeld des Helden, die eine enge Beziehung zu dem Umfeld des Helden bzw. zum Helden selber hat und hat immer das gegenteilige Geschlecht zum Helden und wäre ein möglicher Love-interest.&amp;nbsp; Sie kennt den Helden und arbeitet mit den Mitteln ihres Geschlcchts im Sinne von archetypischen Verhalten, was einem Geschlecht zugesprochen wird. Als Frau ist sie intrigant und hinterlistig, aufreizend, verführerisch und gleichzeitig schön und begehrenswert. Als Mann ist sie sexuell aggressiv und dominant, ist stark, höflich, begehrenswert und spielt mit diesen Attributen und den Wünschen der Heldin.&lt;br /&gt;5. Der bekannte Unbekannte: Dieser Antagonist ist letztlich eine Person, die alle Menschen kennen- ob nun der Clown bei "Es", ein Kind im "Omen", ein Tramper beim "Hitcher"- sie füllt die Erwartungen des Lesers für diese Rolle aus, aber es ist immer spürbar, dass in dieser Figur alles mögliche angesiedelt ist, was man immer bei einer solchen Figur an Angstvorstellungen gebündelt hat: Sie ist der Clown mit den scharfen Zähnen, bei dem das Bedrohliche der Clownverkleidung ins Abgründige rutscht und wird zur wahren Verkörperung des "Clowns" und Massenmörders John Wayne Gacy- immer auf der Jagd nach Kindern. &lt;br /&gt;6. Der Schurke: Der Antagonist gehört einer Organisation an, die für bestimmte Haltungen, für bestimmte Verbrechen oder ähnliches bekannt ist- ob nun Mitglied es KKK, ein deutscher Nazi, ein arabischer Terrorist, ein Mitglied der RAF oder IRA... allein durch die Zugehörigkeit zu dieser Organisation ist seine Wesenheit als Schurke bestimmt.&lt;br /&gt;7. Das Abstrakte: In manchen Romanen gibt es gar keinen wirklichen Antagonisten, weil diese Rolle von etwas Abstraktem gefüllt wird. In "Der alte Mann und das Meer" ist das Alter der Antagonist der Geschichte, der sich der alte Mann stellen muss. im Prozess von Kafka ist es die Behörde bzw. die Justiz die für einen normalen Menschen gar nicht mehr greifbar oder begreifbar ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-7240164402568119723?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/7240164402568119723/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=7240164402568119723' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7240164402568119723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7240164402568119723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/gedanken-uber-antagonisten.html' title='Gedanken über Antagonisten'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8135758473743178030</id><published>2010-08-07T01:54:00.000+02:00</published><updated>2010-08-07T01:54:36.885+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Plotten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Rapunzel und der böse Plot</title><content type='html'>Nach den Kommentaren von lieben Kollegen über das Plotten, hatte ich den Vorgang selber für eine Wissenschaft gehalten, wenn auch keine sehr exakte. Denn irgendwie gibt es eine Grundlinie, von der viele Plotter überzeugt sind, dass sie das Skelett eines guten Genreromans ist. Die Ausgestaltung des Skeletts entscheidet über die Qualität der Grundbasis, während eine ganze Reihe von Freiheiten über die Qualität des Textes entscheidet. Abgesehen von der Grundlinie des Standartplots gibt es nichts exaktes, was den Text zu diesem Genre zuordnen würde- und jede Qualität des Textes beruht darauf von dem ursprünglichen Plot abzuweichen oder nicht vorgesehene Teile hineinzunehmen, wenn auch in einem nicht zu großen Maße..Oder anders gesagt: Einen Genreroman zu plotten bedeutet sich für das eine zu entscheiden, um dann konsequent davon wieder abzuweichen. Ich finde das ziemlich verwirrend.&lt;br /&gt;Dazu kommt, dass ich irgendwie nicht der Autor für die Kurzstrecke bin: Deshalb habe ich eine kurze Grundplanung vorgenommen, bevor ich jetzt die wichtigsten Szenen vorplotte, die das Handlungsgerüst bilden und diese um wichtige weitere Elemente ergänze. Leider hatte ich am Anfang des Plottens noch nicht einmal einen Antagonisten oder eine genaue Vorstellung, wie ich bestimmte Plotelemente ausfüllen wollte. Dies rächt sich gerade. Also muss ich nun auf Basis des Grobkonzepts immer wieder Elemente neu gestalten, umgestalten oder streichen, die sich aus der stetigen Entwicklung des Plots ergeben. Natürlich ergibt sich aus meinem Vorgehen auch, dass ich aus den vielen Hunderten von guten und wenigen guten Ideen so langsam etwas entsteht, wo ich mich auf das ausschreiben freue. Aber die Szenen nicht ausschreiben zu können, gerade, ist ziemlich hart: Ich bin ein Diabetiker im Süßigkeitenladen.&lt;br /&gt;Und noch eines finde ich am plotten sehr verstörend: Irgendwie fühle ich mich ein wenig von den Figuren abgeschnitten, weil ich nicht die Figuren entwickele, von der Charakterentwicklung durch Handlung einmal abgesehen, sondern die Handlung. Und ich muss deshalb manchmal auch die Szenen ausschreiben, zumindest als Kurzfassungen, um überhaupt die Nähe zu gewinnen, um eine Ahnung zu bekommen, welche Handlungen zu meinen Figuren passen. Gleichzeitig darf ich nicht zu viel schreiben, damit ich überhaupt den Plot fertigbekomme, was auch irgendwie ironisch ist, weil ich sonst das Problem habe nicht viel genug zu schreiben (zumindest in der Menge).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin verwirrt, stehe als Diabetker im Süßigkeitenladen und darf nicht zu viel schreiben, was ansonsten mein Problem ist. Was kann man da noch sagen: Ironie ist ein weiches Kissen, und ich kann im Moment nur verwirrt drauf schlafen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8135758473743178030?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8135758473743178030/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8135758473743178030' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8135758473743178030'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8135758473743178030'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/rapunzel-und-der-bose-plot.html' title='Rapunzel und der böse Plot'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5710959444944508590</id><published>2010-08-07T01:05:00.000+02:00</published><updated>2010-08-07T01:05:23.907+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Über das Glück (und anderen Unsinn)</title><content type='html'>Wenn man über Wochen auf einen bestimmten Brief gewartet hat, der nicht gekommen ist, und dann einen anderen Brief erwartet, aber vom gleichen Absender der erste Brief kommt, dann gibt es den einen, unmöglichen Moment des gefühlten Glücks... der einen für das sehr lange Warten auf eine seltsame Weise entschädigt. Auf einmal ist es nicht mehr etwas, was man sich erarbeitet hat, nichts, was man meint zu verdienen, sondern reines, pures Glück. Irgendwie pocht es in den Ohren, etwas zerbricht in Einem, etwas anderes beginnt zu Wachsen und für einen kurzen Moment war es das alles wert.&lt;br /&gt;Natürlich ist das alles Unsinn. Es war nicht Glück, der einen auf den Weg gebracht hat, es hat nur ein wenig am Ende geholfen. Aber das Gefühl ist es wert gefeiert zu werden- wie der Inhalt des Briefes übrigens. Die Zukunft strahlt wieder ein wenig heller...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer das all kyrptisch findet... der hat verstanden, um was es geht: Beamtendeutsch&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5710959444944508590?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5710959444944508590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5710959444944508590' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5710959444944508590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5710959444944508590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/uber-das-gluck-und-anderen-unsinn.html' title='Über das Glück (und anderen Unsinn)'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-7700820165157547067</id><published>2010-08-03T21:40:00.000+02:00</published><updated>2010-08-03T21:40:26.851+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Branche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Artikel'/><title type='text'>Über die Büchermacher des Blumenbarverlags</title><content type='html'>In der Zeit gibt es heute den Artikel &lt;a href="http://www.zeit.de/campus/2010/04/arbeiten-kreative?page=1"&gt;"Literaturstudium: Die Büchermacher"&lt;/a&gt; über die Büchermacher des &lt;a href="http://www.blumenbar.de/"&gt;Blumenbarverlags&lt;/a&gt;. Der Verlag ist aus einem literarischen Salon im Haus des Verlagsgründers hervor gegangen und gehört zu den Independentverlagen, mit einem Spezialisierung auf deutsche und internationale Gegenwartsliteratur, bei der Literatur mit crossmedialen Ansprüchen und gesellschaftspolitischem Anspruch verlegt wird.&lt;br /&gt;Besonders schön an diesem Interview ist die Haltung einer spanischen Autorin, die sich über das Privileg freut ein Buch machen zu dürfen, neben anderen Unternehmungen im künstlerischen Bereich, auch wenn die durchschnittliche Auflage des Verlags bei "nur" 3.000 Exemplaren liegt. Aber der Blumenbarverlag ist sowieso ein kleiner Schatz der deutschen Verlagsszene, weil er für eine andere Haltung zur Literatur steht, als die meisten (größeren) Verlage.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-7700820165157547067?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/7700820165157547067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=7700820165157547067' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7700820165157547067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7700820165157547067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/uber-die-buchermacher-des.html' title='Über die Büchermacher des Blumenbarverlags'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3574315728643338033</id><published>2010-08-03T00:43:00.000+02:00</published><updated>2010-08-03T00:43:20.016+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Plotten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Eine Storyline ist ziemlich glischtig, oder??</title><content type='html'>Ich habe jetzt ungefähr ein Drittel des Plots ausentwickelt und die Elemente eingesetzt, die nicht alleine dem Thrillerplot zuzuschreiben sind. Denn ein Thrillerplot alleine ist ungefähr so spannend wie Systemgastronomie. Denn auch wenn man gerne mal dort isst, schmeckt es doch immer gleich, egal zu welcher Jahreszeit, in welchem Land und Gewürze sind immer Mangelware. Denn je besser etwas gewürzt ist, desto schwieriger ist es das zu kopieren und die Menschen mögen offensichtlich laffe Gerichte ohne richtige Würze.&lt;br /&gt;Also muss man ordentlich Würze rein tun, wenn man es gerne etwas kräftiger und einzigartiger haben möchte: Ein wenig Humor, eine Prise Tragik, den einen oder anderen Moment Normalität im Sturm. Oder anders gesagt: In einem Roman muss es immer ein Gleichgewicht zwischen unterschiedlichen Gemütszuständen geben, nicht im Sinne von gleicher Menge oder Stärke, sondern das Tragik ohne Humor oft Melodramatisch wirkt, das Stolz ohne Minderwertigkeitsgefühlen, Hass ohne Gleichgültigkeit und Liebe letztlich einen Roman aus der Bahn werfen kann. Das gleich gilt auch für Langsamkeit und Schnelligkeit des Textes, mit Aktion und Ruhepassagen. Jeder Roman muss hier sein Gleichgewicht finden, nicht indem alles gleich eingesetzt wird, sondern das eine durch das andere betont und somit stärker wird.&lt;br /&gt;Besonders deutlich wird dies im Thriller, wenn die Normalität oder Anschein von Normalität nicht im Roman vorkommt. Denn die Wirkung der Tat lässt sich nur an den Veränderungen zeigen, die die Menschen um das Opfer betrifft und die Gesellschaft, die um die Figuren gruppiert ist. Die Rückkehr zur scheinbaren Normalität am Ende gehört ebenso dazu, genau wie die Veränderungen des Ermittlers durch die Tat, die eben nicht vollständig rückgängig zu machen sind, und das Gefühl, dass viele Dinge, die man als fest immer wahrgenommen hat, genau das nicht sind. In einem Thriller geht es immer darum, dass unter der scheinbar festen Oberfläche unseres Lebens nicht allzu viel fest ist, sondern immer wieder Dinge aufbrechen und die Normalität stören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3574315728643338033?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3574315728643338033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3574315728643338033' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3574315728643338033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3574315728643338033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/08/eine-storyline-ist-ziemlich-glischtig.html' title='Eine Storyline ist ziemlich glischtig, oder??'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3571132129312715610</id><published>2010-07-30T16:28:00.000+02:00</published><updated>2010-07-30T01:29:10.643+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Plotten'/><title type='text'>Plotten, zweiter Teil...</title><content type='html'>In meinen Geschichten lösen sich die meisten Probleme, wenn ich konkreter werde. Also habe ich einfach angefangen aus den ursprünglichen Punkten nach und nach ein Treadment zu entwickeln, mit einer geplanten Länge von knapp 25 Seiten. Ziel ist es die Grundidee und den Plot zu fassen, wichtige Motive direkt einzusetzen und zentrale Entwicklungen einzubauen und dies alles mit den Figuren zu verbinden.&lt;br /&gt;Ich habe die ersten drei Kapitel geplottet und dabei als erstes meine ursprüngliche Planung zu den Nebenfiguren um meine Hauptfigur herum umzuwerfen. Denn hier habe ich um meine Ermittlerin bisher nur eine wichtige Figur positioniet, ich brauche aber ein komplettes Team. Wichtig ist darüber hinaus für das Plotten einige Entscheidungen zur Welt zu treffen: Wie leben die Menschen und die "Übersinnlichen" zusammen und welches Umfeld entsteht dadurch. Von alternativer Geschichtsschreibung einmal ganz abgesehen.&lt;br /&gt;Insgesamt läuft das alles viel leichter als erwartet, auch wenn ich inzwischen knapp 40 Stunden in das Plotten gesteckt habe. Aber wichtige Fragen sind noch nicht gelöst und so viel liegt im Dunkeln. Wie z.B. ob ich diesen Roman wirklich schreiben kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3571132129312715610?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3571132129312715610/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3571132129312715610' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3571132129312715610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3571132129312715610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/07/plotten-zweiter-teil.html' title='Plotten, zweiter Teil...'