Donnerstag, 19. April 2012

Das zweite Kapitel

Vielleicht habe ich die Schreibratschläge anderer Autoren zu ernst genommen. Denn ich brauche für jeden Anfang, ob nun den eines Romans oder eines Kapitels, eine Einleitung, die mir das Tempo und den Aufbau des Kapitels vorgibt. Dabei geht es um eine richtige Idee, eine Art des Erzählens, ein Rhythmus und vieles mehr.
Nun, das erste Kapitel ist in seiner Form genau richtig, ich bin mächtig zufrieden. Aber ich musste überlegen, wie ich meinen Erzähler das zweite und vielleicht wichtigere Kapitel beginnen lasse. Und den Ton dieses Erzählers muss ich unbedingt noch finden. Denn bisher habe ich zwar gute Worte, eine Perspektive, aber all das ist noch nicht so verinnerlicht, dass ich wirklich weiß, wie er erzählt.
Nun, ich habe seit zwei Tagen (und trotz einiger Störungen) einen Anfang für das zweite Kapitel. Und werde nun sehen, ob diese Romanidee trägt.

Donnerstag, 12. April 2012

Kükenparty

Da erzähle ich etwas von Küken, zeige sie aber nicht. Deshalb hier die Kükenparty aus dem Wintergarten (draußen ist es für die Kleinen noch zu kalt). Theoretisch sind alle Küken zwischen 4- 6 Wochen alt und stammen aus unterschiedlichen Stämmen/ Hühnerrassen, aber alles Zwergzierhühner, und alles sind Mädels.


Hier ist Kiwi (weil er so geht, wie ein berühmter Neuseeländer).















Das ist Yeti.... ohne Kommentar
















Die beiden Kleinen sind...

Puschel (wegen der Federn an den Füssen)

und noch etwas kleiner

Gwynnie (von Zwerg Wynadotte, der kleinsten Hühnerrasse)








Und damit kein Irrtum über die Größenverhältnisse aufkommt: Die beiden Kleinen verstecken sich immer unter den Flügeln von Kiwi.... Gwynnie passt zweimal in Puschel, Puschel zweimal in Yeti und Yeti anderthalbmal in Kiwi.


Und nur damit kein Neid aufkommt.... bei Anfragen poste ich gerne noch ein paar Bilder.

Montag, 9. April 2012

Ostern

Manchmal gehen wir seltsame Wege... Es ist jetzt zwei Wochen her, dass meine geliebte Bullemaus sanft eingeschlafen ist und nun unter einer seiner geliebten Decken ruht, fein zugedeckt, mit vielen Tränen auf dem Muster. Wir denken täglich Dutzende Male an ihn.
Und nun hocken vier (mehr oder minder) kleine Hühnerküken in unserem Wintergarten, eine nicht nur bunte, sondern auch größen- und stammgemischte Gruppe, und tschirpen. Weil wir sind, was wir sind, sind zwei davon natürlich die kleinsten, meist gemoppten, mit ausgedünntem Federkleid auf dem Rücken. Zwei andere sind klein, das eine ist im gleichen Alter wie eines der anderen Küken, aber nur ein Drittel so groß. Und natürlich werden sind sie schon fast handzahm, weil sie ja nicht wirklich weglaufen können und Wärme über alles lieben- und Menschen sind schön warm.
Nur auf meinen Neffen müssen wir nun aufpassen, denn er hat sich insgeheim in eines der Küken verschmust und möchte es gerne mitnehmen und zum Dauerschulterkumpel machen- statt eines Papageien. 
Eine seltsame Art mit dem Verlust umzugehen: neues, tschirpendes Leben. Aber es sind im Winter und Frühjahr auch zwei Hühner verstorben und ein Hühnerhaus mit zwei Hühnern ist kein Stamm. Hühner brauchen Hühner, und wir genießen das Tschirpen, gerade weil unser Bullemaus immer gerne mit Küken geschmust hat. Ihm würde es gefallen, ganz bestimmt.