Donnerstag, 13. März 2014

Was kann ein Literaturinstitut leisten?

Heute ist in der Zeit der Artikel "Literaturinstitute: "Schreiben, ohne es zu lernen, ist nicht möglich"" von Anne Fromm erschienen.
Anne Fromm hat mit sieben Studenten gesprochen, die an Deutschen Literaturinstituten gesprochen, was ein Studium dort leistet und leisten kann, und was eben nicht.

Diese Schreibschulen können, wenn ich das so zusammenfassen darf, den Absolventen ein gutes Handwerk beibringen, Kontakte in die Literaturszene ermöglich, Zeit für das Schreiben und den Austausch mit anderen Studenten. Oft genug finden die Studenten in ihren Dozenten Mentoren.

Einen eigenen Stil kann aber kein Institut einem Studenten beibringen. Denn dieser erwächst irgendwann aus den persönlichen Entscheidungen- nur sorgt der ständige Austausch halt auch für einen Abfärbeeffekt, indem man lieber auf Bekanntes zurückgreift, bei dem man sicher ist, dass es funktioniert.

Hier noch einmal der Auslöseartikel zur gesamten Debatte "Lassen sie mich durch, ich bin ein Arztsohn" von Florian Kessler. Kessler geht davon aus, dass sie gesamte deutsche Gegenwartsliteratur brav und konformistisch ist, da die Schüler alle aus der Mittelschicht kommen und nur ihren mediokren Probleme beschreiben.