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-7718681937958186553</id><published>2010-07-30T01:10:00.000+02:00</published><updated>2010-07-30T01:10:59.525+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Plotten'/><title type='text'>Vom Wahnsinn des Plottens</title><content type='html'>Einen Roman zu plotten liegt mir einfach nicht. Beim letzten Versuch vor einigen Jahren habe ich den Roman auf knapp 30 Seiten bis in alle möglichen und unmöglichen Details geplant und dann interessante Szenen geschrieben. Nach und nach habe ich dann allerlei weitere Leerstellen gefüllt, bis ich dann festgestellt habe, dass ich gar keine Lust hatte, diesen Roman wirklich zu schreiben: Schließlich wusste ich ja schon, wie er ausgeht.... (Und nein, die Geschichte war wirklich spannend). Nun, inzwischen sind einige Jahren vergangen und ich glaube immer noch, dass er mir nicht liegt einen Roman zu plotten. Aber gleichzeitig habe ich ein wirkliches Problem damit eine Geschichte zu schreiben, die deutlich über 100 Seiten lang ist. Also habe ich mit meinem Autorenpartner vereinbart eine Geschichte zu plotten und mich dann trotz aller Befürchtungen an die Niederschrift zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, die erste Erfahrung mit dem Plotten meines Genreromans aus dem Bereich "Übersinnlicher Thriller" sind ziemlich zwiespältig. Zuerst habe ich ein Grundthema gewählt, dass letztlich den atmosphärischen Hintergrund des Romans bildet und immer wieder als Subtext des Romans erscheint. Dieses Grundthema führt dazu, dass der gesamte Roman eine bestimmte Richtung bekommt. Dann habe ich zu den Hauptfiguren ergänzende Figuren gesetzt, die einerseits in der laufenden Handlung zur Charakterisierung der Hauptfiguren/ Handlung&amp;nbsp; dienen und andererseits das Grundproblem aufnehmen.&amp;nbsp; Als Grundbasis für meinen "Übersinnlichen Thriller" brauche ich natürlich das Thriller-Schema, wenn ich letztlich auch dieses Schema deutlich erweitern muss, um überhaupt eine Geschichte schreiben zu können. Ein reinen Thrillerplot finde ich einfach uninteressant.Ich habe den Thrillerplot mit einigen Details erweitert, das Grundthema eingepflegt und die Reaktion der Figuren darauf eingebaut und um eine Nebenhandlung zum Grundthema erweitert. Insgesamt eine Liste mit knapp 25 wichtigen Elementen für die Geschichte, die eine Art Rohkonzept bilden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider konnte ich bis zu diesem Zeitpunkt keine Entscheidung treffen, wer als "Mörder" in meinem Roman auftreten wird, weil ich viele gute Ideen hatte, aber keine zündende. Zudem musste ich einige wichtige Entscheidungen treffen, wie ich die "Welt" meines "Übersinnlichen Thrillers" gestalte- denn wie sieht eine Welt aus, in der meine Handlung ablaufen kann. Auch hier bin ich hier letztlich nicht zum Abschluss gekommen. Für einen Roman in meiner Art fehlt aber noch ein wichtiges Grundelement der Geschichte: Offenbar kann man keine Genre-Geschichte mit einer weiblichen Hauptfigur ohne eine Liebesgeschichte verfassen. Und ganz ehrlich: Ich habe unendlich viele Gedanken bereits in diesen Bereich meiner Geschichte verteilt und dabei immer wieder alte Ideen verworfen und neue ausprobiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-7718681937958186553?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/7718681937958186553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=7718681937958186553' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7718681937958186553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7718681937958186553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/07/vom-wahnsinn-des-plottens.html' title='Vom Wahnsinn des Plottens'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3714155230419680596</id><published>2010-07-28T00:58:00.000+02:00</published><updated>2010-07-28T00:58:40.375+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diverses'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Lispeln, Schmatzen und sich Scheiße fühlen</title><content type='html'>Manche Erfahrungen muss man einfach selber machen oder zumindest dabei zu sein.&lt;br /&gt;Ein älterer Autofahrer über 80 wurde auf der Autobahn von einem Mann verfolgt, der ihm auch nach der Ausfahrt von der Autobahn folgte und ihm Signale mit Blinker und Lichthupe gab. Das er mit Tempo 60 (wegen eines Motorschadens) über die Autobahn fuhr und immer wieder auf den Standstreifen auswich, konnte nicht der Grund sein. &lt;br /&gt;Als er dann anhielt, wollte dieser Mann in Jeans und T-Shirt, ihm seinen Dienstausweis als Polizist zeigen. Aber was nicht sein kann, kann nicht sein. Der ältere Herr weigerte sich seinen Ausweis oder die Fahrzeugpapiere zu zeigen und versuchte einfach weiter zu fahren. Schließlich kann so ein Beamter nicht aussehen, oder?&lt;br /&gt;Und weil der Polizist ihn nicht fahren lassen wollte, wurde er laut, sehr laut, bis dann ein Streifenwagen erschien. Nun&amp;nbsp; dann folgte das, was immer folgt: Lautstarke Erklärungen, den Vorschlag einen Preis für rücksichtsvolles Fahren (wegen des Ausweichens auf den Standstreifen) zu bekommen und Beschwerden über Ton und Kleidung des Polizisten. Einsicht folgte nur in ganz kleinem Maße....&lt;br /&gt;Ein "jüngerer" Autor uber 30 hatte einen Termin bei einer Kieferchirurgin, bei dem eine Narkose und eine kleine OP zu erwarten war. Er zitterte ein wenig, weil die letzten Male die Narkose wegen einer Entzündung dort nicht so funktioniert hat- und Zahnschmerzen so richtig Scheiße sind. Nun lispelt er (wegen einer Zahnschiene), schmatzt (dito), sieht aus als hätte er sich ewig nicht die Zähne geputzt (doppeldito) und leidet ganz fürchterlich. Nicht, weil da noch Schmerzen sind, sondern einfach weil es drückt, schmatzt und gewisse Laute sehr eigentümlich wirken.&lt;br /&gt;Viel schlimmer ist aber etwas anderes: Wer ein Projekt hat, der muss an seinem Projekt arbeiten. Deshalb sitze ich nun seit Tagen an einer langen Liste und vielen Texten, die erklären sollen, wie man einen Thriller schreibt und was das Schema F ist. Dazu Listen über alternative Geschichtsschreibung, Bücher über mein Thema, ein paar Beispielbücher, ein paar Konzepte für die Figurengestaltung. Und irgendwie ist das noch viel schlimmer als Zahnschmerzen und ich komme mir wie 80 vor und vor mir steht auch ein Storypolizist.... Jetzt habe ich volles Verständnis.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3714155230419680596?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3714155230419680596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3714155230419680596' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3714155230419680596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3714155230419680596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/07/lispeln-schmatzen-und-sich-scheie.html' title='Lispeln, Schmatzen und sich Scheiße fühlen'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-601319317246285974</id><published>2010-07-20T00:59:00.000+02:00</published><updated>2010-09-28T21:33:22.619+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Ein Experiment....</title><content type='html'>Erst heute habe ich die eine Rückmeldung für mein Manuskript bekommen, und irgendwie habe ich diese Art der Rückmeldungen auch erwartet- schließlich habe ich ordentlich an meinem Text gearbeitet. Aber dann hat ist das Gespräch in eine ungeheuer reizvolle Richtung gekippt- ich habe meinen Autorenpartner gebeten mir mal beim plotten einer Geschichte zu helfen: ja genau, ich werde es mal wieder versuchen. Ich werde ein Exposee schreiben, dann ein Treatment auf Szenenbasis und werde genau das (und nicht mehr) nach und nach ausfüllen- oder es zumindest versuchen. Als Zeit habe ich mir eine Frist von einem Monat gesetzt, um es ernsthaft zu versuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn eine der Erfahrungen mit meinem Manuskript ist, dass ich es sehr langsam entwickele und immer wieder von diesem Manuskript eine Pause brauche- gerade weil ich mal wieder rein intuitiv schreibe. Und da es mit der Zukunft gerade etwas unsicher aussieht, werde ich mich in dem geplotteten Buch an einem Brotbuch versuchen, auf Plotbasis und nach klarer Spannungsbogen. Das Thema fasziniert mich aber schon länger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise habe ich heute beim plotten (mit einer lieben Fragerin) schon einiges über den Roman rausgefunden, was eine gewisse Ähnlichkeit mit Prämisse und Grundthema hat, wenn auch auf eine etwas eigenwillige Art. Ich bin gespannt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-601319317246285974?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/601319317246285974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=601319317246285974' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/601319317246285974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/601319317246285974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/07/ein-experiment.html' title='Ein Experiment....'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8507982425132790139</id><published>2010-07-18T13:21:00.000+02:00</published><updated>2010-07-18T13:21:41.823+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Eskapismus und Romane</title><content type='html'>Immer wieder taucht der "Eskapismus" als Vorwurf auf, wenn jemand sich mit Romane, mit Filmen oder anderen Dingen beschäftigt. Das Lesen (wie "Filme ansehen" und anderes generell "weltabgewandt" ist, halte ich übrigens für falsch.  Denn einen Schritt zurückzutreten, und die Welt durch die Augen eines  anderen neu zu entdecken, halte ich für eine besondere Form der  Weltzugewandtheit. Dabei ist es übrigens völlig egal, welche Bücher man  liest. Denn die Menschen beschäftigen sich in Filmen und Romane als Leser und Autoren immer wieder mit den Themen, die sie (und viele andere) in ihrem Leben beschäftigen- nur auf eine andere Art und in recht unterschiedlichen "tiefen" der Beschäftigung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8507982425132790139?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8507982425132790139/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8507982425132790139' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8507982425132790139'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8507982425132790139'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/07/eskapismus-und-romane.html' title='Eskapismus und Romane'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-6501364935850656992</id><published>2010-07-16T00:55:00.000+02:00</published><updated>2010-07-16T00:55:15.425+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Irgendwie gibt es solche Tage....</title><content type='html'>An manchen Tagen scheint einfach alles schief zu laufen. Um drei Uhr morgens wurde ich wach, weil mich zwei Mücken gestochen hatten, ich mich im Schlaf gekratzt hatte, eine allergische Reaktion entstand, ich im Schlaf den Juckreiz nicht mehr stoppen konnte- und ich dann zwei Stunden mit Cortison und Ceterizin verbracht habe, um dem Juckreiz abklingen zu lassen.&lt;br /&gt;Um 9.00 Uhr war ich beim Zahnarzt, um die Fäden der OP ziehen zu lassen. Leider wurde erst ein Abdruck gemacht und da war es nicht mehr nötig einen Teil der Fäden ziehen lassen zu müssen: Autsch. Dann Mittags einen verunglückten Imbiss gegessen: Neuerdings ist Jägersauce Zigeunersauce mit Pilzen- was da die armen Jäger und Zigeuner dazu sagen?? Dann geschlafen, mit starken Kopfschmerzen aufgewacht. Vielen Dank liebes Ceterizin.&lt;br /&gt;Gearbeitet. Da gab es dann auch Probleme.&lt;br /&gt;Zu Hause dann die Mitteilung gefunden, dass es mit meiner Zukunft noch einige Wochen weiter in der Schwebe bleibt...... Das Leben ist Scheiße, oder??&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-6501364935850656992?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/6501364935850656992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=6501364935850656992' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6501364935850656992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6501364935850656992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/07/irgendwie-gibt-es-solche-tage.html' title='Irgendwie gibt es solche Tage....'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2897175552637641249</id><published>2010-07-01T14:07:00.000+02:00</published><updated>2010-07-01T14:07:13.280+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Mauern und so</title><content type='html'>Manchmal muss man einfach einen Schritt zurück machen, wenn man vor einer Wand steht. Manchmal aber auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade stehe ich mal wieder vor einer solchen Mauer und staune über die Geschwindigkeit, mit der der Lehm aus dem Boden auftaucht und durch die Umstände gebrannt wird, bevor die fiesen Dinger sich auch noch zu einer Mauer zusammenrotten. Vor Jahren hätte ich vermutlich beim Anblick der Mauer erst einmal eine Pause gebraucht, heute klopfe ich erst einmal die Mauer ab, ob die auch wirklich da ist und ob die Steine wirklich alle so massiv sind, wie sie scheinen.&lt;br /&gt;Und ganz ehrlich: Ich kriege es irgendwie hin. Nur manchmal ist der Anblick atemberaubend, vor allem, wenn man mit der Nase im Steinmörtel hängt. Und was da gerade alles zusammen kommt, ist ebenfalls atemberaubend. So wenig Zeit und so viele Steine. Jetzt hole ich aber erst mal die Axt... und schlage mir mal ein wenig Mauer um die Ohren&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2897175552637641249?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2897175552637641249/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2897175552637641249' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2897175552637641249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2897175552637641249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/07/mauern-und-so.html' title='Mauern und so'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3724885408741759556</id><published>2010-06-28T12:23:00.000+02:00</published><updated>2010-06-28T12:23:19.526+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Branche'/><title type='text'>Bachmannpreis 2010</title><content type='html'>Eine innere Hinwendung erfährt immer wieder eine Enttäuschung. Nachdem ich in den letzten Jahren immer wieder ausführlich die &lt;a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte"&gt; Texte beim Bachmannpreis&lt;/a&gt; kommentiert habe, werde ich in diesem Jahr darauf verzichten. Es handelt sich dabei um eine ästhetische Entscheidung, weil ich keinen Text gefunden habe, der mich überzeugen konnte mir diese Arbeit aufzubürden. Arbeit übrigens, weil die meisten Texte aus einem mir rätselhaftem Grund irgendwie das Spagat zwischen Erzählen, Handwerk und Inhalt nicht hin bekommen haben. Das sogar den eher gelungenen Texten etwas fehlt, konnte ich aber einfach nicht überwinden. Das beginnt mit der Möglichkeit die Krisen in den Texten wirklich aus eigener Erfahrung oder Übertragungen zu füllen, geht weiter mit den fehlenden, interessanten Sprachbildern und endet nicht bei der hypnotischen Einheit großer Texte.