Donnerstag, 1. März 2007

Strukturen... Februar 2007

Eigentlich ist es wirklich komisch. Seit Anfang des Monats versuche ich eine feste Struktur für meine Arbeit zu verwenden, also um eine feste Uhrzeit zu schreiben.
Und da ich gerade in der Endphase meines Studiums Deutsch und Geschichte bin, schreibe ich vor der Arbeit am Studium, also zwischen 6.00/ 6.20 Uhr und 8.00 Uhr, vier Tage die Woche. Und nebenbei noch ein wenig am Mittwoch, dann aber später. Und immer wenn ich Zeit habe.
Ich habe mit 140 Seiten begonnen, und schreibe ca. 20 Seiten die Woche. Womit mein Schreiben auf einmal ein Tempo aufnimmt, was ich noch nie lange halten konnte. Um diese Uhrzeit gibt es keine Ablenkungen, es gibt nur das Schreiben. Und so arbeite ich mich Seite für Seite fort.
Zudem muss ich mal wieder warten. Mein Roman ist bei zwei Testlesern, von denen ich mir viel verspreche. Aber diesmal macht es mich nicht so unruhig, wie die letzten Male. Weil ich weiterschreibe und weiterschreiben kann. Vielleicht die Uhrzeit. Ich bin noch nicht wach, sondern in Gedanken.
Und ich habe beschlossen im Mai an einem Wettbewerb des Literarischen Colloquium Berlin teilzunehmen. Dort kann man eine Textprobe einreichen, und nimmt dafür an vier Wochenenden an einem Seminar teil, bei dem man intensiv am Text arbeitet. Und gerade das würde mich reizen. Und ja, es gibt auch etwas Geld. Dann hätte ich mehr Ruhe zum Schreiben.