&lt;br /&gt;Eine Jury wählt aus Hunderten von Einsendungen die Texte aus, die sie selber in das Preisrennen schicken möchten- und nach den Kommentaren zu den vorgestellten Texten bleibt da nur die Frage, warum die meisten Texte überhaupt ausgewählt wurden und aus welchen Auswahl die Jurymitglieder schöpfen können. Immerhin war es leicht sich für die Preisträger zu entscheiden. Bei der Vielzahl der Preise und den wenigen gelungenen Texten war es dann nicht so schwierig die Preisauswahl zu begründen. &lt;br /&gt;Eines bleibt aber nach diesem Bachmannpreis (und vielen zuvor) letztlich offen: Warum fehlen in manchen Jahren starke Autoren und warum wirkt die Kritik manchmal ebenso müde wie mancher vorgestellter Text?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3724885408741759556?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3724885408741759556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3724885408741759556' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3724885408741759556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3724885408741759556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/06/bachmannpreis-2010.html' title='Bachmannpreis 2010'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-303122488310110095</id><published>2010-06-24T15:55:00.000+02:00</published><updated>2010-06-24T15:55:25.575+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Über den Zusammenhang von Kunst und Handwerk</title><content type='html'>"Das Schreiben eines Romans besteht zu 99% aus&amp;nbsp;Transpiration und nur zu 1% aus&amp;nbsp;Inspiration"- dies oder eine ähnliche Aussage haben die meisten Menschen von einem Autor schon einmal gehört. Und im Prinzip ist diese Aussage richtig. Aber halt nur im Prinzip.&lt;br /&gt;Das Handwerk des Schreibens findet sich zwar in jeder Zeile, in jedem Satz und jeder gelungenen Konstruktion eines Textes, aber das Handwerk ist letztlich nur das Grundgerüst eines Romans. Es ist eine Vielzahl von Möglichkeiten, von Varianten, Ideen von Vorgängern, Erfahrungen, die die Ideen in einen Rahmen einordnen und verschiedene Variante diese zu vermitteln anbieten. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;Die meisten Autoren haben das Grundhandwerk so verinnerlicht, durch stete Anwendung, dass sie eigentlich nur noch über das Handwerk nachdenken, wenn es sie im Stich lässt- wenn sie ein Problem finden, welches sich nicht ohne weiteres lösen lässt oder wenn sie versuchen ein Problem in den Rahmen des Romans einzusetzen, Deshalb ist es auch so wichtig, gerade am Anfang, viele Ideen und Dinge auszuprobieren und mit eigenen Erfahrungen das Handwerk anzuwenden, auszuprobieren, kritisch zu hinterfragen und dabei zu verinnerlichen. Später dienen die Experimente dazu den eigenen Horizont zu erweitern und über das oft stark vereinfachte Grundhandwerk hinauszuwachsen.&lt;br /&gt;Kreativität hat viele Väter, denn sie kann sowohl frei und wild sein, ungebunden, genau wie sie aus dem beherrschten Handwerk erwachsen kann, indem sie dort neue Wege geht, das bestehende verweigert, ergänzt, ausbaut. Sie kann aber auch zwischen frei und gebunden liegen.&lt;br /&gt;Deshalb ist es wichtig das Handwerk zu beherrschen, um in einem Text alle möglichen Formen der Kreativität einzubringen. Denn die schönsten Ideen müssen eben über das Handwerk in einen Text gebracht werden, damit sie lebendig werden. Je besser das Handwerk ist, desto leichter können Ideen in einen Text vermittelt werden und desto besser können sie in den Text gebracht werden.&lt;br /&gt;Was der Autor nur denkt, kann der Leser für sich nicht entdecken, von außergewöhnlichen Lesern einmal abgesehen. Gleichzeitig leben Romane aber nicht nur vom Handwerk: Denn das Handwerk macht aus einem Menschen keinen Schriftsteller, sondern einen Schreibhandwerker. Romane leben nicht vom Handwerk, sondern den 1% Inspiration- von der gekonnten Abweichung an einigen wenigen Stellen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-303122488310110095?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/303122488310110095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=303122488310110095' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/303122488310110095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/303122488310110095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/06/uber-den-zusammenhang-von-kunst-und.html' title='Über den Zusammenhang von Kunst und Handwerk'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8668312783286375086</id><published>2010-06-22T10:38:00.000+02:00</published><updated>2010-06-22T10:38:32.016+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Was macht (für mich) einen erfolgreichen Roman aus??</title><content type='html'>In der letzten Zeit lese ich immer wieder Kommentare und Artikel von Kollegen, die sich selber über die professionellen Rückmeldungen zu ihren Texten definieren und daraus ihr Selbstverständnis ableiten. Dies ist insofern problematisch, weil die Verlage und Agenturen eine oft eigenwillige Vorstellung von bestimmten Romanen oder Romantypen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In historischen Romanen wiederholt sich z.B. das Schmema, dass zwei Personen aus einer Familie (oft Halb- oder Stiefbrüder) gemeinsam aufsteigen, die eine Person über Talent und positive Eigenschaften, die andere über Intrigen und Gewalt, bis beide im Verlauf des Romans sich immer wieder als Feinde gegenüberstehen: Mal als Rivalen um die Liebe einer anderen Person, mal als Rovalen um Ansehen und immer wieder wird der "Gute" durch die Intrigen in Gefahr gebracht, oft mit Gefängnis verbunden, bevor er letztlich triumphiert. Dies verbunden mit einem engen Figurenschema wird dann als Ken-Follet-Schema bezeichnet. An einem meiner Urlaubstage habe ich einen Roman gelesen, der dieses Schema leicht verändert adaptiert hat, und dabei die Figur des "Bösen" letztlich noch allerlei Todsünden angedichtet hat, während die Hauptfigur natürlich weiblich war und die angenommene Verwandtschaft sich als erzählerischer Trick ausgewachsen hat.&lt;br /&gt;Besonders verstärkt wurde der schematische Eindruck des Romans durch seine vielen Zufälle und Leerstellen- in diesem Fall weitgehend die etwas hülsenartigen Archetypen und die schwache Verbindung von Handlungsort und Handlung. Der Roman ist jedoch inzwischen in der x-ten Auflage erschienen und ein Bestseller.&lt;br /&gt;Ein anderer historischer Roman aus meinem Urlaub nahm die "Säulen der  Erde" als Vorbild und hat diesen Roman breit über das Schema hinaus als  Vorbild genommen, indem ein Bauwerk im Zentrum der Handlung stand und  immer wieder Motive und Elemente aus diesem Werk auftauchten- alles nur  zwei Nummern eingekocht und jeweils auf Passagen begrenzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man einen solchen Roman verwendet, um daraus sein Selbstbild als Autor abzuleiten, ist das Ergebnis nur bedingt tauglich. Denn letztlich beweist man nur die handwerkliche Fähigkeit ein Schema mehr oder minder gut mit Leben auszustatten- und nicht die Fähigkeit einen eigenständigen Roman zu schreiben. Denn genau das sind diese beiden Romane nicht. &lt;br /&gt;Die Kunst einen Roman zu schreiben bedeutet eben auch die Verantwortung für einen Roman, seine Figuren und Handlung- die Fähigkeit die Handlung ohne enge Vorgaben zu entwerfen, indiviudelle Figuren zu gestalten und über die eignen Erwartungen hinaus mit dem eigenen Figuren und Handlungen in Kommunikation zu treten. Solche Romane sind selten und unterhalten, weil sie den Leser herausfordern, nicht weil sie ihm den gleichen Brei mit etwas Salz vorsetzen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8668312783286375086?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8668312783286375086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8668312783286375086' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8668312783286375086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8668312783286375086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/06/was-macht-fur-mich-einen-erfolgreichen.html' title='Was macht (für mich) einen erfolgreichen Roman aus??'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3193239129710211359</id><published>2010-06-17T13:08:00.000+02:00</published><updated>2010-06-17T13:08:37.479+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezension'/><title type='text'>Ralf Isau "Der Herr der Unruhe"</title><content type='html'>In Ralf Isaus Roman "Der Herr der Unruhe" geht es um den jüdischen Uhrmachersohn Nico dei Rossi, der die erstaunliche Gabe besitzt mit unbelebten Gegenständen zu kommunizieren. Viele Jahre nachdem sein Vater von dem italienischen Faschisten Manzini ermordet wurde, kehrt er aus Wien nach Italien zurück, um sich an Manzini zu rächen und den von seinem Vater ausgesprochen Fluch auf die Lebensuhr Manzinis zu erfüllen. Er lernt die junge Laura kennen, die zu seinem Unglück die Tochter Manzinis ist. Hin- und Hergerissen zwischen dem Wunsch nach Rache, der Liebe zu Laura, den Vorgängen im faschistischen Italien, seinem Freund aus der italienischen Resistanz muss Nico dei Rossi seinen eigenen Weg finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ralf Isaus Roman ist eine vielfältige Geschichte über den italienischen Faschismus, über den italienischen Widerstand über den Umgang des Vatikans mit Faschismus und Antisemitismus, über den 2. Weltkrieg und die Landung der Alliierten bei Nettuno/Anzzio. Dies alles ist ein wichtiger Teil von "Der Herr der Unruhe", weil es Ralf Isau gelingt dies zu einem elementaren Teil seines Romans zu machen. In seinem Buch geht es&amp;nbsp;aber auch um Freundschaft und Verrat geht, um Unterdrückung und die Reaktion der Unterdrückten, um Liebe und um die Situation der italienischen Juden.&lt;br /&gt;Die Sprache Isaus scheint hinter der Geschichte zurück zu stehen, auch wenn sie sehr präzise ist, aber gerade durch die einfache Sprache und Präzision wird sie ebenfalls Teil der Geschichte. Leicht störend erweist sich aber die Gabe der Hauptfigur, die an manchen Stellen eine überzeugende Lösung ersetzt. Ein wenig blass bleibt die Liebeshandlung um Laura und Nico, die ein wenig zu einfach und wenig überzeugend gestaltet ist.&lt;br /&gt;Trotz dieser ist Ralf Isaus Roman ein spannendes und unterhaltendes Buch über ein (in Deutschland) wenig beachtetes Kapitel des 2. Wk. und der Judenverfolgung gelungen, dass eben nur wenig auf die standardisierten Erzählmuster des historischen Romans zurückgreift. Wenn Isau noch den Mut gehabt hätte, seiner eigenen Geschichte zwei Deut mehr zu trauen, hätte es auch ein großartiges Buch werden können- aber entscheidende Konflikte und Probleme werden&amp;nbsp;nicht stark genug ausgearbeitet und über außenstehendes gelöst und die geschichteliche Hintergrund hätte noch ein wenig mehr ausgearbeitet werden können. So steht der Roman irgendwo zwischen Unterhaltung und anspruchsvoller Unterhaltung, obwohl er zweifelsfrei gelungen ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3193239129710211359?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3193239129710211359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3193239129710211359' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3193239129710211359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3193239129710211359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/06/ralf-isau-der-herr-der-unruhe.html' title='Ralf Isau &quot;Der Herr der Unruhe&quot;'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8053211017827374331</id><published>2010-06-13T02:50:00.000+02:00</published><updated>2010-06-13T02:50:16.485+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diverses'/><title type='text'>Rückbesinnung</title><content type='html'>Manchmal muss man hinter sich sehen, wenn man nach vorne gehen möchte, denn unsere Zukunft ist immer eng mit unserer Vergangenheit verbunden. Vor knapp einer Woche war ich mitten in den Vorbereitungen für einen kleinen Sonderurlaub in Zeeland, mein Hund litt mächtig unter Zahnschmerzen und ich habe einfach keine Zeit gefunden zu bloggen oder an meinen Texten zu schreiben. Also habe ich meinen Laptop eingepackt und wollte in Zeeland arbeiten.&lt;br /&gt;Letztlich habe ich aber nicht geschrieben, sondern gelesen. Ich habe drei Krimis gelesen, zwei historische Romane und natürlich ein wenig dies und das. Was man halt an den wenigen Urlaubstagen macht.Denn für mich ist es wichtig mich immer wieder daran zu erinnern, warum ich schreibe. Und vielleicht das eine oder andere aus den Werken der Kollegen zu lernen.&lt;br /&gt;Aus einem der Romane habe ich aber schon ein interessantes Ergebnis zu melden: Ken Follets Standartdramaturgie scheint für historische Romane immer noch zu funktionieren- immerhin handelte es sich um die siebte Auflage des betreffenden Werks, das nicht von Ken Follet ist. Es könnte es aber fast sein.&lt;br /&gt;Bei den Krimis/ Thrillern gibt es übrigens ähnliche starke Muster, die in verschiedener Weise nur variiert werden. Offensichtlich sind Trinker gerade als Kommissare groß in Mode (siehe Ian Rankin), gescheiterte Mittvierziger, die Geschichten sind aber immer wieder die gleichen.&lt;br /&gt;Das einzig außergewöhnliche Buch werde ich in den nächsten Tagen vorstellen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8053211017827374331?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8053211017827374331/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8053211017827374331' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8053211017827374331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8053211017827374331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/06/ruckbesinnung.html' title='Rückbesinnung'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-6013471841938018627</id><published>2010-06-03T14:42:00.000+02:00</published><updated>2010-06-03T14:42:23.179+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diverses'/><title type='text'>Über Politik und Moral</title><content type='html'>In einem Blog über das Schreiben könnten sich alle Artikel auf das Schreiben beziehen, wenn man Schreiben als singuläre Tätigkeit begreift. Aber Schreiben ist für mich eine Möglichkeit meinen Gedanken eine Form zu geben und gerade dadurch den Raum für mein Gedanken zu erweitern und zu klären- und somit gehört der Blog, genau wie meine literarischen Texte, zu meiner Art des Denkens und Reflektierens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Jahren hatte sich die Vorsitzende einer großen, deutschen Partei mit dem Vorsitzenden einer kleineren, deutschen Partei zusammengetan, um als Teil einer "geistig-moralischen Wende" einen dementsprechenden Bundespräsidenten einzusetzen.Wie sich in der Folgezeit herausgestellt hat, war der betreffende "Horst Wer?" leider eher an die Prinzipien des Amtes gebunden, als den Prinzipien der "Wende". Denn immer wieder ist er in der Folge den großen (und weniger großen) Fußstapfen seiner Vorgänger gefolgt, in dem er sich über Parteienpolitik und Parteivorstellungen gestellt hat, manchmal sogar über seine eigene Erwerbsbiographie hinweg. Ob man das populistisch finden kann, besonders in der Art seiner Reden, ist sicherlich diskussionswürdig. Vor allem entsprach das aber der Aufgabe seines Amtes sowohl als höchster Vertreter und Repräsentant seines Staates.&lt;br /&gt;Die zunehmenden Attacken gegen Horst Köhler aus Reihen der Opposition und aus den eigenen Reihen konnten dem Amt des Bundespräsident nicht schaden. Denn im Gegensatz zu den meisten Politikern und Parteien genießt der Bundespräsident ein Vertrauen, weil er nicht mehr als Politiker wahrgenommen wird. Angriffe gegen ihn, wenn sie wie in den meisten Fällen nicht gerechtfertigt sind, werden eben als das wahrgenommen, was sie sind: Parteipolitik.&lt;br /&gt;Gleichzeitig wurde aber bei Horst Köhler recht klar, dass er meistens weder den richtigen Ton, noch den richtigen Moment gefunden hat und das er die Lebenswirklichkeit der Menschen manchmal verpasst hat. Aber die meiste Kritik gegen Horst Köhler hat sich nicht daran orientiert.&lt;br /&gt;Seine Wiederwahl war vor allem ein symbolischer Vorgang, um den Anspruch auf die richtige Wahl und die prognostizierte Wende aufrecht zu halten. In diesem Moment wurde das größte Missverständnis bei der ursprünglichen Wahl deutlich:Horst Köhler konnte in seinem Amt so gut wie nie eigene Akzente setzen oder für irgendeine Wende stehen.&lt;br /&gt;Sein Rücktritt war eine logische Folge zwischen der Diskrepanz zwischen den eigenen Vorstellungen über die Möglichkeiten als Bundespräsident und der Realität der eigenen Möglichkeiten. Denn die Leerstelle an Führung, die Angela Merkel und Guido Westerwelle in der Krise offenbaren, konnte oder wollte Horst Köhler nicht füllen- und wenn er das versucht hat, siehe das auslösende Interview für seinen Rücktritt, wollte man ihn mißverstehen.&lt;br /&gt;Als oberster Repräsentant eines Landes, war der Rücktritt Horst Köhlers keine logische Konsequenz. Die immer wieder anklingende "beleidigte Leberwurst" dürfte die Sache aber eher nicht fassen. Fassbar an diesem Rücktritt war vor allem das Gefühl, dass Horst Köhler den Weg frei machen wollte für einen Bundespräsidenten, der mit Unterstützung der regierenden Parteien eben wirklich Führung gestalten konnte, statt zwischen Parteipolitik und Sprechverboten zerrieben zu werden.&amp;nbsp; Denn offensichtlich kann Merkel in der Politik einiges, aber einem Land in der Krise vorzustehen, die Krise zu vermitteln und daraus eine Führung abzuleiten, dass kann sie nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Art, wie mit Horst Köhlers Rücktritt umgegangen wurde, beschädigt nicht das Amt des Bundespräsidenten. Es zeigt nur in fataler Weise, dass der deutsche Journalismus inzwischen immer mehr die lauten Töne anschlägt und das für Empathie und kritischer und selbstkritischer Betrachtung der Raum fehlt. Das den Politikern dies ebenfalls fehlt, dürfte auch deren Führungsschwäche erklären- denn Führung bedeutet immer zuzuhören und dann daraus zu gestalten.&lt;br /&gt;Wie nun über die zukünftigen Kandidaten gesprochen wird, zeigt ein eigenartiges Verständnis vom höchsten Staatsamt in Deutschland: Es geht nicht um eine Identifikationsfigur für die Menschen in Deutschland, sondern die mehrfach zitierte geistig-moralische Wende und einer Identifikationsfigur für eine Partei (oder auch zwei). Es geht nicht darum den besten Mann oder die beste Frau für das Amt auszuwählen, sondern die mit den richtigen parteipolitischen Verbindungen.- eine Art Bundespräsidentendarsteller von Merkels Gnaden- der zudem überparteilich akzeptiert wird, wobei sich das eben nur auf Parteien bezieht. Und natürlich ist niemand wählbar, der politisch in der Partei ersetzbar ist- was wiederum den Stellenwert des Amtes für Parteien erläutert.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Bei dieser Konstellation stellt sich nur die Frage, warum Angela Merkel nicht versucht das Amt kommissarisch mitzuverwalten. Die Aufgabe der Parteien einen Repräsentaten des Volkes zu finden, entspricht dieses Vorgehen nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-6013471841938018627?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/6013471841938018627/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=6013471841938018627' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6013471841938018627'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/6013471841938018627'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/06/uber-politik-und-moral.html' title='Über Politik und Moral'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2940602485658684407</id><published>2010-05-27T14:50:00.000+02:00</published><updated>2010-09-28T21:33:22.621+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Sprache benötigt Präzision (mal wieder Adjektive und Adverben)</title><content type='html'>Die Verwendung von vielen Adjektiven wird von einschlägigen Schreibratgebern und vielen Autoren immer wieder als Kardinalfehler betrachtet, was sicherlich in den meisten Fällen gut begründet ist. Letztlich fehlt aber in der Ablehnung von vielen Adjektiven immer eine konkrete Begründung- von dem Verweis auf Längen, auf Überfrachtung einmal abgesehen.&lt;br /&gt;Die erste Feststellung zu den Adjektiven ist aber, dass die meisten Adjektive eben keinen Mehrwert bilden, weil sie allgemein oder redensartlich gehalten sind: Weißer Schnee bildet keinen Mehrwert zu Schnee. Somit sollte man diese Adjektive weitgehend aus seinen Texten vermeiden.&lt;br /&gt;Die zweite Feststellung ist, dass Adjektive einen Text ausgestalten und ergänzen: Dafür brauchen Adjektive aber einen Wirkungsraum, der sich in Sätzen messen lässt. &lt;i&gt;Der kahle Mann trat mutig in den kleinen Raum&lt;/i&gt;. Hier heben sich die Adjektive (und das Adverb) letztlich auf, der Satz ist nicht mehr grazil, sondern ziemlich schwer beladen. Hier wäre es günstiger entweder zu Substantivieren oder Teile herauszunehmen:&lt;i&gt; Der Kahlköpfige trat mutig in den Raum&lt;/i&gt;. Nun stelle sich nur die Frage, ob man das so oder bildlicher haben möchte- denn das trat mutig kann man durch eine kurze Beschreibung aufbildlichen&lt;i&gt; Der Kahlköpfige trat ohne zu verharrten in den Raum/ trat hocherhoben in den Raum&lt;/i&gt;; spiegeln xy &lt;i&gt;sah den Kahlköpfigen strotzend vor Selbstbewusstein&lt;/i&gt;, mit genauerem Verb:&lt;i&gt; stolzierte in den Raum&lt;/i&gt;,...&lt;br /&gt;Die dritte Feststellung zu den Adjektiven ist, dass sie meist sprachliche Präzision vortäuschen, aber sie letztlich nicht erfüllen, gerade bei Beschreibungen: &lt;i&gt;Aus dem dunklen Wohnzimmer flackerte das diffuse Licht eines Video 8 Films in die Küche, und eine verzerrte Stimme rief aus dem Off zu den Personen auf der Leinwand&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;Das das Wohnzimmer dunkel ist, wird im zweiten Satzteil erklärt, somit ist das dunkel völlig überflüssig. Die anderen beiden Adjektive diffus und verzerrt sind jedoch stark, weil sie die Atmosphäre der Szene erschaffen und können beibehalten werden, weil sie sich ergänzen. Wenn die beiden Adjektive aber unterschiedliche Dinge beschreiben würden, ohne Bezug zueinenander, wäre es für den Wirkungsraum wichtig sie nicht in einem Satz zu verarbeiten (von besnders langen Sätzen einmal abgesehen).&lt;br /&gt;Ein anderes Beispiel wären die Adverben, die oft eben sprachliche Präzision vortäuschen: Sagte leise ist ungenauer als flüsterte, ging mutig ungenauer als marschierte/ stolzierte (wenn diese passen), ging schnell als eilte usw. Gerade hier können Adjektive ersetzt werden, die durch eine günstigere Verbwahl leicht zu ersetzen sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2940602485658684407?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2940602485658684407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2940602485658684407' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2940602485658684407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2940602485658684407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/05/sprache-benotigt-prazision-mal-wieder.html' title='Sprache benötigt Präzision (mal wieder Adjektive und Adverben)'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5716392942001443876</id><published>2010-05-25T03:19:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T03:19:09.151+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Artikel'/><title type='text'>Sibylle Lewitscharoff über die Literaturkritik</title><content type='html'>In der Welt hat Sibylle Lewitscharoff einen Text über die Literaturkritik geschrieben: "&lt;a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article7739669/Warum-sind-die-Kritiken-bloss-so-schlaff.html"&gt;Warum sind die Kritiken so schlaff"&lt;/a&gt;" indem sie der Frage nachgeht, warum die Aufgabe der Kritik aus ihrer Sicht geschrieben und über die Frage, warum diese ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommt.&lt;br /&gt;Nun, das zentrale Moment fehlt jedoch in ihrer Aussage: Denn die enge Verbindung vieler Kritikern z.B. mit der Gruppe 47 oder als Teil davon hat den Kritiken nicht geschadet, eher im Gegenteil. Denn gerade die Gemeinsamkeit beider Seiten hat letztlich zu dem eigentlichen Höhepunkt der Gruppe 47 beigetragen. Gerade die direkte Rückmeldung, die Gespräche über aktuelle Literatur und wie Literatur aussieht und was sie dazu macht, war eben ein grundlegendes Element für die Entwicklung der betreffenden Autoren.&lt;br /&gt;Das größte Problem heute ist also nicht die Nähe der Kritiker zu den Autoren, eine Beißhemmung oder die fehlende Scharfzüngigkeit. Die größten Problem der Literaturkritik sind andere: Die Literaturkritik hat die selbst gesetzte Aufgabe Literatur zu bewerten, literarische Entwicklungen zu vermitteln und Autoren vorzustellen und zu begleiten. An den Universitäten werden aber weitgehend nur die Entwicklungen des Feuilltons nachvollzogen, während im Feuillton für die selbst gesetzte Aufgabe die finanziellen und zeitlichen Ressourcen fehlen.&lt;br /&gt;Schlimmer als das ist aber etwas anderes: Literaturkritik ist immer eine Sozialisation. Literaturkritiker müssen mit den Schriftstellern und Entwicklungen ihrer Zeit wachsen, aber irgendwann wachsen die meisten Schriftsteller und Autoren nicht mehr weiter und ihre Haltungen und Meinungen verfestigen sich. Nur bei wenigen bleibt diese Offenheit für Neues, für Entwicklungen und andere Entscheidungen.&lt;br /&gt;Zudem fehlen im Moment die "Leuchttürme", die Schriftsteller und Kritiker, die letztlich gemeinsam Entwicklungen bestimmten und aneinander wachsen. Aber das ist schwieriger zu ändern, als die finanzielle und zeitliche Ausstattung der Kritiker und das will schon etwas heißen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5716392942001443876?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5716392942001443876/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5716392942001443876' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5716392942001443876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5716392942001443876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/05/sibylle-lewitscharoff-uber-die.html' title='Sibylle Lewitscharoff über die Literaturkritik'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-7840861019090936206</id><published>2010-05-21T11:55:00.000+02:00</published><updated>2010-05-21T11:55:51.301+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Handwerk und Wirkung</title><content type='html'>Immer wieder höre und lese ich von Künstlern, dass sie sich selber ein wenig als "Hochstapler" betrachten, wenn sie ihr eigenes Werk mit dem von bekannten Kollegen vergleichen. Das hat etwas mit Selbstbewusstsein zu tun und mit der Vorstellung, dass nur die eigenen Werke letztlich wie Bühnenbilder an manchen Stellen nur mit Spucke, Klebeband und Hoffnung zusammen gebastelt sind, während sie von vorne ganz anders aussehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Leser füllen wir bei fremden Autoren deren Bühnenbilder mit unserer Vorstellung zu einer eigenen, fiktionalen Wirklichkeit auf- als Autor erkennen wir unsere Unzulänglichkeiten in unserem Handwerk, und glauben, dass jeder Leser das entlarven wird. Wird er aber nicht oder normalerweise nicht, weil nur die wenigsten Leser das Bühnenbild hinterfragen oder hinterfragen wollen. Und ganz ehrlich: Alle Autoren haben diese Stellen, wo ihre fiktionale Wirklichkeit recht dünn gestaltet ist und andere Stellen, wo sie so weit und so groß sind, wie Bühnenbilder es nie sein könnten.&lt;br /&gt;Sich deshalb als Hochstapler zu fühlen, verkennt, dass Autoren letztlich eben immer auch Handwerker sind und ein Roman eben aus Handwerk besteht, dass mit einigen Prozent Talent und Vorstellungskraft ergänzt wird. Deshalb ist das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit immer eine Erfahrung aus dem eigenen Schreibprozess und kann durch das aufmerksame Lesen anderer Werke durchschaut werden. Denn dort sieht es genauso aus, wenn man einmal aufmerksam reinliest.&lt;br /&gt;Das entbindet nicht davon, dass man sich als Hochstapler sieht. Denn Selbstbewusstsein entsteht durch die eigene Haltung und nicht durch das Betrachten von anderen. Aber es hilft ungemein sich einmal etwas anzusehen, was man als ungeheuer magisch betrachtet und das magische als Handwerk zu "entlarven".&lt;br /&gt;Denn wer sich die Werbung für industriell hergestellte Pizza einmal ansieht und das mit den wirklichen Bildern vergleicht, der kennt den Unterschied zwischen a.) und b.). Wer einmal in einer echten Pizzaria in der Küche war, erkennt das es da auch einen Unterschied zwischen der Werbung des Industrieprodukts und der Wirklichkeit gibt. Und wer dann noch mal genauer hinsieht, weiß, dass Illusionen immer nur der Konsument hat...- und der Hersteller der Industriepizzen, der Pizzariabetreiber und der Werber genau wissen, was sie machen und wie sie es machen. Hilft ungemein die eigene Arbeit einzuschätzen und zwischen ästhetischen Vorstellungen und Realität zu trennen. Nicht jeder Schriftsteller muss beim Schreiben leiden, Armut ist keine sinnvolle Voraussetzung für einen Autor, Ideen müssen erarbeitet werden, Schreiben bedeutet konsequentes arbeiten und weiterentwickeln,...&lt;br /&gt;Wir müssen nur unsere eigenen Bilder mal in Frage stellen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-7840861019090936206?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/7840861019090936206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=7840861019090936206' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7840861019090936206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/7840861019090936206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/05/handwerk-und-wirkung.html' title='Handwerk und Wirkung'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-4405473666162690719</id><published>2010-05-19T16:29:00.000+02:00</published><updated>2010-05-19T16:29:16.625+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Ich kann den Strand schon riechen (Mist, die Blume ist in die Badewanne gefallen)</title><content type='html'>Für einen Rheinländer habe ich eine ziemlich besondere Beziehung zum Meer. Mindestens einmal im Jahr muss ich dorthin, als würden sich die salzigen Algen um meine Träume schlingen und mich tief in das Unterwasserbewusste hineinziehen, bis ich mich nach dem ozeanischen sehne, ob nun dem Meer oder dem Gefühl. Gerade bin ich mal wieder im Krisenkarussel und schleudere mehr oder minder gekonnt durch den Tag, erledige hier was, dort was, und habe den Geruch nach Meer in der Nase. Insgeheim werde ich aber Donnerstag morgen mein Strandtuch einpacken, die Badehose aus lassen und in die Sauna fahren. Denn wenn der Boden rutschig ist, sollte man Badelatschen anziehen, so ein kleiner Tipp von einem Wasserverrückten, vor allem wenn man gerade nicht zum Mer kann. Und das naheliegende Schwimmbad hört sich nur nach einem griechischen Kuhmilchfetakäseersatz an, ist aber schon ziemlich grandios.&lt;br /&gt;Denn wo kann man sonst vor einer Buddahstatue meditieren, sich dann mit ätherischen Ölen aus Katalanien und der Provence verträumen, und am Ende unter einen Olivenbaum legen (und furchtbar frieren).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-4405473666162690719?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/4405473666162690719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=4405473666162690719' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4405473666162690719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4405473666162690719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/05/ich-kann-den-strand-schon-riechen-mist.html' title='Ich kann den Strand schon riechen (Mist, die Blume ist in die Badewanne gefallen)'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-4938945073130841149</id><published>2010-05-16T01:29:00.000+02:00</published><updated>2010-05-16T01:29:55.070+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Entwicklung einer Geschichte'/><title type='text'>Chaostage (oder wie plotte ich)</title><content type='html'>Chaostage sind in meinem Leben die unendlich vielen Tage, wo aus der Vielfalt der Ereignisse ein Chaos entsteht, dass in seiner Lebendigkeit eigentlich nur in dieser Form wahrzunehmen ist. Wenn irgendwie Hunderte von Dingen geschehen und man eben manchmal einfach durch die Luft gewirbelt wird, ohne zu wissen, wo man in einer Stunde sein wird.&lt;br /&gt;Für mich sind Chaostage immer sehr anstrengend, mir liegen gut geplante Tage besser, aber aus kreativer Sicht sind sie für mich wahnsinnig wichtig. Denn im Prinzip ist Schreiben für mich auch immer ein Chaos, dass ja in sich auch immer eine Ordnung trägt. Nur muss man halt die Ordnung im Chaos finden und aus dem Chaos gestalten. Aber konkreter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich ist  Schreiben, sowohl im wissenschaftlichen als auch literarischen Bereich  immer eine Entdeckungsreise und enthält eine grundlegende Fragestellung-  und keine Antwort. Schreiben ist der Versucht mich dieser Fragestellung  zu nähern und zwar beim Schreiben. Mein Verstand arbeitet sehr assoziativ und  fast immer in Zusammenhängen: deshalb fällt mir das plotten während des  Schreibens leichter- weil sich häufig die Themen- und Figurenentwicklung  gerade aus den vorherigen Entscheidungen ergibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bedeutet bei  mir, dass ich an manchen Stellen mehrere Varianten einer Szene/ einer  Passage schreibe, bis ich die richtige habe und manchmal auch  nachträglich überarbeiten muss. Das Ergebnis ist aber bei mir im  Vergleich zu vorher geplotteten Ideen wesentlich besser. Aber es ist  halt mein Ergebnis. &lt;br /&gt;Denn eine ausführliche Planung führt bei mir  auch zum Desinteresse an der Geschichte: Nicht weil mich die Geschichte  nicht mehr interessiert, sondern weil ich bei der Ausgestaltung der  Geschichte das Gefühl der Entdeckungsreise verliere- da ich mir ja vorher überlegt habe, wohin ich meine Geschichte führen möchte.&lt;br /&gt;Das hat nichts mit der  Fragestellung oder dem Text zu tun, sondern mit meiner Herangehensweise  an den Text. Im Prinzip ist der Unterschied, dass bei euch der  Schreibprozess die Umsetzung der Planung, was nicht bedeutet, dass das  nicht in beiden Phasen kreativ sein kann. Aber ich schätze gerade das  prozesshafte des Schreibprozesses, indem ich ohne vorher festgelegte  Entscheidungen (von vorher im Text festgelegten Elementen und der  Grundidee abgesehen) alles völlig frei ausgestalten kann, um mich meiner  Frage zu nähern. &lt;br /&gt;Deutlich wird mir das in der Figurenarbeit: Wenn  ich einen Text (wie ich durchaus versucht habe) durch plane, ob nun  detailliert oder weniger detailliert, habe ich letztlich die meisten  Entscheidungen einer Figur festgelegt- und kann diese nur in einem  bestimmten Rahmen variieren oder ändern ohne die Planung aufzugeben. Die  Frage, mit der ich mich einem Text nähere, ist beantwortet. &lt;br /&gt;Ich  wähle Figuren jedoch in der Grundsituation am Anfang des Romans aus, und  lasse diese Figur sich während des Textes sich entwickeln, natürlich  nicht völlig frei (weil ich dann nie einen Text beenden würde), aber in  einem weit über den in einer Planung vorgesehenen Rahmen, im Rahmen  meiner Frage. Für mich ist die Entwicklung der Figuren (zu dieser Frage)  zentraler Teil meines Romans und ich begleite meine Figuren, ich  versuche sie nicht in einer Planung zu halten, sondern passe die  folgenden Textteile an- sofern das meinen Roman trägt und die  grundlegende Idee weiterführt. &lt;br /&gt;Diese Dynamik ist für mich im  Schreibprozess unerlässlich, weil sie Grundelement des Prozesses ist.  Deshalb schreibe ich keine Geschichte, bei denen mir diese Dynamik durch  eine Planung vorgegeben ist, egal wie gut diese Geschichten sind. Weil  ich mich über eine Frage dem Text nähere und zum Schreiben immer wieder  diese Frage brauche.&amp;nbsp;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-4938945073130841149?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/4938945073130841149/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=4938945073130841149' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4938945073130841149'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4938945073130841149'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/05/chaostage-oder-wie-plotte-ich.html' title='Chaostage (oder wie plotte ich)'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5421435231989136290</id><published>2010-05-13T00:09:00.000+02:00</published><updated>2010-05-13T00:09:43.774+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Zoobesuch mit Leihkind</title><content type='html'>Um als Erwachsener Mensch in den Zoo zu fahren, braucht man entweder einen Grund oder ein Leihkind. Die übrigens den enormen Vorteil haben, dass man sie müde gespielt und mit voller Windel zurückgeben kann, bevor man nach Hause fährt. Eigene Kinder wären da schwieriger. Aber was wäre denn ein guter Grund, um als Erwachsener in den Zoo zu gehen: Die Spinne oben bei der Terrarien, die (oder eine Vorgängerin), die damals schon ihr Eigenleben außerhalb eines Terrariums fröhnte und so für manchen (Kinder-)Schreck verantwortlich war. Oder die Erdmännchen (Und Erfrauchen), die sich dicht am kalten Tag unter der Lampe zusammenkauerten und mitleidig zum frierenden Wachposten hinübersahen. Vielleicht sogar die Gorillas und Bonobos, die den Menschen eine ungefähre Vorstellung geben, warum die Menschen einen evolutionären Vorteil ihnen gegenüber hatten- denn diese Wesen sind zu sanft, um alle anderen zu verdrängen (meistens jedenfalls), bei den Gorillas zudem noch zu lange mit Futtersuche beschäftigt und bei den Bonobos durch Sex einfach zu ausgeglichen. Klar ist diese Momentaufnahme unwissenschaftlich, sondern Eindrucksgebunden.&lt;br /&gt;Wie auch immer, ein Zoo ist inspirierend: Wer einmal eine Gruppe von zwei- dreijährigen Kindern auf sich zugewankt sieht, wird nie wieder George Romero ernst nehmen können. Wer das Interesse eines Kindes für die Blätter auf dem Boden annimmt, wird die Welt ganz anders sehen- und die große Geste eines kleinen Mannes verstehen, der die Erwachsenen umahmen wollte, alle Erwachsenen, weil die alle irgendwie groß sind und nach Mama aussehen, wobei, vielleicht auch nach Papa. Und das ein Feuerwehrauto einfach das Beste ist und alle Wesen, die nach Katze aussehen, auch wenn sie Waschbären sind, Lilly wie die Nachbarkatze heißen. Übrigens sind Bären bis auf die kleinen Maskenträger Fellträger, die sich nicht ins Diesige trauen, die sanftmütigen Javariesen in Orange ordentlich marleyzottelich und Pinguine in Kinderbüchern viel interessanter als in Echt. &lt;br /&gt;Die Welt ist so viel größer, wenn man kleiner ist und sich über sie noch wundern kann. Das ist doch ein Grund sich ein Kind zu leihen, um in den Zoo (oder irgendwo anders hin) zu gehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5421435231989136290?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5421435231989136290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5421435231989136290' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5421435231989136290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5421435231989136290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/05/zoobesuch-mit-leihkind.html' title='Zoobesuch mit Leihkind'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5391894082168308259</id><published>2010-05-10T13:56:00.000+02:00</published><updated>2010-05-10T13:56:29.367+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt Mitte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Eskalation</title><content type='html'>Manchmal führt man als Autor einen Konflikt auf einen Höhepunkt, um dann festzustellen, dass die Aussicht ein wenig beängstigend ist. Denn eines dürfte den meisten Menschen klar sein: Solange wir mit unseren Tastaturen auf sicherem Anstieg uns hocharbeiten, ist das alles sehr einfach. Denn schließlich leben wir alle auf diesem sanften Anstieg, der uns den Weg über den Berg verstellt und manchmal rutschen wir auch ab. Die Vorstellung das wir immer an einem Sicherungsseil hängen, ob nun über Versicherungen, Fernhalten von bestimmten Dingen und vieles mehr gibt uns das Gefühl, dass der Anstieg viel sicherer ist. als er wirklich ist. Das ist einfach beruhigend, weil Ignoranz eben da sehr hilfreich sein kann, genau wie die Imagination der Sicherheit. &lt;br /&gt;Nun ist es aber das Wesen eines Romans manchmal eben aufzudecken, das wir Menschen jederzeit fallen können und das es beim Aufstieg und Abstieg schroffe Felshänge gibt, Fallhöhen und das die Sicherungen uns meistens eben nicht halten, sondern nur den Fall ein wenig auspolstern. Das wissen die meisten Menschen.&lt;br /&gt;Aber das wir gerade auf der Spitze eines Berges gerade am tiefsten Fallen können, wissen die meisten Menschen nicht. Triumph und Niederlage sind genauso Brüder wie Schlaf und Tod. Denn gerade eine große Leistung ist immer auch ein Punkt in unserem Leben, den wir nur selten wieder erreichen können. An dieser Leistung werden wir danach immer wieder scheitern, weil wir eben nicht wie einige Bergsteiger alle 8000er besteigen können.&lt;br /&gt;Ich habe meine Figur mit großen Fallhöhen den Berg hoch geschickt und weiß, dass nun der Fall kommen wird. Aber irgendwie habe ich seit drei Wochen Angst vor dem Fall, weil es eben ein großer Fall ist- und bei meiner Hauptfigur ein Fall durch Eskalation.&lt;br /&gt;Um Figuren zu schaffen, die wirklich wirken (ohne es letztendlich zu sein), greifen wir immer auf unsere Erfahrungswelt zurück, ohne uns auf unsere eigenen Erfahrungen zu begrenzen, sondern diese als Basis auch für Übertragungen zu verwenden. An manchen Momenten im Schreiben kommt man sehr dicht an die eigenen Grenzen, die ja bei jedem Autor an einer anderen Stelle liegen. Ich muss für mein Romanprojekt wieder einmal über diese Grenzen hinausgehen, um meiner Figur zu folgen und werde dabei Dinge sehen, mir vorstellen, schreiben, ausgestalten, die mir gar nicht gefallen. Die mich belasten und etwas über mein persönliches, manchmal dunkles Menschenbild sagen. Deshalb bin ich seit drei Wochen diesen Szenen ausgewichen und habe sie durch den Zufall glattgebügelt. &lt;br /&gt;Nur hilft das weder mir, noch meinem Roman, im Gegenteil. Eine Figur oder den Autor zu schonen führt zu einem Roman, der verlogen ist, weil man sich für die eigenen Annahmen und Geschichte blind stellt. Ich habe meine Figur gewählt und werde letztendlich mit ihr in ihren Fall hinabsteigen müssen- oder die Geschichte aufgeben.&lt;br /&gt;Nur das letzte kann und werde ich nicht. Weil das für mich etwas mit Respektlosigkeit vor meiner Figur zu tun hätte.&lt;br /&gt;Deshalb versuche ich nun durchzuatmen, mir die Notwendigkeit immer wieder zu versichern, und werde die Szene so eskalieren, wie sie es benötigt, nicht mehr und nicht weniger. Der Fall beginnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5391894082168308259?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5391894082168308259/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5391894082168308259' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5391894082168308259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5391894082168308259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/05/eskalation.html' title='Eskalation'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-1244997120380014108</id><published>2010-05-08T11:52:00.000+02:00</published><updated>2010-05-08T11:52:51.985+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diverses'/><title type='text'>Leistungsschutzrechte für die Holzmedien</title><content type='html'>Heute kann man bei &lt;a href="http://www.irights.info/index.php?id=880"&gt;iRight.info&lt;/a&gt; die &lt;a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2010/05/Leistungsschutzrecht-Gewerkschaftssynopse.pdf"&gt;Gesetzesvorlagen als pdf&lt;/a&gt; von Presseverlagen und den Journalistengewerkschaften für ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage einsehen, die iRight zugespielt worden ist. Das Lesen lohnt sich auch für Schriftsteller, denn für E-Books wird wohl irgendwann auch ein solches Schutzrecht folgen oder zumindest angedacht werden. Denn wer soll sonst die Verlage sonst vor der elektronischen Vervielfältigung schützen??&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-1244997120380014108?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/1244997120380014108/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=1244997120380014108' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1244997120380014108'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1244997120380014108'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/05/leistungsschutzrechte-fur-die.html' title='Leistungsschutzrechte für die Holzmedien'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8086115204499101139</id><published>2010-05-07T14:51:00.000+02:00</published><updated>2010-05-07T14:51:03.700+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Vierzehn Tage</title><content type='html'>Manchmal passiert etwas, wodurch man den Boden unter den Füßen verliert. Und dann kann es schon mal einen Moment dauern, bis man wieder fest mit dem Boden verwurzelt ist.&lt;br /&gt;Ich habe über viele Jahre Pen&amp;amp;Paper Rollenspiele mit einer Gruppe Freunde gespielt und das genauso interessiert wie engagiert. Von diesen Erfahrungen zehre ich noch heute als Schriftsteller. Nun, ich war auf der Rollenspielconvention in Köln, einfach um mal wieder als Heinrich VIII. ein Metchen kennenlernen zu können, mit Freundin übrigens, und habe dort fatalerweise die Computerspielausgabe des Pen&amp;amp;Paper Rollenspiels gefunden. Fast 10 Tage lang war ich eigentlich neben dem aufs Mindestmaß reduzierten Leben nur noch am Computer.... bis ich irgendwann festgestellt habe, dass mein Leben eigentlich anders funktioniert. Das ich inzwischen lieber schreibe, als an einem Computerrollenspiel die notwendigen Schritte abzuhaken. Auch wenn es eine sehr gelungene Adaption der Pen&amp;amp;Paper-Ausgabe war.&lt;br /&gt;Nun. ich wollte dann Dienstag wieder mit dem Schreiben anfangen und habe das Spiel deinstalliert. Nur habe ich dann wieder den Boden unter den Füßen verloren und mir den Fuß so verknackst, geprellt oder verstaucht, dass ich bis gestern keinen Meter mehr ohne Schmerzen laufen konnte. Mein lieber Neffe hat mich deshalb fürchterlich ausgelacht, weil ich mir dieses Jahr den anderen Fuß ja schon gebänderrisst hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich aber wieder da, ganz ohne Rollenspiel. Und habe eine wichtige Lektion gelernt: Wenn man den Boden unter den Füßen verliert, sollte man danach ganz vorsichtig auftreten, erst einmal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8086115204499101139?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8086115204499101139/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8086115204499101139' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8086115204499101139'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8086115204499101139'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/05/vierzehn-tage.html' title='Vierzehn Tage'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2906642452129426432</id><published>2010-04-27T19:21:00.000+02:00</published><updated>2010-04-27T19:21:49.790+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Stil'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Entwicklung einer Geschichte'/><title type='text'>Über die Recherche für einen Roman</title><content type='html'>Einen Roman zu schreiben bedeutet vor allem erst einmal eine ganze Menge zu lesen: Recherche bedeutet sich in ein Thema einzulesen, sich mit dem Thema und den Figuren (und ihren Hintergründen) zu beschäftigen, sich mit Zeitkolorit und Region zu beschäftigen und einen tiefen Schluck Realität zu nehmen, die dann zur Fiktion verdaut wird.&lt;br /&gt;Denn die wenigsten Autoren schreiben nur über etwas, was sie selber kennen- weil sich das eigene Kennen über den Zeitraum eines Autorenlebens durchaus erschöpfen kann, weil das Unbekannte nicht nur für Leser einen ungeheuren Reiz ausmacht und gerade eigene Vorstellungen eben nur bedingt zu trauen ist.&lt;br /&gt;Mal konkreter: Die meisten Menschen werden sich in ihrem Berufsfeld z.B. durchaus auskennen. Ob das jedoch ausreicht einen interessanten Roman zu schreiben, wage ich in den meisten Fällen zu bezweifeln. Denn Recherche bedeutet eben verschiedene Sichtweisen auf ein Thema zu suchen und sich dann mit diesen Sichtweisen und Hintergründen zu beschäftigen, bis man eine Art Überblick gewinnt. Hierbei ist es eben oft ein Hindernis, wenn man zu dicht an seinem Recherchepunkt steht: man übersieht zu viel.&lt;br /&gt;In einem fremden Themenfeld zu recherchieren kann natürlich zu Fehleinschätzungen führen, gleichzeitig kann man aber aus der Distanz an das Thema herangehen und sich immer wieder nähern und entfernen, je nachdem wie einem das Thema liegt, kann den einen oder anderen Standpunkt versuchen und das Thema einschätzen.&lt;br /&gt;Der ideale Punkt von einer Recherche zum Schreiben zu wechseln ist das Gefühl bei der Recherche, dass sich das meiste wiederholt und man eine Übersicht gewonnen hat- im Einzelfall des Romans muss man immer wieder einen Text in die Hand nehmen, um die eigene Meinung noch mal zu prüfen- und vielleicht sogar zu überdenken. Aber wer ein Themengebiet vollständig kennenlernen möchte, der braucht dann keinen Roman mehr zu schreiben. Denn dann ist zu viel Zeit vergangen. Hilfreich sind aber dann immer wieder Nachfragen bei Fachleuten, um bestimmte Dinge noch einmal gegen zu prüfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie viel Recherche kommt in einen Roman? Recherche ist vor allem erst einmal eine Erfahrungsquelle für den Autor und sollte nur in den Maß, in den Roman kommen, dass es den Leser nicht langweilt, das Thema oder die Figur ausstaffiert und ergänzt und nie als Infodump. Infodump ist das großflächige Abwerfen von (für den Roman) nutzlosen Informationen, die meistens in einer auktorialen Perspektive in andere Perspektiven, Dialoge oder ähnliches eingestreut werden. Somit findet sich im Roman vielleicht 5% der Recherche wieder, ganz einfach weil man eben erst aus dem Vollen das Interessante und Wichtige auswählen kann.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Und immer gilt: Recherchen sind unglaublich spannend und belebend für einen Roman. Das alles in den Roman zu übernehmen das genaue Gegenteil. Hier sollte sorgsam die eigene Begeisterung über die Rechercheergebnisse runter gekühlt werden, um dann kleinflächig Leben einzublasen, aber halt kleinflächig, ausgewählt und prägnant.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2906642452129426432?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2906642452129426432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2906642452129426432' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2906642452129426432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2906642452129426432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/uber-die-recherche-fur-einen-roman.html' title='Über die Recherche für einen Roman'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-290301941543372313</id><published>2010-04-27T19:00:00.000+02:00</published><updated>2010-04-27T19:00:27.900+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Abhaken</title><content type='html'>Manche Wochen sind für einen Schriftsteller einfach verloren: Ich habe seit knapp einer Woche gerade mal eine Stunde geschrieben, weil die Welt sich irgendwie nicht so für den Schriftsteller interessiert hat, wie für die Person hinter dem Schriftsteller. Da war etwas mit der Familie, eine Erkrankung, die Arbeit, eine Nebenkostenabrechnung für jemanden, eine intensive Recherche für jemand anderes, ein Schriftstellertreffen, ein Grillabend, eine Ikeaschrank und unendlich viel mehr.&lt;br /&gt;Irgendwie taumele ich allein bei dem Gedanken daran, dass mein Roman einige Tage alleine auf der stürmischen See geschwankt ist, ohne das der Schiffsklabautermann (ich!) an Bord war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-290301941543372313?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/290301941543372313/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=290301941543372313' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/290301941543372313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/290301941543372313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/abhaken.html' title='Abhaken'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-9112540955044958832</id><published>2010-04-23T01:04:00.000+02:00</published><updated>2010-04-23T01:04:55.808+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt Mitte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Ich bin auf eine Wolke getreten....</title><content type='html'>Manchmal gleite ich als Autor beim Schreiben aus meinem dramatischen Korsett, weil ich mich nicht mehr auf meinen Text verlassen habe.&lt;br /&gt;In diesem, letzten Fall habe ich meine Figur leiden lassen, gleich in mehrfachen Sinn, um sie dann an einen Punkt zu bringen, an dem die Figur nicht mehr weiter kann, in keine Richtung. Also reagiert sie ein wenig wie eine Sprengmine, erst reagiert sie nicht, dann aber reagiert sie, unabhängig von der Situation, exzessiv, übergreifend, ein wenig unkontrollierbar. Diese Stelle leitet im Prinzip den ersten Akt meiner Geschichte ein.&lt;br /&gt;Also habe ich systematisch die Szene aufgebaut, eine Abfolge von Demütigungen, Ermüdung, Leid und Wut konstruiert, die wirklich überzeugend ist. Und dann, als meine Figur letztlich nicht weiter kann, bin ich aus der Dramatik herausgefallen. Denn irgendwie erschien es mir nicht richtig, meine Figur so explodieren zu lassen, so unkontrolliert und exzessiv. Denn was sollen meine Leser von der Figur denken, vielleicht schreckt sie das ab, vielleicht werden sie die Figur ablehnen, vielleicht sind sie auch schockiert...&amp;nbsp; Gerade von diesem exzessiven, gewalttätigen, ausuferndem.&lt;br /&gt;Also habe ich die Explosion klein gemacht, habe sie zu einer direkten Reaktion auf eine Handlung gemacht- ich habe die Situation und die Figur gebändigt und gefesselt. Nur funktioniert die Szene dann nicht wirklich. Ich habe mich nicht gestellt, sondern mich gefesselt.&lt;br /&gt;Nun, heute musste ich erst einmal die Fesseln wieder lösen und einen ersten Versuch wagen. Das ging schief, weil ich mich noch nicht wirklich davon befreien konnte, auch wenn ich wusste, dass es notwendig ist. Denn dieses exzessive, gewalttätige, ausufernde ist nun wirklich kein Ort, an dem man als Autor gerne geht. Spiegel funktionieren eben nicht nur beim Lesen und beim Leser, sondern auch beim Schriftsteller und beim Schreiben. Und nicht immer ist angenehm, wenn man diesen dunklen Seiten in sich ansieht.&lt;br /&gt;Aber ich habe mir fest vorgenommen morgen besser hinzusehen und einen tiefen Blick zu nehmen, und diesen unverstellt aufzuschreiben. Ich muss nur noch ein wenig Mut sammeln, und mich dem anvertrauen, was meine Intuition und Erfahrungen für diese Szene für notwendig hält. Dann wird diese Szene funktionieren. Auch wenn die Erfahrung nicht gerade angenehm wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-9112540955044958832?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/9112540955044958832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=9112540955044958832' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/9112540955044958832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/9112540955044958832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/ich-bin-auf-eine-wolke-getreten.html' title='Ich bin auf eine Wolke getreten....'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-4361417237120860756</id><published>2010-04-19T11:30:00.002+02:00</published><updated>2010-04-19T13:08:17.147+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Siren(en)ruf mit einem Akkuschrauber</title><content type='html'>Viele Autoren schreiben den eigenen Erfahrungen einen besonderen Wert zu, weil sich das eigene Erleben immer wieder überraschend von bestimmten Vermutungen abhebt. Das bedeutet natürlich nicht, dass man alles erleben muss, aber bestimmte Erfahrungen sind enorm produktiv.&lt;br /&gt;Heute war ich in einem Sozialkaufhaus, um mir einerseits einige Dinge anzusehen, die Menschen und Stimmen zu beobachten und möglicherweise einen Schrank zu kaufen, weil die Mittel gerade nicht so üppig sind. Das bestimmte Dinge dort sehr leise ausgesprochen werden, wenn der eigene Pulli völlig abgenutzt ist und die Schuhe alt, ist interessant, aber sicher erwartet. Gratis Kaffee und Brötchen sind eher ungewohnt, die herausragende Auswahl an Büchern sehr positiv (einige Bücher sind wohl aber unverkäuflich, mangels Interesse), die Möbelpreise heftig. Aber wirklich interessant war die Interaktion einer Familie, die ich beobachtet habe. Soziale Teilnahme nur möglich, weil es viele Dinge dort gibt, besonders wichtig gegenseitige Ermutigung und preiswerte Möglichkeiten.&lt;br /&gt;Bei Ikea habe ich gelernt, dass manchmal Ausstellungsstücke preiswert auf der Ausstellungsfläche angeboten werden, wenn man sie selber abbaut. Das führt zu der interessanten Feststellung, dass ein lauter Akkuschrauber zu einem permanenten Besucherstrom führt, die sich teilweise in Stühle setzen und durch abgestellte Möbelteile durchschieben, um ja nichts zu verpassen. Die freundliche Helferin schlug vor den "Zuschauern" mitzuteilen, wir würden hier klauen, um mehr Ruhe zu haben. Denn Fachsimpeln über Baupläne und Ikearegale kann anstrengend und schmerzhaft sein, wenn man gerade einen Schrank abbaut und eigentlich sich darauf konzentrieren möchte.&lt;br /&gt;Eine weitere Erkenntnis ist: Wenn du bei Ikea einen Schrank selber abbaust, bekommst du viel freundliche Hilfe von Mitarbeitern- und meistens findest du kurz vor Schluss einen alten Kaugummi oder Umverpackungen von Geklautem. Mitnehmen darf man übrigens alles an einem solchen Schrank, was fest in ihm montiert war, auch wenn es viel ist- nur Kleiderbügel, T.Shirts, Decken, Laptoptaschen gehen nicht, auch wenn die Helferin dies alles einem praktischen Nutzen abseits der Dekoration zuführen wollte. Das endete aber mit einem Lachen vom Mitarbeiter, als ich ihn fragte, ob wir die Decken mitnehmen dürften, wenn ich sie festschraube.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-4361417237120860756?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/4361417237120860756/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=4361417237120860756' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4361417237120860756'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4361417237120860756'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/sirenruf-mit-einem-akkuschrauber.html' title='Siren(en)ruf mit einem Akkuschrauber'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-3345891896708862685</id><published>2010-04-18T02:26:00.000+02:00</published><updated>2010-04-18T02:26:48.996+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Stil'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Erfahrungen als Autor'/><title type='text'>"Show, don`t tell"</title><content type='html'>Der von vielen verwendete Rat "show, don`t tell" wird von vielen Autoren (wie mir) oft gerade bei den ersten Manuskripten als Ratschlag missverstanden den Roman weitgehend szenisch zu gestalten und auf narrative Passagen zu verzichten. Im eigentlichen Sinne meint der Rat jedoch genau dies nicht. Bei diesem Satz geht es darum, dass man manche Dinge besser zeigt, auch in narrativen Passagen, als alles nur kurz zusammenfassend zu benennen.&lt;br /&gt;Denn der Versuch alles in einem Roman szenisch zu gestalten führt zu den enormen Problem, dass das wichtige unter einer Menge unwichtigem unsichtbar wird und der Leser sich durch eine Menge Belangloses quälen muss, um zu den wichtigen Dingen zu gelangen.&lt;br /&gt;Der Rat Dinge nicht nur zu benennen, sondern zu zeigen, beruht jedoch auf einigen wichtigen Erfahrungen. Denn "show, don`t tell" ist eine Einsicht, die darauf beruht, dass ein Roman gerade dann besonders offen für die Vorstellungskraft eines Lesers ist, indem man ihm Leerstellen lässt, die diese Phantasie auffüllen kann. Denn wenn eine Figur als nervös beschrieben wird, dann ist die Leerstelle zu. Wenn ich seine Nervosität zeige, dann kann ich mit einer Ergänzung, er sieht z.B. zur Uhr, zu einer Person, andeuten, worum er nervös ist und dies mit Sprache oder weiteren Bildern ergänzen oder erweitern. Natürlich gibt es bestimmte Dinge, die so oft verwendet werden, dass sie wenig offen lassen, ob das zuckende Auge, die zitternden Hände. Aber es gibt immer noch recht unbekannte und treffende Bilder, die den Leser eben mitnehmen und ihn nicht nur über das Lesen, sondern das begreifen und übertragen ansprechen. Und viele "show" Elemente lassen sich durch einen Halbsatz ersetzen... und andere Elemente sind sogar kürzer, wieder andere brauchen mehr Raum. Denn nicht immer ist "show" wirklich länger als "tell", sondern nur im Schnitt.&lt;br /&gt;Szenisch muss eine Passage aber nicht unbedingt ausgestaltet werden und wie bei jeder anderen Stelle im Roman ist eine Frage immer besonders wichtig: Welchen Mehrwert bekomme ich, wenn ich das in den Roman nehme, den ich mit einer "tell" passage nicht hätte, bzw. brauche ich dazu wirklich eine Szene? Denn die Nervosität hat keinen eigenen Wert für den Roman, sondern nur, wenn ich diese in verschiedene Zusammenhänge zur Figur, zur Handlung, zu anderen Figuren oder ähnliches setze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb entstehen Probleme bei Romanen mit zu vielen szenischen Passagen eben entweder durch das missverstandene "show, don`t tell", was mit einem Problem in der Erzählhaltung ergänzt wird. Das beginnt mit dem Erzählern und Erzählfiguren, Erzählsituation, dem Zugang zur Innensicht oder, mit der Auswahl der Distanz zur Figur. Gerade bei Texten in der Ich-Perspektive (und Präsens) sind manche Autoren so dicht dran, dass sie sich nicht trauen narrativ zu arbeiten und zu viel szenisch umsetzen- hier hilft eine konkrete Erzählfigur (auch als Ideenkonstrukt), die aus der Gegenwart rückgreifend erzählt sehr, einerseits durch Distanz, andererseits durch narrative Zusammenfassungen. Dadurch wird oft schon klarer, was wichtig (und szenisch) gehört und was nicht so wichtig ist und narrativ gefasst werden sollte.&lt;br /&gt;Manchmal entstehen diese Probleme, wenn der Text keine geeignete, dramatische Struktur hat oder der Handlungsstrang nicht systematisch durchgebaut ist- bei wechselnden Handlungssträngen passiert das manchen Autoren. Hier ist der beste Rat bei jeder Szene zu überlegen, wie es dem Roman dient: ob es einen Mehrwert für die Atmosphäre, die Figur, eine andere Figur, über die Figurenkonstellation, Handlung, ... bringt, und zwar immer gleich für mehrere davon- und das in eine dramatische Planung einzusetzen, denn oft sind die szenischen Passagen an der falschen Stelle und aus drei, vier ließe sich eine gute Szene und&amp;nbsp; eine Halbszene mit dem gleichen (oder nur leicht reduzierten Inhalt).&lt;br /&gt;Und es gibt noch eine andere Herkunft der szenischen Übertreibung: wenn der Roman ziellos ist, ist szenisch immer günstiger als narrativ, weil dazu eben ein Ziel (wohin geht die Handlung, der Roman,...) gebraucht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lese oft Texte, in denen "tell" Passagen eigentlich wichtige Handlungsschritte ersetzen oder in denen Figuren vorstellt werden. Das ist sozusagen das komplementäre Problem zu den szenisch ausgeschriebenen "show" Passagen, in denen Nichtigkeiten aufgeblasen werden. Denn wenn ich eine Figur mit tell vorstellen: "Er war ein durchtriebener Schurke" kann ich eigentlich nur noch mit Archetypen arbeiten, die aber m.M.n. nicht sehr produktiv sind, wenn ich sie nicht mit "show" ausgestalte. Und ich habe das Problem, dass der Leser mit immer wieder einsetzenden "tell" Passagen systematisch vom Leser zum "Gläubigen" mutiert, weil er das mir einfach so glauben muss- und das ist für mich als Leser ziemlich nervig. Denn ich bin nicht mehr beteiligt, sondern nur noch anwesend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb halte ich den Rat "show, don`t tell" für einen sehr weisen Ratschlag, auf den man aber nicht immer hören sollte- wie das mit Ratschlägen so ist. Denn manchmal ist "tell" einfach an einer Stelle unersetzlich, genau wie "show" oft an anderenn, genau wie die Mischung von szenisch und narrativ gerade erst einen Roman (mit wenigen Ausnahmen) ausmachen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-3345891896708862685?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/3345891896708862685/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=3345891896708862685' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3345891896708862685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/3345891896708862685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/show-dont-tell.html' title='&quot;Show, don`t tell&quot;'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-5081933554666594531</id><published>2010-04-15T16:05:00.000+02:00</published><updated>2010-04-15T16:05:22.964+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliches'/><title type='text'>Zielsetzung</title><content type='html'>Schreiben ist für mich die Kontaktaufnahme zu dieser Welt und den  Menschen in ihnen, über die Grenzen dessen hinaus, wie die meisten  Menschen die Welt (gerne) sehen (wollen), bis zu dem Versuch sich dieser  Welt über das Schreiben anzunähern- und dort auf meine unendlichen  Fragen einige Antworten zu bekommen (und ohne den Versuch alles  beantwortet zu bekommen, Fragen sind viel interessanter). Dies ist mein  Schreibpunkt, alles andere ist nur eine mögliche Konsequenz daraus, wie  Veröffentlichungen und ähnliches. &lt;br /&gt;Ob mich das zum Schriftsteller  macht, ist mir eigentlich egal: (Fremd-)Bezeichnungen interessieren mich  nur mäßig. Mit Veröffentlichungen sieht es ähnlich aus: wenn jemand das  drucken möchte, was ich schreibe, freue ich mich. Das ist aber für mich  nur ein Extra, nicht mehr, nicht weniger. Das bedeutet nicht, dass ich  nicht an meinem Schreiben arbeite und versuche Leser zu erreichen. Aber  das begrenzt meine Kompromissfähigkeit in der Art, wie ich schreibe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Prinzip ist diese Aussage mein persönlicher Zugang zum Schreiben. Gleichzeitig habe ich viele Jahre sehr intensiv an meinen Texten gearbeitet, um immer besser zu werden und meine Texte auch veröffentlicht zu bekommen. Dieses Jahr habe ich mir deshalb einige Sachen vorgenommen, die ich eigentlich schon in den letzten Jahren erreichen wollte- aber meist an mir und bestimmten Widerwillen meinerseits gescheitert bin.&lt;br /&gt;In diesem Jahr werde ich meinen ersten Roman vielleicht nicht zu Ende schreiben, ich plane aber einen Auszug davon bei einem Stipendienprogramm einzureichen, damit ich vor allem an einem Mentorenprogramm teilnehmen kann. Dabei erhoffe ich mir einige Anregungen fürs Schreiben, eine besondere Arbeitsatmosphäre und zusätzliches Feedback.&lt;br /&gt;Natürlich kratze ich dieses Jahr auch an der Altersgrenze für den Open-Mike und werde ein letzte Mal die Chance haben, einen Text einzureichen. Nur doppelt sich das beim Roman mit dem Stipendienprogramm, so dass ich vermutlich eine neue Geschichte für den Open-Mike schreiben muss.&lt;br /&gt;Ob meine Texte bei beiden "Wettbewerben" eine Chance haben??? Ich bin mir nicht sicher, schließlich habe ich schon zwei Texte beim Open-Mike eingereicht. Einer der Texte war jedoch aus Zeitgründen unlektoriert und passte im Nachhinein zum Open-Mike nicht, der andere Text war aber richtig gut. Auch beim anderen Wettbewerb habe ich einen Romanauszug eingereicht und bin gescheitert- aus einer Vielzahl von Gründen, nehme ich an.&lt;br /&gt;Wichtig ist mir auch nicht etwas zu gewinnen, sondern die Teilnahme mit einem wirklich guten Text. Denn ich weiß, dass ich meinen Weg gehen werde, ich weiß halt nur noch nicht, wohin dieser Weg geht. Das ist die Erfahrung der letzten zehn Wochen, in denen ich intensiv an meinem neuen Romanprojekt gearbeitet habe. Aber es entwickelt sich und ich werde Ende des Monats vermutlich 40-50 Manuskriptseiten in einer ersten Fassung fertig haben. Für mich eine beachtliche Leistung für die kurze Zeit. Und im Gegensatz zu meinen vorherigen Projekten ist das Schreiben leichter und richtig genussvoll geworden. Ich bin gespannt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-5081933554666594531?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/5081933554666594531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=5081933554666594531' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5081933554666594531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/5081933554666594531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/zielsetzung.html' title='Zielsetzung'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-1517067634754581094</id><published>2010-04-13T23:39:00.000+02:00</published><updated>2010-04-13T23:39:24.925+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Handwerk Schreiben'/><title type='text'>Lerchen laichen einsam</title><content type='html'>Manchmal drehen sich die Gedanken um einen bestimmten Ton, den man irgendwo gehört hat und den man gerade nicht mehr verlieren kann, so gern man das auch möchte. Beim Schreiben geht mir das oft genauso: Ich habe mir eine wichtige Passagen vorgenommen, und suche erst einen Ton, bevor ich dann einen ganz anderen finde und den Roman dementsprechend verändere: Weil ich genau diesen Ton in meinem Text haben möchte. Im Prinzip ist es die Titelzeile, leicht abgewandelt natürlich, die gerade zwei wichtige Stellen an meinem Roman beflügelt hat...&lt;br /&gt;Denn ich habe an einem Tag knapp fünf Seiten Text geschrieben, die letztlich meinen Roman weit voran katapultiert haben, weil sie eben tonal sind, wie sie sind. Und wie in der letzten Zeit öfter: Halbszenen, erzählende Passage, Vollszene, Halbszene, erzählende Passage,...&lt;br /&gt;Dadurch gewinnt der Text eine enorme Dynamik, die sich viel besser liest, als wenn ich nur Szenen verwenden würde. Und zum show don`t tell, dass immer wieder durch meine Blogeinträge geistert, muss ich wieder mal etwas ergänzen. Zeige das Wichtige szenisch, am besten exemplarisch, deutlich und tonal, aber gehe schnell rein, und dann wieder raus, wenn das Wichtige gesagt ist. Erzählende Passagen ergänzen, spiegeln, erweitern, kommentieren (zweite Ebene eines Kommentars), und darin sind sie geeigneter als szenische Passagen. Und höre bloß nicht auf Regeln, sie sind die Krücken eines gesunden Geistes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-1517067634754581094?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/1517067634754581094/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=1517067634754581094' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1517067634754581094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1517067634754581094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/lerchen-laichen-einsam.html' title='Lerchen laichen einsam'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2095797247730597348</id><published>2010-04-12T15:30:00.000+02:00</published><updated>2010-04-12T15:30:04.568+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rezension'/><title type='text'>Helene Hegemanns "Axolotl Roadkill"- eine Rezension</title><content type='html'>Zum ersten Leseeindruck geht`s &lt;a href="http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/vorrezionar-helene-hegemanns-axolotl.html%22"&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Helene Hegemanns „Axolotl Roadkill“ geht es das Tagebuch der 16jährigen Hauptfigur Mifti, die sich nach einem Nervenzusammenbruch auf eine drogen- und wahngetragene Odyssee durch ein absurd- gegenwärtiges Berlin macht, das aus Theorien, berühmten Namen und der inneren Auflösung in Drogen und Musik besteht, nicht aus einem realen Ort.&lt;br /&gt;Wobei zu beachten ist: Mifiti spricht in ihrem Tagebuch von Effekthascherei, von Spieltheorie, von Lügen (die aber in sich wahr sein) im Bezug auf das Tagebuch. Andere von Mifti zitierte Stimmen sprechen von Altklugheit und der Methode mit Erwachsenfloskeln so zu tun als ob, und gleichzeitig die Floskeln nicht zu verstehen. Mifti berichtet eben in ihrem Tagebuch nicht nur von ihrem Leben, sie gestaltet es dort im Rahmen der Spieltheorie aus. Und Wahrheit heisst hier nicht Wahrheit der Schilderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schreckliche Leben sind der größte Glücksfall“, schreibt Mifti und überträgt ihre eigenen (angeblichen?) schlimmen Erfahrungen von Vergewaltigung, von Verwahrlosung und Gewalt durch ihre Mutter auf andere Figuren, um diese in vielfältiger und oft sexueller Art mit diesen zu wiederholen und immer wieder neu daran zu leiden. Denn die Wiederholung entbindet Mifti davon sich wirklich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen und erlaubt sich weiterhin im Larvenstadium zu verbleiben, die im Titel angedeutet ist. Nach dem Ende der Verwahrlosung ist es die „Wohlstandsverwahrlosung“, fehlende Ziele, fehlende Grenzen, fehlende Beziehungen, die Mifti im Tagebuch beschäftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Floskelhaft schickt Mifti allerlei literarisch, filmische, musikalische oder theatrische Verweise durch ihr Tagebuch, ersetzt Inhalte durch Namen und Theoriebruchsteine, alles kommt einmal vor, vom KZ, RTL-2 Dokumentationen, Foucault, De Sassure, Pinguine, Marx, Feminismus, Heiner Müller und Beate Uhse, immer wieder kontrastiert mit Füllwörtern oder Gegenbildern, verzerrt oder verfremdet. Dazu kommen unterschiedliche Clubs, die verschiedensten Drogen, Drogenexzesse und Sexschilderungen der unterschiedlichen Art, teilweise recht unglaubwürdig.&lt;br /&gt;All dies bildet letztlich den Rahmen für Mifti sich nicht mit sich selber oder der Leere beschäftigen zu müssen, einem Ziel, einer Entwicklung. Sie ersetzt dies durch bindungslosen Sex, Drogen, durch Theoriekonstrukte ohne Inhalt, durch Verweise und viele Floskeln, die gerade durch die groteske Art der Schilderung fast schon wieder parodistisch, überzogen und gleichzeitig spießig wirken.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Tagebuch soll, wie Mifti es formuliert, „keinesfalls in einem sozialkritischen Singsang“ sprechen, und das tut es auch nicht. Sprachlich ist Helene Hegemanns Roman eine beachtliche Leistung, weil es ihr gelingt das oben genannte Thema mit ihrer Sprache zu fassen und dies zu einem eigenwilligen, anstrengenden Rhythmus zu fassen, mit brillanten Textstellen, überzeugenden Dialogen, die durch verschiedene theoretische Bruchsteine und Namedropping interessant verfremdet werden, mit der angedeuteten Spießigkeit.  &lt;br /&gt;Inhaltlich und in der Gestaltung, gerade durch sich fortsetzende Wiederholungen, durch eine Vermischung von Traum, Wahn, Gegenwart, Vergangenheit, ist der Roman nicht einfach zu lesen, wie es die Verweise auch nicht gerade einfacher machen. Manches wirkt verstellt, schwierig und es ist keine Freude Mifti und ihre Bekannten kennenzulernen, weil alle Figuren auf ihre Art unsymphatisch, selbstverliebt und selbstfixiert, leidend und entwicklungsunfähig erscheinen, sowie grausam und hart. Hunderte von Themen werden angeschnitten, die meisten nicht einmal wirklich betrachtet, sondern gefloskelt, und am Ende der Lektüre sitzt man mit Kopfschmerzen vor diesem Text.&lt;br /&gt;Die Gemeinsamkeit mit Sagan und Salinger wird immer über die selbstreflektierenden Passagen von Mifti, die Haltung zu allem, konstruiert, oder über die Suche nach einem coming-of-age, einem Platz, nachdem das „Axolotl“ seinen roadkill hatte. Aber Hegemann schreibt eine Odyssee ihrer Hauptfigur nach einem Nervenzusammenbruch, in der Haltung und Selbstreflektion eben meist nur auf Name oder Theoriebruchstein runtergebrochen wird, auf Drogen und Sexerfahrung. Es geht nicht darum einen Platz zu finden, ein „coming-of-age“, sondern genau das zu verweigern. Aber wenn man das als Haltung betrachtet, sind die Verweise durchaus gerechtfertigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage, wie gut ist Helene Hegemanns Text wirklich, benötigt aber noch zwei wichtige Erklärungen. Die erste betrifft die Übernahmen von fremden Texten in ihrem Roman und deren Bedeutung für den Text. Die zweite eine Einordnung in die Gegenwartsliteratur.&lt;br /&gt;1. Helene Hegemann hat Texte des Bloggers und Schriftstellers Airen (und auch andere Texte) in ihrem Text übernommen. Andreas Kilb hat den Unterschied für die FAZ schon deutlich benannt: „Denn in der Literatur geht es nicht um das Leben, das in die Bücher fließt. Sondern um das, was aus ihnen herausströmt". Helene Hegemann hat Textstellen übernommen und diese nicht in ihren Text eingesetzt, sondern mit einer ureigenen  Bedeutungshöhe versehen und somit ihren Text verstärkt. Ihr Text unterscheidet sich von dem Airens, indem der über sein Leben berichtet, und sie die bei Airen nur angedeuteten Fragen und viel mehr in den Mittelpunkt ihres Textes stellt.&lt;br /&gt;2. Die Einordnung in die Gegenwartsliteratur ist schwierig. Viele Elemente ihres Textes erinnern sowohl an die Popliteraten, wenn auch eher an die englischen, von Kraft einmal abgesehen, weil es eben mehr als nur um Ereignisse geht, sondern um Inhalte. Gleichzeitig meine ich ein wenig von Clements Meyers Art zu schreiben in dem Text zu finden, diese rhythmische, breite, mal gehetzte, mal langsame, oder auch die nahezu unverschämte Art Gottfried Benns auf Ideen und Theorien durch einen Namen oder einen Halbsatz zu verweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt ist Helene Hegemann ein ziemlich verstörender Roman gelungen, der in seiner manischen, rhythmischen Art sehr eigen und sehr mutig ist: Ein Roman ohne eine wirklich sympathische Figur, mit gefloskelten Satzteilen und angedeuteter Mittelstandspießigkeit.&lt;br /&gt;An vielen Stellen ist der Roman sehr gut gelungen, sprachlich brillant, wenn man sich darauf einlässt, an anderen Stellen meine ich, dass hier weniger Effekthascherei, Sperma und Rotz dem Roman besser getan hätten. Nur werde ich halt auch das Thomas-Bernhard-Gefühl nicht ganz los, weil manches verstellt, überladen, überladen durch Wiederholung, grotesk und ziemlich anstrengend zu lesen ist. Das widerspricht aber nicht dem obigen Leseeindruck, sondern gehört zu diesem.&lt;br /&gt;Dieser Roman ist in seiner Gesamtheit ein Versprechen und eine Täuschung, was alles für Helene Hegemann als Autorin möglich ist und was sie vermutlich nicht alles einhalten kann oder wird. Aber selbst wenn es eine Täuschung ist, ist es ein ziemlich beachtliches Debut. Wenn es ein Versprechen ist, dann hoffe ich, dass Helene Hegemann nicht wirklich Jura studiert, sondern das nächste Buch schreibt. Denn ich bin ziemlich beeindruckt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2095797247730597348?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2095797247730597348/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2095797247730597348' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2095797247730597348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2095797247730597348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/helene-hegemanns-axolotl-roadkill-eine.html' title='Helene Hegemanns &quot;Axolotl Roadkill&quot;- eine Rezension'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-4430588599753904292</id><published>2010-04-11T16:59:00.000+02:00</published><updated>2010-04-11T16:59:44.601+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt Mitte'/><title type='text'>Eine Bestandsaufnahme über mein Schreiben</title><content type='html'>Bei der Überarbeitung meines aktuellen Romanprojekts ist mir heute eines klar geworden: meine Texte haben sich durch die lange Schreibpause ganz erheblich geändert.&lt;br /&gt;Während ich bei meinem letzten Schreibprojekt den gesamten Text szenisch gestaltet habe, ohne lange Pausen, immer alles wahnsinnig ausführlich, ist es diesmal anders. Ich versuche erzählende Passagen, Halbszenen und Szenen miteinander zu verbinden und dabei nur das auszuführen, was dadurch für meinen Text einen deutlichen Mehrwert hat. Dabei ist besonders auffällig, dass ich inzwischen die Beschreibungen deutlichst reduziert habe und mehr auf die Wirkung einzelner, kurzer Passagen vertraue. Und da wird schon einer der elementaren Unterschiede zu früher deutlich, der sich eben nicht direkt im Text finden lässt: Ich vertraue meinem Text viel mehr, so dass ich eben nicht mehr alles ausführen muss. Manchmal sogar soweit, dass ich später auffleischen muss, eine ganz neue Erfahrung.&lt;br /&gt;Durch die deutliche Einführung einer Erzählfigur (bzw. eventuell mehreren) habe ich mehr Distanz zum Text, obwohl ich immer noch in meiner heiß geliebten Ich-Perspektive schreibe und ich habe eine Erzählfigur ausgewählt, die weit weniger relativiert und viel deutlicher ist. &lt;br /&gt;Und durch diese Entscheidungen habe ich letztlich den Roman auch anders vor struckturiert. Die Geschichte meines Textes ist festgelegt und hilft mir enorm dabei die einzelnen Abschnitte oder Handlungen auszuwählen, die eben nicht mehr so stark von der letzten Szene, sondern von der Gesamtkonstruktion abhängen. Dadurch verliere ich zwar immer noch geschriebenen Text, es hat sich aber deutlich reduziert.&lt;br /&gt;Es wird sich zwar erst im weiteren Verlauf meines Manuskripts erweisen, aber ich "stelle" fest, dass mein Schreiben erwachsener geworden ist, weniger wütend, klarer und auf sich selbst vertrauender. Irgendwie ist mir der innere Schweinehund momentan abhanden gekommen und liegt mit meinem Köter schlafend unter einem Kissen. Und noch eines ist wirklich auffällig: Der neue Text hat viel von meinen alten Texten, aber die Veränderungen sind für jeden Leser überdeutlich und wohltuend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-4430588599753904292?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/4430588599753904292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=4430588599753904292' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4430588599753904292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/4430588599753904292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/eine-bestandsaufnahme-uber-mein.html' title='Eine Bestandsaufnahme über mein Schreiben'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-8138683411222127452</id><published>2010-04-11T02:03:00.000+02:00</published><updated>2010-04-11T02:03:54.130+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='- Branche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Artikel'/><title type='text'>In finanzieller Sicht demütigend... Über das Einkommen von Schriftstellern</title><content type='html'>Für die F.A.Z. hat Florian Balke in seinem Artikel "&lt;a href="http://www.faz.net/s/RubFBF93A39DCA8403FB78B7625AD0646C5/Doc%7EE8B64400496934F66AEE48326252459FC%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;Einkommen von Schriftstellern. 12000 Euro sind fünf Monate Lebenszeit&lt;/a&gt;" mit mehreren deutschen Schriftstellern gesprochen, die nicht alleine vom Schreiben leben können. &lt;a href="http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/charles-haughey-und-die-steuerbefreiung.html"&gt;Steuerbefreiung  für Künstler wie in Irland&lt;/a&gt; ist in Deutschland nur ein ferner Traum.  Dementsprechend ist der Artikel eine kleine Ansammlung, auf eine schrullige Weise, was Autoren alles tun und tun müssen, um sich etwas Lebenszeit für das Schreiben zu retten und ein Einblick in den Elfenbeinturm, an dem so mancher Schriftsteller vor Hunger die Zähne ausgebissen hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-8138683411222127452?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/8138683411222127452/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=8138683411222127452' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8138683411222127452'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/8138683411222127452'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/in-finanzieller-sicht-demutigend-uber.html' title='In finanzieller Sicht demütigend... Über das Einkommen von Schriftstellern'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-1016723170012432987</id><published>2010-04-11T00:07:00.000+02:00</published><updated>2010-04-11T00:07:19.058+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romanprojekt Mitte'/><title type='text'>Spannung muss organisch sein, oder??</title><content type='html'>Mein momentanes Romanprojekt faltet sich gerade auf und ich bemerke, dass da eine Seite ist, die viel zu viele Falten wirft. Denn ich habe natürlich ausgiebig über mein Thema recherchiert und schreibe gerade über eine der wenigen Blindstellen, die ich bisher nicht lösen könnte- denn die Aussagen widersprechen sich. Nun ist die Frage, wie ich mit dieser Blindstelle umgehe: Extreme oder dramatische Reduktion. Oder anders formuliert: Darf man künstliche Dramatik in einen Text rein nehmen, der an sich dramatisch ist, um die Leser mit einem Blinker zum Haken zu locken, oder verzichtet man auf den Blinker und hängt einen Fisch an die Angel.&lt;br /&gt;Es geht um Deprivation in der Psychiatrie und der betreffende Textteil ist durch die Darstellung ein wenig ein Fremdkörper, wenn auch interessant und stark. Nur habe ich hier halt eine Blindstelle.... &lt;br /&gt;Also überlege ich das Extreme aus dem Text herauszunehmen und lieber an einer vorherigen Stelle bereits angedeutete Dramatik szenisch in den Text reinzunehmen, um das Problem meiner Figur zu verdeutlichen. Auch wenn gerade dieses Deprovationsding in der Psychiatrie mich ziemlich verstört macht und berichtet gehört. Aber vielleicht geht es auch drei Spuren kleiner, und ist trotzdem dramatisch- und passt besser in den Text.&lt;br /&gt;O.k., gerade beim Schreiben habe ich meine Entscheidung getroffen, indem ich mich beim Überlegen selber überzeugt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ergänzung: Ich werde mich wohl mit diesem Text und einer noch zu schreibenden Kurzgeschichte bei zwei Wettbewerben vorstellen. Denn ab nächstem Jahr falle ich mit meinem Alter aus einigen interessanten Preisen raus. Und dieses Jahr möchte ich es wissen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-1016723170012432987?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/1016723170012432987/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=1016723170012432987' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1016723170012432987'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/1016723170012432987'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/spannung-muss-organisch-sein-oder.html' title='Spannung muss organisch sein, oder??'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1598253584898118601.post-2231051019210290833</id><published>2010-04-10T01:00:00.000+02:00</published><updated>2010-04-10T01:00:36.126+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seltsamkeiten'/><title type='text'>Denkschubladen und Hunde</title><content type='html'>Nachdem ein wilder Gasthund die Lieblingstagesdecke unseres Hundes mit seinen Zähnen vorsichtig aufgetrennt hat, war unser Hund fast eine Woche gefrostet. Denn wie soll Hund ohne den dezenten Geruch nach sich (und alten Käsefüssen) denn auch einschlafen, nur in einem Weidenkorb mit einem Kissen und einer ganz, ganz dünnen Decke.&lt;br /&gt;Vor allem an dem müffelnden Beutel mit der zerrissenen Decke stand er seufzend und jammernd und sah uns die ganze Zeit an.... seine Form der moralischen Erpressung.&lt;br /&gt;Nun, das war ja dem armen Hund im Rentenalter (15 Jahre) so einfach nicht zu zu muten. Also wurde aus den unendlichen weiten des Speichers ein dickes Kissen hervorgesucht, dass ziemlich weich und ziemlich schwer ist, eine mittelschwere Decke und das Körbchen aufgehübscht. Nun, zwei Tage lang funktionierte das wie vorgesehen, wenn unser Hund auch ein wenig das Näslein hob und meckerte, weil er doch glatt auf dicke Kisse hinaufklettern sollte, volle 30 Zentimeter. Nach zwei Tagen wurde die ganze Sache umgegraben. Nun liegt der Hund auf der Federdecke und schiebt sich das dicke, schwere Kissten über den Kopf und den Körper und ist glücklich, weil es weich, warm und ziemlich stickig wird. Wer sich übrigens dem Körbchen nähert und die Konstruktion umgestalten möchte, wird angemeckert und klagend beobachtet, bis alles wieder so ist, wie zuvor.&lt;br /&gt;Somit ist das Kissen gar kein Kissen mehr und die Decke gar keine Decke, sondern das Kissen ist Decke, die Decke Kissen und beides zusammen Hundehimmel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1598253584898118601-2231051019210290833?l=zwischenleben.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://zwischenleben.blogspot.com/feeds/2231051019210290833/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1598253584898118601&amp;postID=2231051019210290833' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2231051019210290833'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1598253584898118601/posts/default/2231051019210290833'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://zwischenleben.blogspot.com/2010/04/denkschubladen-und-hunde.html' title='Denkschubladen und Hunde'/><author><name>Thomas "Bluomo" Roeder</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
